
Senegal deklassiert Irak 5:0 und bleibt im Rennen um WM-Qualifikation
Ein überzeugender 5:0-Sieg gegen Irak in Toronto verschafft Senegal vorläufig einen Platz unter den acht besten Gruppendritten der WM 2026.
Rote Karte öffnet die Schleusen
Das entscheidende Duell in Gruppe I begann ideal für Senegal, das bereits in der vierten Minute durch einen Kopfball von Abdoulaye Seck traf, der von Habib Diarra unhaltbar abgefälscht wurde. Neun Minuten später kippte die Begegnung endgültig, als der irakische Verteidiger Rebin Sulaka Sadio Mané zu Fall brachte, als dieser auf das Tor zusteuerte. Schiedsrichter Anthony Taylor zeigte nach VAR-Überprüfung die Rote Karte, was Irak auf zehn Mann reduzierte, während Senegal immer noch vor einer schwierigen Aufgabe stand und Tore brauchte, um das Torverhältnis zu verbessern.
Die von Pape Thiaw trainierte senegalesische Mannschaft kontrollierte den Ball, tat sich aber vor der Pause schwer, die numerische Überlegenheit in Tore umzumünzen. Mané und Ismail Jakobs kamen dem Tor nahe, aber die Halbzeit endete nur mit Diarras frühem Treffer.
Fünf-Sterne-Zweite-Halbzeit
Der Durchbruch gelang elf Minuten nach der Pause, als Lamine Camaras Pass Ismaila Sarr fand, der aus kurzer Distanz einschob. Kurz darauf ließ der eingewechselte Pape Gueye einen Schlenzer aus der Distanz im rechten oberen Winkel einschlagen – 3:0. Gueye traf in der 71. Minute erneut mit einem weiteren kraftvollen Abschluss, und Iliman Ndiaye krönte den Kantersieg in der 82. Minute mit dem fünften Tor, das die senegalesischen Fans in Ekstase versetzte.
Der Widerstand des Irak war längst gebrochen; Torwart Jalal Hasan, der den verletzten Ahmed Basil ersetzte, konnte die Flut kaum eindämmen. Die asiatische Mannschaft, die nach Mexiko 1986 erst bei ihrer zweiten WM-Endrunde dabei ist, beendete die Partie ohne einen nennenswerten Torschuss.
- Habib Diarra
- 1 Tore
- Ismaila Sarr
- 1 Tore
- Pape Gueye
- 2 Tore
- Iliman Ndiaye
- 1 Tore
Schmales Qualifikationspolster
Das Ergebnis katapultierte Senegal auf den dritten Platz der Gruppe I mit drei Punkten und einer Tordifferenz von +2. Da die acht besten Gruppendritten ins Achtelfinale einziehen, ist Senegal vorläufig im Rennen, auch wenn das Schicksal von den Ergebnissen in anderen Gruppen abhängt. Der Irak schied indes mit null Punkten aus und wiederholte damit sein siegloses Debüt von 1986.


