Sicherheit · Paris
Bericht des französischen Senats bezeichnet Maskulinismus als 'Gift' für die Demokratie und fordert Maßnahmen in sozialen Medien und Bildung
Eine überparteiliche Senatsdelegation veröffentlicht nach siebenmonatigen Anhörungen einen Bericht, der den maskulinistischen Diskurs als 'echtes Risiko für unsere Demokratie' bezeichnet und 24 Maßnahmen vorschlägt, darunter interministerielle Koordinierung und die Demonetarisierung von Online-Frauenfeindlichkeit.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LesEchos.fr, BFMTV, Franceinfo und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Drei Senatorinnen von LR, Union centriste und PS veröffentlichen nach siebenmonatigen Anhörungen einen Bericht, der davor warnt, dass die maskulinistische Ideologie die Demokratie und den sozialen Zusammenhalt bedroht.
Die DGSI identifiziert die alarmierendsten Profile im Alter von 14–15 Jahren, während eine Studie der Universität Dublin zeigt, dass Online-Algorithmen einem jungen Mann innerhalb von 26 Minuten maskulinistische Inhalte ausspielen können.
Der Bericht schlägt eine einheitliche Struktur vor, um öffentliche Politiken zu koordinieren, maskulinistische Bewegungen zu überwachen und Präventionsbemühungen zu leiten.
Die Senatorinnen drängen auf einen Vorstoß auf europäischer Ebene, um das Geschäftsmodell von Plattformen zu stören, indem sie sexistische und maskulinistische Inhalte demonetarisieren und ihnen so die Werbeeinnahmen entziehen.
Derzeit bieten nur 15 % der Schulen die gesetzlich vorgeschriebene affektive und sexuelle Bildung an; der Bericht fordert eine vollständige Umsetzung, um junge Menschen gegen diskriminierende Diskurse zu immunisieren.
Überparteilicher Alarm
Am 24. Juni 2026 veröffentlichte die Delegation des französischen Senats für Frauenrechte einen Bericht, der die Verbreitung der maskulinistischen Ideologie anprangert, die sie als 'Gift' für die Demokratie bezeichnen. Das Dokument ist das Ergebnis von sieben Monaten Arbeit, in denen rund hundert Fachleute angehört wurden. Die drei Berichterstatterinnen, Béatrice Gosselin (Les Républicains), Olivia Richard (Union centriste) und Laurence Rossignol (Socialiste, Écologiste et Républicain), zeigen sich über die politischen Lager hinweg geeint. Sie warnen, dass diese Bewegung kein flüchtiger Online-Trend sei, sondern eine strukturierte soziale und politische Kraft, die darauf abziele, die Gleichstellung der Geschlechter zu beseitigen.
„Die heutigen Maskulinismen sind nicht nur ein einfacher 'Trend' in sozialen Netzwerken. Sie stellen eine soziale und politische Bewegung dar, die darauf abzielt, die Rechte der Frauen zu zerstören und letztlich unser demokratisches Fundament zu demontieren.“
Wie Radikalisierung greift
Der Bericht und die begleitenden Interviews heben hervor, dass der Radikalisierungsprozess dem der Dschihadisten-Rekrutierung gleicht. Dominique Vérien, Präsidentin der Delegation, zog einen direkten Vergleich: Die Methode, mit der junge Männer in gewalttätige Frauenfeindlichkeit gelockt werden, sei dieselbe, die einst zur Rekrutierung von Kämpfern für Syrien eingesetzt wurde. Laut der DGSI (französischer Inlandsgeheimdienst) sind die besorgniserregendsten Profile Jungen im Alter zwischen 14 und 15 Jahren. Eine von den Senatorinnen zitierte Studie der Universität Dublin zeigt, dass es nur 26 Minuten dauert, bis einem jungen Mann maskulinistische Inhalte online empfohlen werden.
„Der Radikalisierungsprozess ist genau derselbe wie damals, als wir Menschen radikalisiert haben, um nach Syrien zu gehen. Wir sehen Jungen, die zu Terroristen gegenüber ihrer Mutter, ihren Schwestern und dem Rest der Familie werden, die nicht mit ihnen übereinstimmen.“
24 Empfehlungen, um das Blatt zu wenden
Der Senatsbericht formuliert 24 Empfehlungen, um dem Phänomen Einhalt zu gebieten. Zu den wichtigsten gehört die Schaffung einer interministeriellen Strategie unter der Leitung einer einzigen Struktur, die für die Beobachtung des Maskulinismus und die Koordinierung der öffentlichen Präventions- und Bekämpfungspolitik zuständig ist. Die Berichterstatterinnen fordern zudem eine Verallgemeinerung der Bildung zu affektivem, relationalem und sexuellem Leben in den Schulen, die seit den frühen 2000er Jahren verpflichtend ist, aber nur in 15 % der Einrichtungen tatsächlich umgesetzt wird.
Digitale Demonetarisierung und EU-Vorstoß
Die Senatorinnen legen besonderes Augenmerk auf die Bereinigung des digitalen Raums. Sie empfehlen, die Ambition auf europäische Ebene zu tragen, um das Geschäftsmodell von Plattformen und sozialen Netzwerken anzugehen. Konkret schlagen sie vor, sexistische, frauenfeindliche und maskulinistische Inhalte zu demonetarisieren und ihnen damit Werbeeinnahmen zu entziehen. Dieser wirtschaftliche Hebel wird als Schlüssel angesehen, um die schnelle Online-Verbreitung von Hassreden zu ersticken.
„Wir sehen, wie diese Bewegungen in sozialen Netzwerken gedeihen und unsere jungen Jungen packen – Dinge, die wir gar nicht bemerken.“
Bildungslücke: Nur 15 % der Schulen halten sich daran
Derzeit wird die gesetzliche Verpflichtung zur affektiven und sexuellen Bildung nur von einem kleinen Teil der Schulen erfüllt. Die Senatorinnen argumentieren, dass die frühzeitige Vermittlung von Gleichstellung Jungen hilft, der Verlockung von Verführungstrainern zu widerstehen, die eine Hierarchie von 'Alphamännern' mit privilegiertem Zugang zu Frauen propagieren. Die Schließung dieser Umsetzungslücke wird als zentrale Säule der langfristigen Antwort dargestellt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LesEchos.frUn rapport du Sénat tire la sonnette d'alarme sur le " poison " du masculinisme
- BFMTVPODCAST : "Une propagation exponentielle": comment l'idéologie meurtrière masculiniste contamine les plus jeunes?
- FranceinfoMasculinisme : "On voit des garçons qui deviennent des terroristes vis-à-vis de leur mère", alerte la sénatrice Dominique Vérien
- MediapartLe masculinisme, ce " poison " qui infiltre la société, affirme le Sénat
- Béatrice Gosselin
- Senatorin der Républicains für Manche, Mitberichterstatterin des Maskulinismusberichts
- Olivia Richard
- Senatorin der Union centriste, Mitberichterstatterin des Maskulinismusberichts
- Laurence Rossignol
- Sozialistische Senatorin, Mitberichterstatterin des Maskulinismusberichts
- Dominique Vérien
- Senatorin für Yonne und Präsidentin der Senatsdelegation für Frauenrechte
- Orte
- Paris
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