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Bericht des französischen Senats bezeichnet Maskulinismus als 'Gift' für die Demokratie und fordert Maßnahmen in sozialen Medien und Bildung

Eine überparteiliche Senatsdelegation veröffentlicht nach siebenmonatigen Anhörungen einen Bericht, der den maskulinistischen Diskurs als 'echtes Risiko für unsere Demokratie' bezeichnet und 24 Maßnahmen vorschlägt, darunter interministerielle Koordinierung und die Demonetarisierung von Online-Frauenfeindlichkeit.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LesEchos.fr, BFMTV, Franceinfo und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Paris · Frankreich

Überparteilicher Alarm

Am 24. Juni 2026 veröffentlichte die Delegation des französischen Senats für Frauenrechte einen Bericht, der die Verbreitung der maskulinistischen Ideologie anprangert, die sie als 'Gift' für die Demokratie bezeichnen. Das Dokument ist das Ergebnis von sieben Monaten Arbeit, in denen rund hundert Fachleute angehört wurden. Die drei Berichterstatterinnen, Béatrice Gosselin (Les Républicains), Olivia Richard (Union centriste) und Laurence Rossignol (Socialiste, Écologiste et Républicain), zeigen sich über die politischen Lager hinweg geeint. Sie warnen, dass diese Bewegung kein flüchtiger Online-Trend sei, sondern eine strukturierte soziale und politische Kraft, die darauf abziele, die Gleichstellung der Geschlechter zu beseitigen.

„Die heutigen Maskulinismen sind nicht nur ein einfacher 'Trend' in sozialen Netzwerken. Sie stellen eine soziale und politische Bewegung dar, die darauf abzielt, die Rechte der Frauen zu zerstören und letztlich unser demokratisches Fundament zu demontieren.“

Laurence Rossignol, Olivia Richard, Béatrice Gosselin

Wie Radikalisierung greift

Der Bericht und die begleitenden Interviews heben hervor, dass der Radikalisierungsprozess dem der Dschihadisten-Rekrutierung gleicht. Dominique Vérien, Präsidentin der Delegation, zog einen direkten Vergleich: Die Methode, mit der junge Männer in gewalttätige Frauenfeindlichkeit gelockt werden, sei dieselbe, die einst zur Rekrutierung von Kämpfern für Syrien eingesetzt wurde. Laut der DGSI (französischer Inlandsgeheimdienst) sind die besorgniserregendsten Profile Jungen im Alter zwischen 14 und 15 Jahren. Eine von den Senatorinnen zitierte Studie der Universität Dublin zeigt, dass es nur 26 Minuten dauert, bis einem jungen Mann maskulinistische Inhalte online empfohlen werden.

„Der Radikalisierungsprozess ist genau derselbe wie damals, als wir Menschen radikalisiert haben, um nach Syrien zu gehen. Wir sehen Jungen, die zu Terroristen gegenüber ihrer Mutter, ihren Schwestern und dem Rest der Familie werden, die nicht mit ihnen übereinstimmen.“

Dominique Vérien, Senatorin für Yonne und Präsidentin

24 Empfehlungen, um das Blatt zu wenden

Der Senatsbericht formuliert 24 Empfehlungen, um dem Phänomen Einhalt zu gebieten. Zu den wichtigsten gehört die Schaffung einer interministeriellen Strategie unter der Leitung einer einzigen Struktur, die für die Beobachtung des Maskulinismus und die Koordinierung der öffentlichen Präventions- und Bekämpfungspolitik zuständig ist. Die Berichterstatterinnen fordern zudem eine Verallgemeinerung der Bildung zu affektivem, relationalem und sexuellem Leben in den Schulen, die seit den frühen 2000er Jahren verpflichtend ist, aber nur in 15 % der Einrichtungen tatsächlich umgesetzt wird.

Digitale Demonetarisierung und EU-Vorstoß

Die Senatorinnen legen besonderes Augenmerk auf die Bereinigung des digitalen Raums. Sie empfehlen, die Ambition auf europäische Ebene zu tragen, um das Geschäftsmodell von Plattformen und sozialen Netzwerken anzugehen. Konkret schlagen sie vor, sexistische, frauenfeindliche und maskulinistische Inhalte zu demonetarisieren und ihnen damit Werbeeinnahmen zu entziehen. Dieser wirtschaftliche Hebel wird als Schlüssel angesehen, um die schnelle Online-Verbreitung von Hassreden zu ersticken.

„Wir sehen, wie diese Bewegungen in sozialen Netzwerken gedeihen und unsere jungen Jungen packen – Dinge, die wir gar nicht bemerken.“

Dominique Vérien, Senatorin für Yonne und Präsidentin

Bildungslücke: Nur 15 % der Schulen halten sich daran

Derzeit wird die gesetzliche Verpflichtung zur affektiven und sexuellen Bildung nur von einem kleinen Teil der Schulen erfüllt. Die Senatorinnen argumentieren, dass die frühzeitige Vermittlung von Gleichstellung Jungen hilft, der Verlockung von Verführungstrainern zu widerstehen, die eine Hierarchie von 'Alphamännern' mit privilegiertem Zugang zu Frauen propagieren. Die Schließung dieser Umsetzungslücke wird als zentrale Säule der langfristigen Antwort dargestellt.

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