Konflikte · Kiew, New York und Dallas

Selenskyj drängt Trump zu sofortigen Sanktionen gegen russische Raketenproduktion

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte Donald Trump auf, sofort die russische Waffenproduktion ins Visier zu nehmen. Er sprach auf dem YES-Forum in Kiew nach tödlichen Angriffen auf die Hauptstadt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, France 24, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kiew, New York, Dallas, Moskau · Ukraine, Vereinigte Staaten, Russland
Wie es dazu kam
  1. 9.09.Donald Trump schildert ein Telefonat mit Wladimir Putin vor seiner Abreise zum republikanischen Parteitag in Dallas
  2. 10.09.Wolodymyr Selenskyj besucht Kanada und kündigt Pläne für ein Treffen mit Trump Ende September in New York an
  3. 11.09.Ein russischer Drohnenangriff trifft Kiew, während Selenskyj auf dem YES-Forum zu dringenden US-Sanktionen aufruft
  4. Ende September 2026Geplantes bilaterales Treffen zwischen Selenskyj und Trump in New York

Sanktionsappell in Kiew

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte am Freitag, den 11. September 2026, US-Präsident Donald Trump auf, sofort schwere Sanktionen gegen Russland zu verhängen, um die Raketen- und Waffenproduktion Moskaus einzuschränken. Auf dem in Kiew abgehaltenen Yalta European Strategy Forum drängte Selenskyj die US-Regierung, direkte präsidiale Entscheidungen ohne bürokratische Verzögerungen zu treffen. Er argumentierte, dass Maßnahmen gegen die Herstellung ballistischer Raketen und zugehöriger Waffen nicht warten könnten, während der Langstreckenbeschuss in der Ukraine eskaliert. Selenskyj betonte, dass entschlossenes Handeln von persönlichen Entscheidungen Trumps abhänge, und wies darauf hin, dass bürokratisches Zögern es russischen Rüstungsfabriken ermögliche, weiterhin Munition zu produzieren.

„Sanktionen müssen jetzt verhängt werden. Diese Sanktionen müssen schwerwiegend sein. (...) Manchmal verstehe ich nicht, warum Entscheidungen nicht schnell getroffen werden können.“

Volodymyr Zelensky, Präsident

Industrieschäden und Bedrohung der Energieinfrastruktur

Der Appell auf dem Forum folgte auf erneute russische Luftangriffe, darunter ein Drohnenangriff am frühen Morgen auf eine Tankstelle in Kiew, bei dem nach Angaben des Bürgermeisters zwei Menschen getötet und vier weitere ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Sowohl ukrainische als auch russische Streitkräfte haben in den letzten Monaten ihre Langstreckenangriffe auf Industrieanlagen, Raffinerien, Lagerhäuser und Hafenanlagen ausgeweitet. Russische Angriffe haben ukrainische Metallurgieunternehmen schwer getroffen, während Raketen- und Drohnenangriffe auf Frachtschiffe im Schwarzen Meer einen großen Teil der ukrainischen Agrarexporte lahmgelegt haben. Die Ukraine leidet weiterhin unter einem Mangel an Luftabwehrsystemen, die zum Abfangen russischer ballistischer Raketen benötigt werden, was die strategische Infrastruktur verwundbar macht. Mit nahendem Winter befürchten die Behörden eine Wiederholung der umfangreichen Schäden, die dem nationalen Stromnetz im Winter 2025 zugefügt wurden. Als Reaktion schlug Selenskyj einen gegenseitigen Moratorium für Energieangriffe vor und warnte, dass ukrainische Streitkräfte direkt zurückschlagen würden, wenn Russland elektrische Anlagen angreife.

„Russland weiß, dass sie, wenn sie angreifen... das Gleiche zurückbekommen werden.“

Volodymyr Zelensky, Präsident

US-Diplomatie und bevorstehendes New Yorker Treffen

Der Vorstoß für sofortigen wirtschaftlichen Druck erfolgt, während die internationalen Bemühungen, ein Ende des viereinhalbjährigen Konflikts zu vermitteln, seit Jahresbeginn festgefahren sind. Während eines Staatsbesuchs in Kanada am Donnerstag, den 10. September, kündigte Selenskyj an, dass er plane, Trump Ende September in New York zu treffen, um über Friedensinitiativen und Militärhilfe zu sprechen. Dieses geplante Treffen folgt auf jüngste diplomatische Missionen amerikanischer Gesandter nach Moskau und Kiew, die versuchen, die festgefahrenen Verhandlungen wieder in Gang zu bringen. Am Mittwoch, den 9. September, sagte Trump vor Reportern, bevor er an Bord der Air Force One zum republikanischen Parteitag in Dallas ging, dass er ein Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über einen Rahmen zur Beendigung des Krieges geführt habe.

„Er will einen Deal machen, und wenn der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj einen Deal machen will, wäre das sehr gut.“

Donald Trump, Präsident

Festgefahrene Gespräche und Kompromissbedingungen

Die Diskussionen über eine mögliche Einigung beziehen mehrere Vermittler aus der Trump-Administration ein. Der US-Gesandte Steve Witkoff erklärte, dass sowohl Moskau als auch Kiew gegenseitige Kompromisse akzeptieren müssten, um einen Ausweg aus den Kämpfen zu finden. Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, sagte, der US-Präsident sei entschlossen, den Konflikt zu stoppen und das Blutvergießen zu beenden, das Familien auf beiden Seiten betrifft. Nach Treffen mit amerikanischen Gesandten in Kiew deutete Selenskyj jedoch an, dass sich der Krieg wahrscheinlich bis in den kommenden Winter hinziehen werde, da die Angriffe an der Front fortgesetzt werden und die diplomatischen Bedingungen ungelöst bleiben.

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