Die Kantonalpartei gab am 22. Oktober bekannt, dass Pierre Alain Schnegg, Regierungspräsident des Kantons Bern, für die Nachfolge des zurücktretenden Guy Parmelin zur Verfügung steht.
Die Parteien haben bis Freitagmittag, 23. Oktober, Zeit, weitere Kandidaturen einzureichen. Die SVP-Fraktion entscheidet am 20. November, vor der Wahl am 9. Dezember.
Céline Amaudruz (Genf, 47) und Rémy Wyssmann (Solothurn, 59) hatten ihre Kandidaturen bereits angekündigt; Schnegg ist damit der dritte erklärte Anwärter.
Geboren am 13. Dezember 1962 in Bévilard, wurde Schnegg 2016 in die Berner Regierung gewählt und im März 2026 für eine dritte Amtszeit bestätigt.
Die kantonale SVP Bern teilte am Donnerstag, 22. Oktober, mit, dass Pierre Alain Schnegg, Regierungspräsident des Kantons Bern, für die Nachfolge von Guy Parmelin im Bundesrat zur Verfügung steht. Die Kandidatur wurde am späten Donnerstagabend per Parteiencommuniqué bekannt gegeben. Schnegg steht in Bern der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion vor. Parmelin, 66, tritt aus dem Bundesrat zurück, was das Rennen um seinen Sitz eröffnet.
Die Erklärung der Partei stellt Schnegg als erfahrenen frankophonen Exekutivpolitiker mit dem Ruf für Organisation und Führung dar.
„Ein erfahrener frankophoner Exekutivpolitiker, der sich als gut organisierter Macher mit ausgeprägten Führungsqualitäten einen Namen gemacht hat.“
Die Partei argumentiert, eine starke Präsenz der Romandie in der Regierung sei einer der Vorzüge der Schweiz, und mehrere qualifizierte frankophone Kandidaturen böten die besten Chancen, einen frankophonen Bundesrat zu wählen.
Zwei Nationalratsmitglieder haben bereits ihre Kandidatur erklärt: die Genferin Céline Amaudruz, 47, und der Solothurner Rémy Wyssmann, 59. Le Temps beschreibt Schneggs Kandidatur als Alternative zu Amaudruz, obwohl die Partei betonte, es handle sich nicht um einen direkten Angriff auf sie. Blick erwartet bis Freitag weitere Namen und nennt Michael Graber aus dem Wallis (45), Jean-Pierre Gallati aus dem Aargau (60) und den SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi (47). Blick fügt hinzu, Aeschi unternehme damit nach 2015 seinen zweiten Versuch. RTS nennt weitere mögliche Kandidaten, darunter Nicolas Kolly, Franz Ruppen, Thomas Matter und Monika Rüegger, während elf Personen einen Antritt ausgeschlossen haben, darunter Natalie Rickli, Magdalena Martullo-Blocher und Marcel Dettling.
Daten aus dem Artikeltext
Schnegg wurde am 13. Dezember 1962 in Bévilard im Berner Jura geboren und lebt in Champoz. Er ist heute 63 und wird im Dezember 64, wenige Tage nach der Bundesratswahl, berichtet Blick. Er trat erst 2013 der SVP bei, wurde 2014 in den Grossen Rat gewählt und übernahm 2016 den Sitz des frankophonen Berner Juras in der Kantonsregierung. Le Temps berichtet, seine Wahl habe zehn Jahre rot-grüner Mehrheit in der Regierung beendet, und er sei im März 2026 für eine dritte Amtszeit wiedergewählt worden. Er ist ein ehemaliger Unternehmer und präsidierte von 2009 bis 2016 den Verwaltungsrat der Hôpital du Jura Bernois SA. Blick schreibt ihm einen pragmatischen Ansatz während der Covid-19-Pandemie und eine Rolle bei der Regelung des Ärztetarifs Tardoc zu, der seit Jahresbeginn gilt. Er ist verheiratet, hat vier Kinder und ist aktives Mitglied der Freikirche Gemeinde für Christus.
Die Parteien haben bis Freitagmittag, 23. Oktober, Zeit, der Findungskommission weitere Kandidaturen zu unterbreiten. Die SVP-Fraktion entscheidet am 20. November, welche Kandidaten sie vorschlägt, und die Bundesratswahl ist für den 9. Dezember 2026 angesetzt.
Schnegg ist laut Blick bisher der dritte erklärte Kandidat. Die Erklärung der Berner Partei hält zudem fest, der beste Ausgangspunkt für einen frankophonen Sieger entstehe durch mehrere qualifizierte frankophone Kandidaturen.
„Mit mehreren qualifizierten frankophonen Kandidaturen wird der beste Ausgangspunkt geschaffen, um am 9. Dezember 2026 ein frankophones Mitglied des Bundesrats zu wählen.“
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Die kantonale SVP Bern gab am Donnerstag, 22. Oktober, bekannt, dass Pierre Alain Schnegg, Regierungspräsident des Kantons Bern, die Nachfolge von Guy Parmelin antreten will. Die Kandidaturfrist endet am Freitag, 23. Oktober, um zwölf Uhr.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von rts.ch, Le Temps, SWI swissinfo.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht .