
Fünfter tödlicher Schusswaffenangriff in Nantes: 19-Jähriger nahe Stadion Beaujoire getötet
Ein 19-jähriger Mann wurde am frühen Sonntagmorgen in der Rue Jules-Grandjouan erschossen – der fünfte Tötungsdelikt mit einer Schusswaffe in Nantes seit Ende April. Alle vier vorherigen Taten stehen im Zusammenhang mit Drogenhandel.
Der jüngste Vorfall
In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni wurde ein 19-jähriger Mann in der Rue Jules-Grandjouan nahe des Einkaufszentrums Paridis im Osten von Nantes erschossen. Die Feuerwehr von Loire-Atlantique wurde gegen 4:50 Uhr alarmiert und traf am Tatort in der Nähe des Stadions Beaujoire ein. Das Opfer wurde in einem Herz-Kreislauf-Stillstand aufgefunden; trotz längerer Wiederbelebungsversuche durch die Rettungskräfte und einen Notarzt (SMUR) wurde der Tod noch am Ort festgestellt. Die Schießerei ist der jüngste in einer Reihe bewaffneter Angriffe, die die Stadt erschüttert haben.
Eine wachsende Bilanz
Mit diesem Tod steigt die Zahl der tödlichen Schusswaffenangriffe in Nantes seit Ende April auf fünf. Die vier vorherigen Tötungsdelikte, die laut Ermittlern alle mit Drogenhandel in Verbindung stehen, ergeben eine düstere Chronologie:
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- April: Ein junger Mann getötet und ein weiterer schwer verletzt im Stadtteil Bottière.
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- Mai: Ein 14-jähriger Junge getötet und zwei weitere verletzt an einem Drogenumschlagplatz, den die Behörden als „sehr begehrt“ bezeichneten, im Viertel Port-Boyer.
- 26.–27. Mai: Ein Mann in den Zwanzigern in Halvêque, ebenfalls nahe des Stadions Beaujoire, erschossen, nachdem er von einem Motocross-Motorrad verfolgt worden war.
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- Juni: Ein 18-Jähriger am helllichten Tag in Bottière von vermummten Schützen auf zwei Elektromotorrädern erschossen; die Angreifer entfernten sich und kehrten dann zurück, um aus nächster Nähe erneut zu feuern.
- Ein Mann getötet und ein weiterer verletzt im Stadtteil Bottière
- Ein 14-jähriger Junge getötet und zwei verletzt an einem Drogenumschlagplatz in Port-Boyer
- Ein Mann in den Zwanzigern in Halvêque nahe des Stadions Beaujoire erschossen
- Ein 18-Jähriger in Bottière von vermummten Angreifern auf Elektromotorrädern ermordet, die zurückkehrten, um aus nächster Nähe zu schießen
- Ein 19-jähriger Mann in der Rue Jules-Grandjouan nahe des Einkaufszentrums Paridis getötet
Verbindungen zum Drogenhandel
Alle früheren Tötungsdelikte wurden mit dem Rauschgifthandel in Verbindung gebracht. Der Mord in Port-Boyer ereignete sich an einem Ort, um den rivalisierende Banden kämpften. Besonders der Mord vom 4. Juni schockierte die Anwohner durch seine Brutalität. Die Staatsanwaltschaft schilderte, wie das Opfer mit einem „Feuerstoß“ angegriffen wurde und die Täter flohen, nur um dann umzukehren und den Verletzten aus nächster Nähe zu erschießen.
Das Opfer wurde von vermummten Personen auf zwei Elektromotorrädern mit einem Feuerstoß angegriffen.
Das Motiv für die jüngste Schießerei wird noch untersucht, doch sie fügt sich in das Muster eskalierender drogenbedingter Gewalt ein, die Teile von Nantes erfasst hat. Im Zusammenhang mit dem Angriff am Sonntagmorgen wurden keine Festnahmen gemeldet.


