Fußball · Foxborough
Saibari trifft nach 71 Sekunden – Marokko schlägt Schottland 1:0 in der WM-Gruppenphase
Ismael Saibari, der Berichten zufolge zu Bayern München wechseln soll, traf nach nur 70 Sekunden zum 1:0-Sieg Marokkos über Schottland und brachte sein Team damit an den Rand des Achtelfinales der WM.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, 20 Minuten, ZEIT ONLINE und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ismael Saibari traf nach 70 Sekunden – das schnellste Gegentor, das Schottland je bei einer WM kassiert hat – nach Vorlage von Brahim Diaz.
Schottland steigerte sich nach der Pause und drängte auf den Ausgleich, McTominay traf das Außennetz, zwei Elfmeterforderungen wurden abgewiesen.
Achraf Hakimi wurde ausgepfiffen, nachdem bekannt wurde, dass er sich in Frankreich wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs vor Gericht verantworten muss; er bestreitet die Anschuldigung.
Saibari, der einen Wechsel zu Bayern München für 55 Millionen Euro vereinbart hat, erzielte sein zweites Tor im zweiten WM-Spiel.

- 19.06.Die zweite Halbzeit beginnt; El Aynaouis Foul an McGinn wird vom VAR nicht überprüft.
- 19.06.McTominay trifft das Außennetz; ein weiterer Elfmeterappell wird abgewiesen.
- 19.06.Abpfiff: Marokko gewinnt 1:0 und hat nun vier Punkte.
Ismael Saibaris früher Donnerschuss war entscheidend: Marokko besiegte Schottland vor 64.146 Zuschauern in Foxborough mit 1:0 und hat nun vier Punkte in der Gruppe C. Der Stürmer der PSV Eindhoven, der bereits beim 1:1-Auftakt gegen Brasilien getroffen hatte, donnerte den Ball mit rechts kaum eine Minute nach Anpfiff an Angus Gunn vorbei – das schnellste Gegentor, das Schottland je bei einer WM kassiert hat.
Blitzstart, verhaltener Verlauf
Schottland, das nach 28 Jahren erstmals wieder bei einer WM dabei war, wurde durch das nach 70 Sekunden gefallene Tor aus dem Konzept gebracht. Brahim Diaz, Mittelfeldspieler von Real Madrid, schickte Saibari mit einem langen Ball hinter die zögernde schottische Abwehr. Der nahm den Ball an und hämmerte ihn hoch ins Netz. Der Treffer setzt ein bemerkenswertes Turnier des 25-Jährigen fort, der unter der Woche den Medizincheck bei Bayern München absolviert hat und voraussichtlich für rund 55 Millionen Euro wechseln wird.
Vergebene Chancen halten das Spiel offen
Marokko hätte die Führung ausbauen können, vergab aber mehrere gute Gelegenheiten. Bilal El Khannouss zirkelte den Ball aus vielversprechender Position über das Tor, Neil El Aynaoui schoss drüber, und auch Saibari selbst vergab eine weitere Chance zu Beginn der zweiten Halbzeit. Schottland, vor der Pause weitgehend unterlegen, steigerte sich nach der Pause und warf in der Schlussphase alles nach vorne; Scott McTominay traf in der 85. Minute das Außennetz.
Elfmetergesuche und Schiedsrichter-Beschwerden
Schottland fühlte sich bei zwei Szenen benachteiligt, die nicht vom VAR überprüft wurden. Neil El Aynaouis Einsteigen gegen John McGinn im Strafraum und ein Gerangel mit McTominay lösten laute Proteste aus, aber der usbekische Schiedsrichter Ilgiz Tantashev ließ sich nicht beeindrucken. Issa Diop kam mit einer gelben Karte davon, nachdem er Che Adams zurückgezogen hatte, als der Stürmer möglicherweise allein aufs Tor zusteuerte – was wütende Reaktionen der Tartan Army hervorrief.
Hakimi unter Buhrufen wegen juristischem Sturm
Abseits des Geschehens wurde Marokkos Kapitän Achraf Hakimi von Teilen des Publikums lautstark ausgepfiffen, wann immer er am Ball war. Stunden vor Anpfiff bestätigte ein französisches Gericht, dass sich der Verteidiger von Paris Saint-Germain wegen einer Vergewaltigungsvorwurfs aus dem Jahr 2023 vor Gericht verantworten muss – eine Anschuldigung, die er bestreitet. Die Kontroverse abseits des Platzes sorgte für zusätzliche Spannung an einem bereits aufgeheizten Abend.
Gruppenausblick
Mit vier Punkten ist Marokko so gut wie sicher für die Runde der letzten 32 qualifiziert. Im letzten Gruppenspiel treffen sie auf Haiti, während Schottland, das weiterhin drei Punkte hat, gegen Brasilien antreten muss. Ein Unentschieden gegen die Südamerikaner würde die Hoffnungen der Schotten, zum ersten Mal in ihrer Geschichte die K.o.-Runde zu erreichen, deutlich steigern.
„Wir sind schlecht gestartet; so früh ein Gegentor zu kassieren, war ein psychologischer Schlag, aber die Reaktion in der zweiten Halbzeit gibt uns etwas, worauf wir aufbauen können.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Ismael Saibari
- Stürmer der PSV Eindhoven, der für Marokko den Siegtreffer erzielte und für 55 Millionen Euro zu Bayern München wechseln soll.
- Brahim Diaz
- Mittelfeldspieler von Real Madrid, der die Vorlage zu Saibaris Tor gab.
- Achraf Hakimi
- Kapitän von Paris Saint-Germain und Marokko, der während des Spiels ausgebuht wurde, nachdem ein französisches Gericht bestätigt hatte, dass er sich wegen Vergewaltigung vor Gericht verantworten muss.
- Steve Clarke
- Trainer der schottischen Nationalmannschaft.
- Andy Robertson
- Kapitän Schottlands und Verteidiger des FC Liverpool.
- Scott McTominay
- Schottischer Mittelfeldspieler, der in der Schlussphase eine Ausgleichschance hatte.
- John McGinn
- Schottischer Mittelfeldspieler, der nach einem Foul von El Aynaoui einen Elfmeter forderte.
- Neil El Aynaoui
- Marokkanischer Mittelfeldspieler, dessen Einsteigen gegen McGinn und McTominay für Kontroversen sorgte.
- Bilal El Khannouss
- Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart, der für Marokko Chancen vergab.
- Che Adams
- Schottischer Stürmer, der von Issa Diop zurückgehalten wurde und eine Verwarnung zur Folge hatte.
- Ilgiz Tantashev
- Usbekischer Schiedsrichter, der die Partie leitete und Schottland keinen Elfmeter gab.
- Orte
- Vereinigte Staaten, Boston
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