Uschakow sagte, Moskau sei grundsätzlich bereit, die seit Februar ausgesetzten Gespräche mit den USA und der Ukraine wieder aufzunehmen; eine neue Runde könnte um den 10. November in Abu Dhabi stattfinden.
Der US-Gesandte traf Putin am 21. Oktober in Sankt Petersburg; AFP zufolge dauerte das Treffen etwa drei Stunden, wobei Witkoff Putin über die Osloer Beratungen unterrichtete.
Ein US-Beamter sagte, Witkoff und Jared Kushner hätten das Treffen vorgeschlagen; die Ukraine habe in Oslo zugestimmt, Russland in Sankt Petersburg, und Selenskyj will die Gespräche bis Anfang November beginnen lassen.
Russland ist grundsätzlich bereit, die Gespräche mit Washington und Kiew wieder aufzunehmen. Das erklärte Präsidialberater Juri Uschakow vor Journalisten, nachdem Wladimir Putin am Mittwoch, 21. Oktober, in Sankt Petersburg den US-Gesandten Steve Witkoff getroffen hatte. Uschakow regte an, eine neue Runde könne um den 10. November in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, stattfinden. Die Gespräche sind seit Februar ausgesetzt; der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und seine europäischen Verbündeten drängen Moskau, sie unverzüglich wieder aufzunehmen. Uschakow sagte, die Beratungen sollten sich auf den Aufbau eines Sicherheitssystems für Russland und die Ukraine nach dem Ende des Konflikts konzentrieren. Russland hatte monatelang jede Beteiligung verweigert, weil es sich auf dem Schlachtfeld im Vorteil sieht, während der Ukraine Abfangraketen zur Abwehr russischer Angriffe in großem Umfang fehlen.
Witkoff führte in Oslo Gespräche mit Selenskyj sowie den Regierungschefs Norwegens und Finnlands, bevor er nach Sankt Petersburg reiste. Zu den Angaben über den Termin des Osloer Treffens gibt es Abweichungen: Die BBC nennt Montag, den 19. Oktober, Polsat News berichtet von Dienstag, dem 20. Oktober. Selenskyj erklärte anschließend, es seien robuste Sicherheitsgarantien für die Ukraine und Vorschläge für einen Energie-Waffenstillstand erörtert worden. Unklar ist, welche konkreten Vorschläge Witkoff Putin unterbreitete. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete, die Gespräche in Sankt Petersburg hätten etwa drei Stunden gedauert. Uschakow sagte, Witkoff habe Putin über die Osloer Beratungen unterrichtet, und bezeichnete die dort vorgebrachten Ideen als wenig hilfreich; AFP meldete, der Kreml halte die ukrainischen und europäischen Vorschläge für bedeutungslos. Witkoff schrieb auf X, die Gespräche seien konstruktiv gewesen und würden fortgesetzt; es bleibe viel Arbeit, und Präsident Trump stehe weiterhin zu seinem Ziel, den Krieg zu beenden.
Ein US-Beamter, der der BBC unter der Bedingung der Anonymität Auskunft gab, sagte, Witkoff und Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn und ein weiterer zentraler Unterhändler, hätten während der Osloer Gespräche ein trilaterales Treffen auf technischer Ebene zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine vorgeschlagen. Nach Angaben dieses Beamten stimmte die Ukraine dem Vorschlag in Oslo zu, Russland in Sankt Petersburg. Selenskyj sagte, die Ukraine unterstütze den amerikanischen Vorschlag voll und ganz und wolle, dass Gespräche auf Teamebene spätestens Anfang November beginnen. Polsat News und RMF24 berichteten, auch die europäischen Partner sollten in die Verhandlungen einbezogen werden. Witkoffs Darstellung des Treffens in Sankt Petersburg zufolge bemühten er und Kushner sich, die zuvor mit ukrainischen und europäischen Vertretern erzielten Fortschritte zu festigen. Auf der Tagesordnung dürften Sicherheitsgarantien für die Ukraine und ein Plan für den Wiederaufbau des Landes nach Kriegsende stehen.
Russland hat der Ukraine vorgeworfen, die im September abgehaltenen Parlamentswahlen mit massiven Angriffen gestört zu haben – ein Vorwurf, der erhoben wird, während die vorgeschlagenen Gespräche vorbereitet werden. Seit dem Beginn des umfassenden Einmarsches im Februar 2022 hat Russland mehrere Gesprächsrunden mit der Ukraine und den Vereinigten Staaten geführt, doch das derzeitige Format ist seit Monaten ausgesetzt. Uschakows Anregung einer Runde um den 10. November bleibt ein Vorschlag und kein vereinbarter Termin.
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Pollar unterstützenDiplomatie · Oslo, Sankt Petersburg und Abu Dhabi
Witkoff traf Putin am Mittwoch, 21. Oktober, in Sankt Petersburg. Kreml-Berater Juri Uschakow erklärte, Moskau sei grundsätzlich bereit, die Gespräche mit Kiew und Washington wieder aufzunehmen, möglicherweise um den 10. November.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, rmf24.pl, Nasz Dziennik und weiteren Medien. Veröffentlicht .