Wahlen · Moskau, Chisinau und Paris
Russland hält Duma-Wahlen in besetzten ukrainischen Gebieten ab – Behörden melden Cyberangriffe
Russland öffnete die Abstimmung über 450 Sitze der Staatsduma in 11 Zeitzonen und besetzten ukrainischen Gebieten, während Wahlbeamte in Moskau nächtliche Cyberangriffe auf elektronische Wahlurnen abwehrten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NEWS 24/7, ΣΚΑΪ, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mehr als 111 Millionen registrierte Wähler in 11 Zeitzonen waren vom 18. bis 20. September 2026 zur Stimmabgabe aufgerufen, wobei die Abstimmung erstmals auf die besetzten Gebiete Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson ausgeweitet wurde.
Die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Ella Pamfilowa, berichtete, dass die elektronische Abstimmung in Moskau in der Nacht zum 19. September 2026 einem heftigen Cyberangriff ausgesetzt war, während es in Fernost zu Sabotageversuchen auf Kommunikationsleitungen kam.
Der Oberste Gerichtshof Russlands schloss die liberale Partei Jabloko im August 2026 wegen angeblicher Wahlverstöße von der Parteiliste aus, sodass Antikriegskandidaten nur in Einzelwahlkreisen antreten konnten, die 225 der 450 Duma-Sitze ausmachen.
Die moldauischen Behörden protestierten gegen die Eröffnung von 15 Wahllokalen durch Moskau in der abtrünnigen Region Transnistrien, wo nach russischen Angaben 220.000 Passinhaber wahlberechtigt waren.
- 18.09.Die dreitägige Duma-Abstimmung beginnt in 11 Zeitzonen, während Wladimir Putin elektronisch wählt
- 19.09.Beamte melden nächtliche Cyberangriffe auf die elektronische Wahl in Moskau und Telekommunikationsleitungen im Fernen Osten
- 20.09.Die Abstimmung endet in ganz Russland und in besetzten ukrainischen Gebieten
Abstimmung unter Kriegsbedingungen
Die Russische Föderation führte vom 18. bis 20. September 2026 ihre dreitägigen Parlamentswahlen durch – die erste Wahl zur Staatsduma seit der groß angelegten Invasion der Ukraine im Jahr 2022. Mehr als 111 Millionen registrierte Wähler in 11 Zeitzonen waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben, wobei die elektronische Stimmabgabe weit verbreitet war. Der Kreml weitete die Abstimmung erstmals auf von Russland kontrollierte Gebiete der Ukraine aus, darunter Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson, während die Krim nach ihrer Annexion 2014 zum zweiten Mal teilnahm. Die russischen Behörden präsentierten die Wahlbeteiligung als Test für die Einheit der Bevölkerung hinter den Militäranstrengungen. In einer Fernsehansprache vor Öffnung der Wahllokale stellte Präsident Wladimir Putin die Abstimmung als Maß für die Unterstützung der russischen Soldaten im Kampf in der Ukraine dar.
„Ihre Wahl und Ihr Wille werden erneut zeigen, dass Millionen von Menschen hinter unseren Soldaten stehen.“
Cyberangriffe und Störungen der Infrastruktur
Die russische Wahlleitung meldete anhaltende Cyberangriffe auf die elektronische Wahlinfrastruktur und Telekommunikationssysteme während der dreitägigen Abstimmung. Die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Ella Pamfilowa, erklärte, das elektronische Wahlsystem in Moskau sei in der Nacht heftig angegriffen worden, betonte jedoch, die Plattform habe sicher funktioniert und es habe keine Datenlecks gegeben. Das Ministerium für digitale Entwicklung meldete einen separaten Sabotageversuch auf Kommunikationsleitungen im Fernen Osten, wo die Behörden angaben, die Verbindungen seien wiederhergestellt worden. Rund 100.000 Wähler in Moskau gaben trotz der gemeldeten Störungen bis Samstagmorgen ihre elektronischen Stimmen ab. Wladimir Putin stimmte am Freitag elektronisch ab und beschuldigte die ukrainischen Behörden, versucht zu haben, sich in den Wahlprozess einzumischen.
Ausschluss der Opposition und parlamentarische Hürden
Die Wahl fand unter strengen politischen Auflagen statt, wobei Antikriegskandidaten weitgehend von der Teilnahme an Parteilisten ausgeschlossen waren. Der Oberste Gerichtshof entschied im August 2026, dass die liberale Partei Jabloko, die einen Waffenstillstand in der Ukraine befürwortet, gegen Wahlvorschriften verstoßen habe, und schloss ihre Kandidatenliste aus. Jabloko-Kandidaten durften nur in Einzelwahlkreisen antreten, die die Hälfte der 450 Sitze in der Staatsduma ausmachen. Die Abstimmung fand vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Belastungen im Inland und ukrainischer Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien und -lager statt. Einiges Russland versuchte, seine Dominanz zu bewahren, nachdem es bei der vorherigen Duma-Wahl 324 Sitze errungen hatte und damit die für Verfassungsänderungen erforderliche Schwelle von 300 Sitzen überschritt.
- Schwelle für verfassungsgebende Mehrheit
- 300 Sitze
- Einiges Russland (letzte Wahl)
- 324 Sitze
- Gesamtzahl der Duma-Sitze
- 450 Sitze
Daten aus dem Artikeltext
Internationale Spannungen und Sicherheitsbedenken
Die Abstimmung führte zu diplomatischen Spannungen mit Moldau wegen der Entscheidung Moskaus, 15 Wahllokale in der abtrünnigen Region Transnistrien zu eröffnen. Russische Beamte erklärten, 220.000 Einwohner mit russischem Pass in Transnistrien hätten das Recht zu wählen, trotz formeller Einwände der Regierung in Chisinau. Europäische Regierungen verstärkten ihre Sicherheitsmaßnahmen im Inland, nachdem westliche Geheimdienste vor möglichen Eskalationen nach der Wahl gewarnt hatten. Der französische Präsident Emmanuel Macron wies die Behörden an, Schutzpläne für kritische Infrastruktur und die heimische Rüstungsindustrie gegen Sabotage umzusetzen. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk warnte, Russland plane Provokationen gegen Länder, die die Ukraine unterstützen, und beabsichtige, mögliche Raketenzwischenfälle als Unfälle darzustellen, um die Geschlossenheit der NATO zu testen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NEWS 24/7Ρωσία: Καταγγέλλει κυβερνοεπιθέσεις στις βουλευτικές εκλογές - Στο επίκεντρο και η Ουκρανία
- ΣΚΑΪΡωσία: Βουλευτικές εκλογές στα κατεχόμενα της Ουκρανίας
- Η ΝαυτεμπορικήΡωσία: Σοβαρή κυβερνοεπίθεση στο ηλεκτρονικό σύστημα ψηφοφορίας εν μέσω βουλευτικών εκλογών
- NewsITΦόβοι πως ο Πούτιν ετοιμάζει "μυστική επιστράτευση" 300.000 Ρώσων: Συναγερμός στην Ευρώπη για νέες υβριδικές επιθέσεις
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