Konflikte · Moskau, Kiew und Washington
Russland meldet 200.000 neue Freiwillige für Ukraine-Krieg, Selenskyj sichert sich Patriot-Zusage von Trump
Moskau erklärt, den Personalbedarf ohne Einberufung gedeckt zu haben, während Kiew und Washington sich auf Wiederbelebung der Friedensgespräche einigen und Trump Patriot-Raketenlizenzen zusagt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt, RP Online, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates Dmitri Medwedew sagte, rund 200.000 Freiwillige hätten in der ersten Jahreshälfte 2026 Verträge unterzeichnet und der Personalbedarf sei vollständig gedeckt; Mobilmachungsbehauptungen nannte er eine Lüge.
Der scheidende deutsche Botschafter Alexander Graf Lambsdorff warnte Mitte Juli, dass eine zweite Einberufungswelle nach der Duma-Wahl im September folgen könnte, und spiegelte damit die weit verbreitete öffentliche Angst in Russland wider.
Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow sagte, etwa zwei Millionen Männer hätten sich der Mobilmachung entzogen, während Desertionen und Widerstand gegen Zwangsrekrutierung weit verbreitet bleiben.
Präsident Selenskyj und Präsident Trump vereinbarten, die Verhandlungen auf allen Ebenen für einen gerechten Frieden zu intensivieren, und Trump versprach der Ukraine Lizenzen zur Produktion von Patriot-Raketen.
Der US-Krieg gegen den Iran hat die weltweiten Bestände an Patriot-Abfangraketen verknappt und die unter amerikanischer Vermittlung stehenden Ukraine-Russland-Gespräche zum Stillstand gebracht.
- Mitte Juli 2026Deutscher Botschafter Lambsdorff warnt vor wachsenden Gesprächen in Moskau über eine zweite Mobilmachung nach der Duma-Wahl im September.
- 28.07.Medwedew behauptet, 200.000 Freiwillige hätten sich im ersten Halbjahr 2026 gemeldet, und besteht darauf, dass keine Mobilmachung nötig sei.
- 28.07.Selenskyj trifft Trump; beide Seiten vereinbaren, die Friedensverhandlungen zu intensivieren, und Trump verspricht Patriot-Produktionslizenzen.
Moskau prahlt mit Freiwilligenzahlen, weist Einberufungsgerüchte zurück
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, sagte in einem Telegram-Video, dass rund 200.000 Freiwillige in der ersten Jahreshälfte 2026 Verträge für den Kampf in der Ukraine unterzeichnet hätten. Die Zahl ist unabhängig nicht überprüfbar. Medwedew betonte, der Personalbedarf der Streitkräfte sei „vollständig“ gedeckt, und wies ukrainische Behauptungen zurück, der Kreml bereite eine neue Welle der Zwangseinberufung vor.
„Es besteht absolut keine Notwendigkeit für eine Mobilmachung. Das ist eine Lüge des Feindes, der selbst unter Personalmangel leidet.“
Er beschuldigte Kiew, Lügen, Provokationen und Gerüchte zu verbreiten, um Russland vor der Parlamentswahl im September zu destabilisieren. Russland lockt Freiwillige mit hohen Prämien und Gehältern, obwohl viele Männer, die ihren Wehrdienst abgeleistet haben, auch von Druck zur Unterzeichnung berichten.
Angst vor einer Wiederholung von 2022 ist tief verwurzelt
Die öffentliche Angst vor einer möglichen zweiten Mobilmachung bleibt akut. 2022 dementierte der Kreml ebenfalls jegliche Pläne für eine Zwangsrekrutierung, nur um eine Teilmobilmachung anzukündigen, die Hunderttausende Russen zur Flucht aus dem Land veranlasste. Der scheidende deutsche Botschafter Alexander Graf Lambsdorff sagte Mitte Juli dem Spiegel, dass „immer mehr Menschen“ in Moskau über eine mögliche Einberufung nach der Duma-Wahl diskutierten.
„Ich fürchte auch, dass Russen wieder in größerem Umfang eingezogen werden könnten.“
Medwedews jüngste Zusicherungen haben diese Ängste kaum zerstreut, und unabhängige Beobachter stellen fest, dass die offizielle Darstellung weithin nicht geglaubt wird.
Die eigene Personalkrise der Ukraine
Kiew kämpft mit eigenen schwerwiegenden Personalproblemen. Den Fronttruppen fehlen Soldaten, Desertionen sind häufig, und der Widerstand gegen teils gewaltsame Rekrutierungsaktionen ist weit verbreitet. Der ehemalige Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow sagte vor seiner umstrittenen Entlassung, dass etwa zwei Millionen Männer der Mobilmachung entgangen seien. Er hatte versucht, das Rekrutierungssystem mit attraktiveren Vertragsbedingungen zu reformieren, doch die Engpässe bestehen fort.
Selenskyj trifft Trump, sichert sich Patriot-Zusage
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete sein Treffen mit US-Präsident Donald Trump als gut. Anschließend gab Stabschef Kyrylo Budanow bekannt, dass beide Seiten vereinbart hätten, den Verhandlungsprozess auf allen Ebenen zu intensivieren, um einen gerechten Frieden zu erreichen. Weitere Details wurden nicht genannt. Separat erklärte Selenskyj, Trump habe der Ukraine Lizenzen zur Produktion von Patriot-Luftabwehrsystemen zugesagt. Patriot-Batterien bleiben die einzige wirksame Abwehr der Ukraine gegen russische ballistische Raketen, und Selenskyj hatte im Frühjahr gewarnt, dass die Abfangraketenbestände gefährlich niedrig seien.
Diplomatie und der Schatten des Iran-Krieges
Der US-Krieg gegen den Iran hat die weltweiten Vorräte an Patriot-Abfangraketen weiter belastet und die von den USA vermittelten Gespräche zwischen Kiew und Moskau zum Stillstand gebracht. Der erneute diplomatische Vorstoß und das Patriot-Lizenzangebot signalisieren den Versuch, einen Prozess wiederzubeleben, der seit Beginn dieses Konflikts ins Stocken geraten war.
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Quellen und Kontext
- HandelsblattUkraine-Krieg: Selenskyj - Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt
- RP OnlineZwangsrekruten für Kampf gegen Ukraine: Russland leugnet Pläne für Mobilmachung - 200.000 "Freiwillige
- N-tvAngeblich genug Freiwillige: Moskau streitet Mobilmachungspläne ab
- newsORF.atMoskau: 200.000 Freiwillige für Krieg, "keine Mobilmachung
- Dmitri Medwedew
- Stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates und ehemaliger Präsident
- Wolodymyr Selenskyj
- Präsident der Ukraine
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
- Alexander Graf Lambsdorff
- Scheidender deutscher Botschafter in Moskau
- Kyrylo Budanow
- Stabschef von Präsident Selenskyj
- Mychajlo Fedorow
- Ehemaliger ukrainischer Verteidigungsminister
- Orte
- Moskau, Kiew, Washington, Washington, D.C.
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