
Kleinbus mit acht Rumänen stürzt zehn Meter tief in eine Schlucht in Österreich, fünf Frauen verletzt
Ein Kleinbus mit acht rumänischen Fahrgästen ist am Donnerstagabend im Bezirk St. Veit an der Glan nach einem zehn Meter tiefen Sturz von der Straße umgestürzt und hat fünf Frauen verletzt.
Was geschah
Ein in Rumänien zugelassener Kleinbus stürzte am Donnerstagabend auf einer Gemeindestraße im Bezirk Sankt Veit an der Glan in Österreich in eine Schlucht. Das Fahrzeug war von St. Kosmas in Richtung Brugga unterwegs, als der 36-jährige rumänische Fahrer nach einer Rechtskurve die Kontrolle verlor. Der Kleinbus verließ die Fahrbahn nach rechts, stürzte etwa zehn Meter einen Abhang hinab und blieb zwischen Bäumen auf dem Dach liegen. Alle acht Insassen (alle rumänische Staatsbürger) konnten das Fahrzeug verlassen oder wurden vor Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Wrack gezogen.
Opfer und Rettung
Fünf Frauen wurden bei dem Unfall verletzt. Eine rumänische Frau erlitt Verletzungen noch unbekannten Schweregrades und wurde mit dem Rettungshubschrauber C11 ins Unfallkrankenhaus nach Klagenfurt geflogen. Vier weitere Frauen erlitten leichte Verletzungen und wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus nach Friesach gebracht. Die restlichen drei Insassen, darunter der Fahrer, blieben unverletzt. Rund 30 Feuerwehrleute aus Althofen und Meiselding, Rettungssanitäter sowie Teams des Roten Kreuzes waren im Einsatz. Die prekäre Lage des Kleinwagens verhinderte eine Bergung noch am selben Abend.
Fahrer und Ermittlungen
Der 36-jährige rumänische Fahrer wurde vor Ort einem Alkoholtest unterzogen, der negativ ausfiel, sodass Alkohol als Unfallursache ausgeschlossen werden kann. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Die Ursache für den Kontrollverlust ist noch unbekannt.


