
Cristiano Ronaldo erzielt 981. Karrieretor, 19 fehlen zu 1.000, beim Sieg von Al Nassr
Al Nassr besiegte Neftchi Fergana am Montag, dem 12. Oktober, in Riad mit 3:1, und Ronaldos Treffer in der 42. Minute brachte seine Karrierebilanz auf 981 Tore. Ihm fehlen noch 19 Tore bis zu 1.000 offiziellen Treffern.
Al-Nassr-Sieg in Riad
Al Nassr besiegte Neftchi Fergana am Montag, dem 12. Oktober, im heimischen Stadion in Riad mit 3:1 in der Gruppenphase der AFC Champions League Elite. Angelo eröffnete den Torreigen in der 33. Minute, Cristiano Ronaldo erhöhte in der 42. Minute auf 2:0, sodass Al Nassr mit einer 2:0-Führung in die Halbzeit ging. Alisher Odilov verkürzte für die usbekische Mannschaft in der 51. Minute. Ein Eigentor von Anvarjon Gofurov in der 78. Minute machte es 3:1 und entschied die Partie. Ronaldo hatte bereits am Freitag, dem 9. Oktober, in der saudischen Liga gegen Al Dirhyad getroffen, wie die untenstehende Zeitleiste zeigt.
- Ronaldo trifft für Al Nassr gegen Al Dirhyad in der saudischen Liga
- Angelo erzielt das erste Tor für Al Nassr gegen Neftchi Fergana
- Ronaldo erzielt sein 981. Karrieretor, Al Nassr führt 2:0
- Alisher Odilov trifft für Neftchi Fergana, 2:1
- Anvarjon Gofurov erzielt ein Eigentor, Al Nassr führt 3:1
Ronaldos Tor
Ronaldos Treffer entstand nach einer Flanke von Sadio Mané von der linken Seite, wobei Ayman Yahya den Ball mit der Brust annahm, bevor Ronaldo mit einem wuchtigen Drehschuss abschloss. Es war sein 981. Karrieretor und sein fünftes für Al Nassr in dieser Saison. Das Tor war sein zweiter Treffer in aufeinanderfolgenden Spielen, nach dem Treffer am Freitag. Neunzehn weitere Tore würden ihn auf 1.000 bringen, eine Marke, die er als erster Spieler der Geschichte erreichen will, der in Pflichtspielen für Verein und Nationalmannschaft mehr als 1.000 Tore erzielt. Der Sieg brachte Al Nassr in der Gruppenphase mit dem zweiten Heimsieg in Folge in den frühen Runden des Wettbewerbs voran.
Streit mit Portugal
Der Treffer fiel, während Ronaldo in einen Streit mit der portugiesischen Nationalmannschaft verwickelt ist, dem ein Zerwürfnis mit Trainer Jorge Jesus während der Nations-League-Spiele vorausging. Er hatte das Vorbereitungscamp Portugals nach dem Streit verlassen. Der Nicht-Profi-Bereich des portugiesischen Fußballverbands eröffnete zunächst ein dringliches Disziplinarverfahren gegen ihn, formalisierte dann eine vorsorgliche Sperre und leitete die Akte an die Disziplinaruntersuchungskommission weiter. Die Entscheidung des Disziplinargremiums stand noch aus, und das Verfahren könnte zu einer mehrmonatigen Sperre für die Nationalmannschaft führen. Das Tor fiel, während der Streit die Medienberichterstattung in Portugal beherrschte.
Saudi-arabischer Hintergrund
Vor dem Anpfiff, der wegen einer Sicherheitswarnung des saudischen Zivilschutzes um mehrere Minuten verzögert wurde, wurde Ronaldo gefilmt, wie er das saudische Emblem auf seinem Trikot küsste. Nach dem Schlusspfiff bat er Fans um einen Schal mit der saudischen Flagge, legte ihn sich während der Feierlichkeiten um die Schultern und stimmte mit Sadio Mané einen „Viking Clap“ an. Der Verein veröffentlichte die Aufnahmen in seinen sozialen Medien, zusammen mit einem Satz von Ronaldo, in dem er sagt, er sei Portugiese, gehöre aber zum Königreich Saudi-Arabien. Die Geste fiel in eine Zeit, in der die Huthi-Rebellen, vom Iran unterstützte jemenitische Kämpfer, in den Tagen zuvor ihre Raketen- und Drohnenangriffe auf Riad verstärkt hatten, insbesondere auf den internationalen König-Khalid-Flughafen. Ein Huthi-Angriff auf den Flughafen von Riad, den Berichten zufolge am Samstag, dem 10. Oktober, forderte zum Zeitpunkt der Berichterstattung 13 Tote und mehr als 300 Verletzte. Die Opferzahl wurde als die höchste auf saudischem Territorium seit über einem Jahrzehnt bezeichnet.
Wie es weitergeht
Ronaldo fehlen nun 19 Tore bis zu 1.000 offiziellen Karrieretoren, eine Bilanz, die Spiele für Verein und Nationalmannschaft zählt. Die Disziplinarentscheidung in Portugal war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Berichte noch anhängig. Ob sie zu einer Sperre für die Nationalmannschaft führt, bleibt offen.


