
Robin Räikkönen, der 11-jährige Sohn von Kimi, tritt dem Red-Bull-Nachwuchsfahrerprogramm bei
Red Bull hat den elfjährigen Kartsportler Robin Räikkönen für sein Entwicklungsprogramm ab 2027 verpflichtet und ebnet damit dem Sohn des Weltmeisters von 2007, Kimi Räikkönen, den Weg zur Formel 1.
Rekrutierung des Nachwuchsprogramms
Red Bull Racing gab am Mittwoch, den 9. September 2026, bekannt, dass der elfjährige Kartsportler Robin Räikkönen ab 2027 dem Fahrerentwicklungsprogramm beitreten wird. Der junge finnische Rennfahrer mit dem Spitznamen Ace befindet sich in seiner dritten Saison im Wettkampf-Kartsport und hat bereits Siege bei nationalen und internationalen Veranstaltungen errungen, darunter in der Rotax- und der WSK-Serie. Die Ankündigung erfolgte nach seinem Besuch im Fahrerlager des Großen Preises von Italien in Monza, wo er in Max Verstappens Auto sitzen durfte. Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies sagte, das österreichische Rennstallteam wolle Robins Entwicklung Schritt für Schritt fördern und ihm technische Ressourcen und Coaching bieten, ohne das Kind übermäßig unter Druck zu setzen.
Robin hat bereits außergewöhnliches Talent im Kartsport gezeigt. Seine Geschwindigkeit, sein Fahrkönnen und sein natürliches Talent machen ihn zu einem der vielversprechendsten jungen Fahrer seiner Altersklasse. Gleichzeitig beeindruckt er mit seiner Reife, Gelassenheit und klaren Fokussierung auf das Fahren.
Die Red-Bull-Talentschmiede
Das Red-Bull-Junior-Team hat zahlreiche Fahrer hervorgebracht, die bis in die Formel 1 aufgestiegen sind, darunter die viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel und Max Verstappen. Weitere Absolventen des Programms sind Carlos Sainz, Pierre Gasly, Alexander Albon, Liam Lawson, Arvid Lindblad, Jean-Éric Vergne, Isack Hadjar und Daniel Ricciardo, der seine Formel-1-Karriere Ende 2024 beendete. Ab 2027 wird die Nachwuchsarbeit vom französischen Spezialisten Gwen Lagrue geleitet, der zuvor das Entwicklungsprogramm von Mercedes leitete und den 20-jährigen Meisterschaftsführenden Kimi Antonelli entdeckte. Red Bull möchte Robin eine umfassende Vorbereitung über mehrere Saisons im Basiskartsport bieten, bevor er in Einsitzer-Wettbewerbe einsteigt.
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Unterstützung der Familie Räikkönen
Kimi Räikkönen, der Formel-1-Weltmeister von 2007 mit dem Spitznamen Iceman, bestätigte, dass detaillierte Gespräche mit Mekies und der Red-Bull-Führung die Entscheidung beeinflusst haben, sich dem österreichischen Team anzuschließen. Der ältere Räikkönen ist direkt an der Leitung der Rennaktivitäten seines Sohnes beteiligt und legt Wert auf eine stetige Entwicklung anstatt auf schnelle Aufstiege durch die Ränge. Er erklärte, dass Robin das Programm mit Bescheidenheit angehe und sich das ihm vom Team entgegengebrachte Vertrauen verdienen werde. Die Teamführung betonte, dass eine langfristige Motorsportentwicklung Zeit, angemessene kulturelle Unterstützung und geduldige Betreuung durch erfahrenes Personal erfordert.
Wir sind alle begeistert und aufgeregt, dass Robin ausgewählt wurde, um seinen Weg im Rennsport als Mitglied des Red-Bull-Junior-Teams fortzusetzen. Sie bieten ein überzeugendes und umfassendes Programm, um Robins Fortschritt in den kommenden Jahren zu fördern und zu unterstützen und ihm alle Erfahrungen zu bieten, die zur Entwicklung seines natürlichen Talents erforderlich sind, das er in all seinen bisherigen Karting-Bemühungen unter Beweis gestellt hat.
Historischer Kontext und finnische Abstammung
Robins Vater bestritt zwischen 2001 und 2021 19 Formel-1-Saisons für Sauber, McLaren, Ferrari und Lotus und nahm während einer zweijährigen Pause auch an der NASCAR und der Rallye-Weltmeisterschaft teil. In über 350 Grand-Prix-Starts erzielte Kimi 21 Siege und 103 Podestplätze. Er gewann 2007 mit Ferrari die Weltmeisterschaft mit einem Punkt Vorsprung auf die McLaren-Fahrer Lewis Hamilton und Fernando Alonso im Saisonfinale und bleibt der letzte Fahrerchampion der Scuderia. Robins Verpflichtung spiegelt eine weitere aktuelle Nachwuchsakademie-Verpflichtung aus Finnland wider: Ella Häkkinen, Tochter des zweifachen Weltmeisters Mika Häkkinen, trat im letzten Jahr dem Fahrerentwicklungsprogramm von McLaren bei.
- Sebastian Vettel
- 4 Titel
- Max Verstappen
- 4 Titel


