Wirtschaft · Manchester, London und Monaco
Manchester-United-Miteigentümer Jim Ratcliffe sieht sich nach Äußerungen über den Niedergang des Vereinigten Königreichs mit Fanprotesten konfrontiert
Manchester-United-Miteigentümer Sir Jim Ratcliffe sagte, das Vereinigte Königreich befinde sich aufgrund von Einwanderung und Steuern im Niedergang, was muslimische Fangruppen dazu veranlasste, seinen Rücktritt zu fordern.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, The Telegraph, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Sir Jim Ratcliffe sagte der BBC, dass hohe Steuern und Einwanderung das Vereinigte Königreich in den Niedergang getrieben hätten, nachdem er bereits im Februar 2026 Äußerungen zur Einwanderung gemacht hatte.
Der Manchester United Muslim Supporters' Club veröffentlichte am 19. September 2026 eine 750 Wörter lange Stellungnahme, in der Ratcliffe zum Rücktritt vom Verein aufgefordert wurde.
Ratcliffe kritisierte Verzögerungen bei den Gasfeldern Rosebank und Jackdaw und verwies auf die Steuerlast des Vereinigten Königreichs von 35.3% des BIP.
Manchester United hat unter Ratcliffe 450 Mitarbeiter entlassen und 685 Saisonkarten gestrichen, während die Mannschaft in dieser Saison zwei Premier-League-Spiele verloren hat.
- Februar 2026Ratcliffe äußert sich auf Sky News zur Einwanderung, bevor er eine Entschuldigung ausspricht
- Sommer 2026Manchester United entlässt 450 Mitarbeiter und streicht 685 Saisonkarten
- 18.09.Ratcliffe kritisiert in einem BBC-Interview die Steuer-, Einwanderungs- und Energiepolitik des Vereinigten Königreichs
- 19.09.Manchester United Muslim Supporters' Club fordert Ratcliffe zum Rücktritt auf
Kritik an der nationalen Entwicklung und Einwanderung
Sir Jim Ratcliffe, der 73-jährige Miteigentümer von Manchester United und Gründer der Petrochemiegruppe Ineos, erklärte in einem BBC-Interview, dass er das Vertrauen in das Vereinigte Königreich verloren habe und das Land als im Niedergang begriffen beschrieb. Ratcliffe, der den Brexit unterstützte und seit 2020 mit einem geschätzten Vermögen von 15 Milliarden Pfund als Steuerresident in Monaco lebt, führte den vermeintlichen Niedergang des Landes auf Einwanderungsniveau und Fiskalpolitik zurück. Seine Äußerungen folgen auf frühere Aussagen im Februar 2026 bei Sky News, in denen er behauptete, das Land werde von Einwanderern kolonisiert, bevor er sich bei denjenigen entschuldigte, die sich beleidigt fühlten. Während des BBC-Interviews argumentierte Ratcliffe, dass politische Führungskräfte nicht den Willen hätten, die Sozial- und Migrationspolitik anzugehen, und fügte hinzu, dass sich die Bedingungen verbessern müssten, damit er nach Großbritannien zurückkehre.
„Wir hatten das größte Imperium der Welt. Wir waren ein großartiges Volk. Wir haben zwei Weltkriege gewonnen. Wir sind gute, ehrliche Leute. Aber leider, im Moment, glaube ich, dass Großbritannien im Niedergang begriffen ist. Es ist ziemlich schwer zu sehen, wie wir das aufhalten können.“
Energiepolitik und Steuerstreitigkeiten
Ratcliffe verurteilte auch die Energiepolitik der Regierung, insbesondere die Verzögerungen bei der Lizenzierung der Öl- und Gasfelder Rosebank und Jackdaw in der Nordsee. Er bezeichnete die Entscheidung, heimische Ressourcen nicht zu erschließen, als Wahnsinn und warnte, dass die geringe Gasspeicherkapazität das Land anfällig dafür mache, bei einem Winterkälteeinbruch ohne Gas dazustehen. Ineos betreibt die Forties-Pipeline, die etwa 30 Prozent des in der britischen Nordsee geförderten Öls transportiert. Ein Regierungssprecher antwortete, dass die Unternehmensinvestitionen in den letzten zwei Jahren gestiegen seien, und verteidigte die nationale Versorgungssicherheit.
„Wir haben einen vielfältigen Energiemix und sind zuversichtlich, was unsere Versorgungssicherheit angeht.“
Ratcliffe argumentierte, dass Steuern und eine von ihm als Neidkultur gegenüber Wohlstand bezeichnete Haltung wohlhabende Personen dazu ermutigten, ins Ausland zu ziehen, und stellte die britische Haltung den Vereinigten Staaten gegenüber, wo Wohlstandsschöpfer gefeiert würden. Er verwies auf prominente Abgänge aus dem Vereinigten Königreich, darunter den Stahlindustriellen Lakshmi Mittal und den Hedgefonds-Gründer Chris Rokos. Die Steuerlast des Vereinigten Königreichs erreichte 35.3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, den höchsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg, obwohl Zahlen des Office for Budget Responsibility zeigen, dass sie unter dem Durchschnitt von 14 westeuropäischen Nationen bleibt. Premierminister Andy Burnham hat einen pragmatischen Ansatz für Öl und Gas angedeutet, während umfassendere Reformen der Energiegewinnsteuer in der Nordsee für eine vollständige Umsetzung im Jahr 2030 geplant sind.
Fanreaktion und Umstrukturierung des Vereins
Die Bemerkungen des Milliardärs lösten sofortige Gegenreaktionen von Manchester-United-Fangruppen aus und verschärften bestehende Spannungen über die Leistung auf dem Platz und das interne Management. Der Manchester United Muslim Supporters' Club veröffentlichte eine 750 Wörter lange Stellungnahme, in der er Ratcliffe zum Rücktritt aufforderte, und argumentierte, dass der Club emotional Generationen von Fans und nicht Milliardären oder Investmentfonds gehöre. Die Unzufriedenheit der Fans hatte bereits nach der Entlassung von 450 Clubmitarbeitern, Ticketpreiserhöhungen und der Streichung von 685 Saisonkarten während eines Vorgehens gegen Ticketweiterverkäufe im Sommer zugenommen.
- Entlassene Clubmitarbeiter
- 450
- Stornierte Saisonkarten
- 685
Daten aus dem Artikeltext
Die Kontroverse fällt mit einer schwachen sportlichen Form von Manchester United unter der Leitung von Ineos zusammen. Die Mannschaft hat zwei Premier-League-Spiele verloren, eine 1:0-Niederlage gegen Manchester City kassiert und ist in der Mitte der Woche in der ersten Runde des Carabao Cup gegen Brighton ausgeschieden. Vor dem Spiel gegen Manchester City zeigten Fans ein Banner mit der Aufschrift, dass die Art und Weise, wie die Eigentümer mit den Fans umgehen, eine Schande sei, während Fangruppen einschließlich The 1958 Proteste gegen Ticket- und Betriebspolitik organisiert haben.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The IndependentSir Jim Ratcliffe 'must go' after anti-immigration comments, fans say
- The TelegraphSir Jim Ratcliffe: I've lost confidence in Britain
- The GuardianJim Ratcliffe says the UK is a country 'on the slide'
- BBCBillionaire Manchester United owner Sir Jim Ratcliffe says he has lost confidence in UK
- Sir Jim Ratcliffe
- Gründer von Ineos und Miteigentümer von Manchester United
- Andy Burnham
- Premierminister des Vereinigten Königreichs
- Lakshmi Mittal
- Stahlindustrieller, der aus dem Vereinigten Königreich weggezogen ist
- Chris Rokos
- Hedgefonds-Gründer, der aus dem Vereinigten Königreich weggezogen ist
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