
Zuschauer bei Rallye in Asturien von Rennwagen getötet
Ein 38-jähriger Zuschauer ist am Samstag bei der VIII. Rallysprint Carreño in Asturien, Spanien, von einem teilnehmenden Auto erfasst und getötet worden. Der Fahrer und der Beifahrer wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Der Unfall
Der Vorfall ereignete sich am Samstag, dem 4. Juli 2026, während der achten Auflage der Rallysprint Carreño, dem dritten Lauf der asturischen Rallysprint-Meisterschaft. Das von Antonio García gesteuerte Auto verließ am Kilometer 6 der Straße CE-2 in der Gemeinde Logrezana, Carreño, die Fahrbahn. Der Zuschauer, ein Mann aus Gijón, fotografierte an einem Gefällewechsel, einem für die Öffentlichkeit verbotenen Ort, wie die Veranstalter mitteilten.
Die Angaben zum genauen Zeitpunkt variieren: Einige Quellen verorten den Unfall kurz vor 13:30 Uhr Ortszeit, während ein Bericht von etwa 12:15 Uhr spricht. Das Fahrzeug erfasste den Zuschauer, der unter dem Auto eingeklemmt wurde. Rettungskräfte, darunter ein mobiles Intensivpflegefahrzeug, die Feuerwehr und ein Rettungshubschrauber, wurden sofort entsandt.
Opfer und Reaktionen
Der 38-jährige Zuschauer (eine Quelle nennt 37) starb noch am Unfallort. Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer wurden verletzt und in das Hospital Universitario Central de Asturias (HUCA) in Oviedo gebracht. Die Verkehrsabteilung der Guardia Civil und die Unidad de Investigación de Siniestros Viales (UNIS) haben die Ermittlungen übernommen.
Wir bedauern zutiefst, was heute bei unserer Veranstaltung passiert ist. Wir können stolz darauf sein, für diesen Sport und seine Fans zu arbeiten, aber Ereignisse wie das heutige sind schwer zu ertragen.
Rallye abgesagt
Die Federación de Automovilismo del Principado de Asturias (FAPA) bestätigte die Absage der Rallye nach dem Todesfall. Die von der Escudería Candás Competición organisierte Veranstaltung umfasste insgesamt rund 80 Kilometer, davon 38 als Wertungsprüfungen. Sie hatte Dutzende Teams und zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke angezogen.
Ermittlungen
Die Behörden arbeiten nun daran, die genauen Unfallursachen und mögliche Haftungsfragen zu klären. Die Organisatoren und der Gemeinderat haben ihr Beileid ausgesprochen.


