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Kurz gefasst

  • Putin stimmte nach Angaben Uschakows grundsätzlich zu, die dreiseitigen Gespräche mit Washington und Kiew nach dem 10. November wieder aufzunehmen, mit Schwerpunkt auf einem Sicherheitssystem für Russland und die Ukraine nach dem Krieg.

  • In einem Interview mit Fox News antwortete Selenskyj mit Ja auf eine Vereinbarung, die die aktuellen Grenzen beibehält und der Ukraine 75 Prozent oder mehr ihres Territoriums belässt, und sagte, eine Pause solle der Ausgangspunkt sein.

  • Kiew erklärt, die Starshield-Leistung sei absichtlich gedrosselt worden, laut Wall Street Journal ordnete Musk Einschränkungen an, und Rubio sagte, Washington habe keine vorherige Kenntnis von der Entscheidung gehabt.

Sankt Petersburg
Sankt Petersburg, Oslo, Kiew · Russland, Norwegen, Ukraine
Wie es dazu kam
  1. 11.10.Trump erklärt, Russland und die Ukraine hätten eine Waffenruhe bei Angriffen auf die Energieinfrastruktur vereinbart, doch Russland greift das Stromnetz weiter an
  2. 20.10.Witkoff trifft in Oslo Selenskyj sowie norwegische und finnische Regierungsvertreter, Kushner ist per Video zugeschaltet
  3. 21.10.Witkoff trifft Putin in Sankt Petersburg für etwa drei Stunden
  4. Um den 10. November 2026Geplante Wiederaufnahme dreiseitiger Gespräche über ein Sicherheitssystem nach dem Krieg

Putin öffnet die Tür zu Gesprächen im November

Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem US-Gesandten Steve Witkoff nach Angaben des außenpolitischen Beraters des Kremls, Juri Uschakow, erklärt, Moskau sei bereit, die Verhandlungen mit der Ukraine im November unter US-Vermittlung wieder aufzunehmen. Die Gespräche liegen seit Februar auf Eis. Uschakow sagte, die Parteien könnten um den 10. November zu dreiseitigen Gesprächen zurückkehren, die sich auf ein Sicherheitssystem für Russland und die Ukraine nach dem Ende des Konflikts konzentrieren sollen. Das Treffen in Sankt Petersburg dauerte etwa drei Stunden, und Putin dankte Donald Trump und Witkoff für ihre Bemühungen zur Beendigung des Krieges, teilte der Kreml mit.

Witkoff war einen Tag, nachdem er am Dienstag, dem 20. Oktober, in Oslo mit Wolodymyr Selenskyj, dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und norwegischen Regierungsvertretern zusammengetroffen war, in Sankt Petersburg eingetroffen; Jared Kushner war per Video zugeschaltet. Er informierte Putin über die Ergebnisse dieser Konsultationen. Uschakow sagte, Putin habe die neuen Positionen und Ideen zur Kenntnis genommen, auf die sich Kiew und die Europäer verständigt hätten, doch enthielten diese nicht viel, was für die Lösung des Ukraine-Konflikts nützlich sei. Stubb erklärte am Dienstagabend, das Osloer Treffen, an dem er teilgenommen habe, habe echte Fortschritte gezeigt.

Selenskyj bietet ein Einfrieren der Frontlinie an

Selenskyj forderte eine Kampfpause als Ausgangspunkt für Verhandlungen und bezeichnete eine Waffenruhe oder ein Einfrieren der aktuellen Linien als das Mindeste, was die Ukraine von Russland erwarte. In einem Interview mit Fox News antwortete er auf die Frage, ob er eine Vereinbarung akzeptieren würde, die die aktuellen Grenzen beibehält und der Ukraine 75 Prozent oder mehr ihres Territoriums belässt, mit Ja. Er beharrte darauf, dass jede Friedensvereinbarung die Ukraine einschließen müsse und Kiew sich dann an Trump und die europäischen Staats- und Regierungschefs wenden werde, um Sicherheitsgarantien zu erbitten. Trump hatte am 11. Oktober erklärt, Russland und die Ukraine hätten eine Waffenruhe bei Angriffen auf die Energieinfrastruktur vereinbart, doch Russland setzte seine Angriffe auf das Stromnetz fort. Fast fünf Jahre nach dem Beginn der russischen Invasion in großem Umfang am 24. Februar 2022 sind die beiden Seiten bei den Bedingungen weiterhin tief gespalten, und ihre Armeen kämpfen weiter, ohne dass eine Seite nennenswerte Geländegewinne erzielt.

Starlink-Streit belastet das Verhältnis zwischen Washington und Kiew

Die Beziehungen zwischen Washington und Kiew sind seit etwa einer Woche angespannt. Die ukrainischen Behörden werfen den Vereinigten Staaten vor, das Land nicht mehr ausreichend zu unterstützen, und haben sogar angedeutet, Washington helfe Moskau im Zusammenhang mit einer Vereinbarung über russische Diesel-Lieferungen. Kiew beschuldigte Washington zudem, die Leistung von Starshield, dem für die ukrainische Militärkommunikation entscheidenden Satellitensystem von SpaceX, absichtlich zu drosseln. Selenskyj sagte, die Dienste Starlink und Starshield blieben eingeschränkt, und Marco Rubio habe ihm zugesagt, mit seinem Team an einer Lösung der Situation zu arbeiten. Das Wall Street Journal berichtete, Elon Musk habe die Einschränkung der Starshield-Dienste in der Ukraine angeordnet, obwohl Musk zuvor erklärt hatte, jede Beschränkung wäre letztlich von Trump entschieden worden. Rubio sagte gegenüber Reportern während eines offiziellen Besuchs in Indien, der Präsident habe keine Rolle bei Entscheidungen von Starlink, Starshield oder Musk gespielt, und Washington habe keine vorherige Kenntnis von der Angelegenheit gehabt.

Nächste Schritte

Rubio bezeichnete die Kontakte Witkoffs als positiv und sagte, es habe nichts Unerwartetes gegeben, und die Ideen könnten nun mit der russischen Seite geteilt werden. Er sagte, der Kern der Verhandlungen betreffe die Gebiete im Donbass, die Russland beansprucht. Norwegens Ministerpräsident sagte gegenüber NRK, Witkoff plane, nach seiner Reise nach Russland für weitere Konsultationen nach Oslo zurückzukehren, und erklärte, er glaube, Russland suche möglicherweise diplomatische Gelegenheiten. Rubio sagte, er erwarte, dass Sergei Lawrow nächste Woche an einem G20-Treffen in Atlanta teilnehme, bestätigte dies aber nicht, und dass auch Putin am G20-Gipfel in Miami im Dezember teilnehmen könnte, ebenfalls ohne Bestätigung. Trump hat Russland eingeladen, an in den Vereinigten Staaten stattfindenden Treffen teilzunehmen.

Weiter in der heutigen Ausgabe

Barcelona reicht UEFA-Beschwerde über PSG-Tifo einPSG besiegte Barcelona am Dienstag, 20. Oktober, im Parc des Princes mit 4:2.Fußball · vor 14 Min.
Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenRussland lässt Stephen Hubbard bei Witkoff-Besuch freiLive · 5 ThemenBrad Lander im Westjordanland festgenommen

Quellen und Kontext

  • Diário de Notíciasvor 3 Std.Putin stimmt der Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der Ukraine zu und Selenskyj ist bereit, die Frontlinie einzufrierenPutin aceita recomeçar negociações com a Ucrânia e Zelensky mostra-se disposto a "congelar" linha da frente · Original auf Portugiesisch
  • Notícias ao Minutovor 3 Std.Putin stimmt der Wiederaufnahme trilateraler Verhandlungen mit Kiew und Washington zuPutin aceita retomar negociações trilaterais com Kyiv e Washington · Original auf Portugiesisch
  • Notícias ao Minutovor 3 Std.Selenskyj fordert eine Pause an der Front vor den VerhandlungenZelensky pede pausa na frente de batalha antes das negociações · Original auf Portugiesisch
  • SAPOvor 7 Std.Marco Rubio. Treffen zwischen Selenskyj und Witkoff war positivMarco Rubio. Encontro entre Zelensky e Witkoff foi positivo · Original auf Portugiesisch
Vladimir Putin
Russischer Präsident, der einer Wiederaufnahme der Gespräche mit der Ukraine nach dem 10. November zustimmte
Steve Witkoff
US-Sondergesandter, der Putin in Sankt Petersburg und Selenskyj in Oslo traf
Yuri Ushakov
Außenpolitischer Berater des Kremls, der Journalisten über das Treffen mit Putin informierte
Volodymyr Zelensky
Ukrainischer Präsident, der erklärte, er würde ein Einfrieren der aktuellen Frontlinien akzeptieren
Donald Trump
US-Präsident, der die Gespräche vermittelt und Russland zu Treffen in den Vereinigten Staaten eingeladen hat
Marco Rubio
US-Außenminister, der sich zu den Osloer Kontakten und dem Starlink-Streit äußerte
Jared Kushner
US-Gesandter, der per Video an den Osloer Konsultationen teilnahm
Alexander Stubb
Finnischer Präsident, der am Osloer Treffen teilnahm
Elon Musk
Gründer von SpaceX, dessen Unternehmen die Dienste Starlink und Starshield betreibt
Sergei Lavrov
Russischer Außenminister, dessen Teilnahme an einem G20-Treffen in Atlanta unbestätigt ist

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Veröffentlicht heute um 17:36.

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In diesem Text

  1. 1Putin öffnet die Tür zu Gesprächen im NovemberPutin öffnet die Tür zu Gesprächen im November
  2. 2Selenskyj bietet ein Einfrieren der Frontlinie anSelenskyj bietet ein Einfrieren der Frontlinie an
  3. 3Starlink-Streit belastet das Verhältnis zwischen Washington und KiewStarlink-Streit belastet das Verhältnis zwischen Washington und Kiew
  4. 4Nächste SchritteNächste Schritte

Auf Grundlage von Berichten von

Diário de Notícias, Notícias ao Minuto, SAPO, SIC Notícias

Liste der Quellen

Diplomatie · Sankt Petersburg, Oslo und Kiew

Putin stimmt einer Wiederaufnahme der Ukraine-Gespräche um den 10. November zu, Selenskyj unterstützt ein Einfrieren der Frontlinie

Witkoff traf Putin in Sankt Petersburg einen Tag nach den Konsultationen in Oslo mit Selenskyj und europäischen Staats- und Regierungschefs, während Selenskyj erklärte, er würde eine Waffenruhe akzeptieren, die die aktuellen Frontlinien einfriert.

Sankt Petersburg
Oslo

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Diário de Notícias, Notícias ao Minuto, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 17:36.

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Wann könnten die trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA wiederaufgenommen werden?
Wie viel Prozent seines Territoriums hält die Ukraine derzeit?
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