
Portugal arbeitet an Lösung der Verzögerungen bei nationalen Prüfungen; 73% der Tests nun korrigiert
Premierminister Montenegro versichert einen „sehr großen Einsatz“ zur Lösung der Probleme bei der Verteilung und Korrektur von Prüfungen. Minister Leitão Amaro bestätigt, dass 73% der verteilten Prüfungen korrigiert wurden, und die Regierung konzentriert sich auf die Einhaltung der gesetzlichen Fristen.
Regierungsreaktion auf Prüfungsverzögerungen
Premierminister Luís Montenegro sprach während eines Besuchs beim NOS-Alive-Festival über die anhaltenden Probleme mit den nationalen Prüfungen und erkannte die Sorgen von Schülern und Lehrern an. Er sagte, die Regierung unternehme einen „sehr großen Einsatz“, um die Situation zu lösen, und rief zur Ruhe auf. Montenegro versprach strukturelle Verbesserungen für das nächste Schuljahr und stellte die aktuellen Schwierigkeiten als Teil einer komplexen digitalen Transformation dar, die letztlich die Effizienz steigern werde.
Wir tun alles, um im gegebenen Rahmen die Ergebnisse zu veröffentlichen und den Prozess fortzusetzen. Das tun wir in einem anspruchsvollen digitalen Transformationsverfahren, das nach dieser großen Bewährungsprobe sicherlich ein großer Fortschritt für unser Bildungssystem sein wird.
Korrekturfortschritt erreicht 73%
António Leitão Amaro, der Minister der Präsidentschaft, sagte Reportern, dass 73% der zur Korrektur verteilten nationalen Prüfungen nun bewertet seien. Er bezeichnete den Fortschritt seit Mittwoch als „bedeutenden Fortschritt“ und sagte, die Regierung sei voll und ganz bestrebt, die gesetzlichen Fristen einzuhalten. Das Tempo der Korrekturen beschleunige sich, sagte er, und die Kapazitäten würden verstärkt, um Engpässe zu überwinden, insbesondere bei Prüfungen, die aus verschiedenen Gründen noch nicht verteilt worden seien.
Im Moment liegt der gesamte Fokus darauf, die laufenden Prozesse voranzutreiben, das Korrekturtempo steigt deutlich und wir haben die gesetzliche Frist noch nicht erreicht.
Fristen und institutionelle Reaktion
Auf die Frage nach möglichen Änderungen des Kalenders für den Hochschulzugang oder Entschädigungen für betroffene Familien erklärte Leitão Amaro, die Regierung habe keine derartigen Entscheidungen getroffen. Die unmittelbare Priorität sei es, die aktuellen Verfahren voranzutreiben und die bestehenden Fristen einzuhalten. Er betonte, dass es noch keinen Plan zur Änderung von Zeitplänen oder zur Gewährung von Entschädigungen gebe und dass alle Anstrengungen darauf konzentriert seien, den Korrekturprozess rechtzeitig abzuschließen.
Breitere digitale Transformationsbemühungen
Der Premierminister stellte die Prüfungspannen als Übergangsherausforderung der digitalen Überholung des Bildungssystems dar. Er zeigte sich zuversichtlich, dass das neue System, sobald die aktuellen Schwierigkeiten überwunden seien, schneller und tragfähiger für die Schulgemeinschaft sein werde. Die Botschaft der Regierung zielte darauf ab, Schüler und Pädagogen zu beruhigen, dass die langfristigen Vorteile die derzeitige Belastung rechtfertigen.


