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Kurz gefasst

  • Das Nettoeinkommen pro Person erreichte 2024 15.948 Euro, ein Plus von 6,1 %, während das Nettoeinkommen pro Haushalt im Durchschnitt bei 40.605 Euro lag, 5,9 % mehr.

  • Pozuelo de Alarcón (32.612 Euro), Matadepera (28.607 Euro) und Boadilla del Monte (28.382 Euro) belegten erneut die ersten drei Plätze.

  • Iznalloz (9.153 Euro), El Palmar de Troya (9.321 Euro) und Albuñol (9.343 Euro) verzeichneten die niedrigsten Werte, und Andalusien stellt 12 der 15 ärmsten Gemeinden.

  • 89,7 % der baskischen Gemeinden fallen ins oberste Einkommensviertel, während 91,1 % der Gemeinden in Murcia im untersten Viertel liegen.

Ein Ranking, das sich kaum bewegt

Das Nationale Statistikinstitut (INE) hat am Montag, 19. Oktober, seinen Atlas de Distribución de Renta de los Hogares mit Daten für 2024 veröffentlicht. Das Nettoeinkommen pro Person stieg in ganz Spanien um 6,1 % auf 15.948 Euro, während das Bruttoeinkommen pro Person um 6,8 % auf 19.716 Euro zunahm. Das Nettoeinkommen pro Haushalt lag im Durchschnitt bei 40.605 Euro, 5,9 % mehr als im Vorjahr. Der Atlas ordnet das Einkommen dem Wohnort jedes Empfängers zu, was eine Aufschlüsselung bis auf die Ebene einzelner Stadtviertel erlaubt. Pozuelo de Alarcón (Madrid) belegte erneut den ersten Platz unter den Gemeinden mit mehr als 2.000 Einwohnern, mit 32.612 Euro pro Person.

Matadepera (Barcelona) kam mit 28.607 Euro auf Platz zwei, gefolgt von Boadilla del Monte (Madrid) mit 28.382 Euro. Torrelodones (Madrid) mit 26.573 Euro und Getxo (Biskaya) mit 26.472 Euro vervollständigten die Top fünf. Dieselben drei Spitzenreiter belegten das vierte Jahr in Folge die ersten Plätze, und jede dieser Gemeinden legte gegenüber ihrem Durchschnitt von 2023 rund 2.000 Euro zu.

Nettoeinkommen pro Person, die fünf Gemeinden mit dem höchsten Wert, 2024Euro pro Person
Pozuelo de Alarcón32.612
Matadepera28.607
Boadilla del Monte28.382
Torrelodones26.573
Getxo26.472
Pozuelo de Alarcón
32612 Euro pro Person
Matadepera
28607 Euro pro Person
Boadilla del Monte
28382 Euro pro Person
Torrelodones
26573 Euro pro Person
Getxo
26472 Euro pro Person

Daten aus dem Artikeltext

Die ärmsten Gemeinden

Am anderen Ende verzeichnete Iznalloz (Granada) mit 9.153 Euro pro Person den niedrigsten Wert unter den Gemeinden mit mehr als 2.000 Einwohnern. Es folgten El Palmar de Troya (Sevilla) mit 9.321 Euro, Albuñol (Granada) mit 9.343 Euro, Chozas de Canales (Toledo) mit 9.547 Euro und La Mojonera (Almería) mit 9.650 Euro. Auf Andalusien entfallen 12 der 15 Gemeinden mit dem niedrigsten Durchschnittseinkommen in Spanien. In der Provinz Córdoba führte San Sebastián de los Ballesteros mit 16.452 Euro pro Person, während Nueva Carteya mit 10.684 Euro den niedrigsten Wert der Provinz verzeichnete.

Nettoeinkommen pro Person, die fünf Gemeinden mit dem niedrigsten Wert, 2024Euro pro Person
Iznalloz9.153
El Palmar de Troya9.321
Albuñol9.343
Chozas de Canales9.547
La Mojonera9.650
Iznalloz
9153 Euro pro Person
El Palmar de Troya
9321 Euro pro Person
Albuñol
9343 Euro pro Person
Chozas de Canales
9547 Euro pro Person
La Mojonera
9650 Euro pro Person

Daten aus dem Artikeltext

Regionale und provinziale Gegensätze

Gipuzkoa hatte mit 20.790 Euro den höchsten Provinzdurchschnitt, vor Bizkaia (19.858 Euro) und Madrid (19.277 Euro). Am niedrigsten lagen Almería (12.244 Euro), Huelva (12.765 Euro) und Jaén (12.835 Euro). Die Provinz Barcelona verzeichnete 17.884 Euro, während in Girona (15.986 Euro), Lleida (15.608 Euro) und Tarragona (15.296 Euro) das Durchschnittseinkommen weniger stark stieg als im Landesdurchschnitt. Der Zuwachs in Madrid lag über 1.100 Euro. Rund 89,7 % der baskischen Gemeinden lagen im obersten Einkommensviertel, also über 17.157 Euro, in Navarra waren es 71,3 %. In Murcia fielen 91,1 % der Gemeinden ins unterste Viertel, also unter 13.407 Euro, in Andalusien waren es 83,9 %.

Die Balearen hatten mit 46,3 % den dritthöchsten Anteil an Gemeinden mit hohem Einkommen, und ihr durchschnittliches Nettoeinkommen stieg um 6,4 % auf 17.158 Euro von 16.118 Euro. Auf den Kanarischen Inseln leben 36,2 % der Einwohner im Niedrigeinkommensbereich, also 803.584 Menschen, nach 36,6 % im Jahr 2023. Damit liegt der Archipel landesweit an fünfter Stelle, hinter Murcia (58,7 %), Extremadura (57,5 %), Andalusien (56 %) und Kastilien-La Mancha (45,7 %).

Nettoeinkommen pro Person, ausgewählte Provinzen, 2024Euro pro Person
Gipuzkoa20.790
Bizkaia19.858
Madrid19.277
Barcelona17.884
Huelva12.765
Jaén12.835
Almería12.244
Gipuzkoa
20790 Euro pro Person
Bizkaia
19858 Euro pro Person
Madrid
19277 Euro pro Person
Barcelona
17884 Euro pro Person
Huelva
12765 Euro pro Person
Jaén
12835 Euro pro Person
Almería
12244 Euro pro Person

Daten aus dem Artikeltext

In den Städten

Unter den Provinzhauptstädten hatte San Sebastián mit 60,3 % den höchsten Anteil an Zensusbezirken mit sehr hohem Einkommen, gefolgt von Madrid mit 39,3 % und Bilbao mit 33,9 %. Soria und Cuenca verzeichneten 0,0 %, Guadalajara 1,7 %. Auch innerhalb der Städte verlaufen die Einkommensunterschiede deutlich: In Madrid verläuft die Haupttrennlinie zwischen einem wohlhabenden Norden und einem ärmeren Süden, in Sevilla von Ost nach West. Bei den Bruttohaushaltseinkommen liegt der landesweite Median bei 45.100 Euro, und die ärmsten 20 % der Viertel liegen unter 36.700 Euro.

Was die Zahlen messen

Der Atlas stützt sich auf Steuerdaten der Agencia Tributaria und der foralen Steuerbehörden und wird mit zwei Jahren Verzögerung veröffentlicht. Die Schattenwirtschaft bleibt außen vor. Die Zahlen beziehen sich auf den Einwohner, zählen also Minderjährige und Menschen ohne Einkommen mit, und entsprechen daher nicht einem typischen Gehalt. Für einige Gebiete liegen wegen der statistischen Geheimhaltung keine Daten vor.

In diesem Text

Ein Ranking, das sich kaum bewegtEin Ranking, das sich kaum bewegtDie ärmsten GemeindenDie ärmsten GemeindenRegionale und provinziale GegensätzeRegionale und provinziale GegensätzeIn den StädtenIn den StädtenWas die Zahlen messenWas die Zahlen messen

Auf Grundlage von Berichten von

EL MUNDO, eldiario.es, El Periódico, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, LaVanguardia, europa press

Liste der Quellen
Pozuelo de Alarcón
Iznalloz
Matadepera
Pozuelo de AlarcónIznallozMatadepera
Pozuelo de Alarcón, Iznalloz, Matadepera · Spanien

Weiter in der heutigen Ausgabe

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Quellen und Kontext

  • EL MUNDOvor 1 Std.Die Einkommenskarte in Spanien: Pozuelo wiederholt als reichste Gemeinde und verdreifacht das Einkommen von Iznalloz, der ärmstenEl mapa de la renta en España: Pozuelo repite como el municipio más rico y triplica la renta de Iznalloz, el más pobre · Original auf Spanisch
  • eldiario.esvor 2 Std.Die Kanarischen Inseln bleiben im armen Süden Spaniens: 36% der Bevölkerung leben mit niedrigem JahreseinkommenCanarias se mantiene en el sur pobre de España: el 36% de su población vive con renta anual baja · Original auf Spanisch
  • El Periódicovor 2 Std.Liegt Ihr Viertel über dem Durchschnitt? Prüfen Sie die neue Einkommenskarte in Spanien¿Está tu barrio por encima de la media? Consulta el nuevo mapa de la renta en España · Original auf Spanisch
  • ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLvor 3 Std.San Sebastián de los Ballesteros (16.452 Euro), die Hauptstadt (14.947) und Añora (14.867), Gemeinden in Córdoba mit dem meisten EinkommenSan Sebastián de los Ballesteros (16.452 euros), la capital (14.947) y Añora (14.867), municipios de Córdoba con más renta · Original auf Spanisch

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Veröffentlicht heute um 14:54.

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Makroökonomie · Pozuelo de Alarcón, Iznalloz und Matadepera

Pozuelo de Alarcón steht erneut an der Spitze des spanischen Einkommensatlas – andalusische Gemeinden bilden das Schlusslicht

Das Nettoeinkommen pro Person in Spanien ist 2024 um 6,1 % auf 15.948 Euro gestiegen, wie aus dem am Montag, 19. Oktober, veröffentlichten Atlas der Haushaltseinkommen des INE hervorgeht. Pozuelo de Alarcón (Madrid) liegt erneut an erster Stelle unter den Gemeinden mit mehr als 2.000 Einwohnern.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, eldiario.es, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 14:54.

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