
Postfinance behebt zweistündigen Anzeigefehler mit Nullsalden in Schweizer Banking-Apps
Ein Anzeigefehler am Samstag im Online-Banking und in der Mobile-App der Postfinance zeigte Kundenkonten und Depots zwei Stunden lang mit null Schweizer Franken an, bevor Techniker das Problem behoben.
Anzeigefehler bei digitalen Plattformen
Am Samstag, dem 19. September 2026, stellten Kunden, die Postfinance-Dienste nutzten, eine unerwartete technische Störung in der digitalen Infrastruktur des Instituts fest. Nutzer, die die Mobile-App der Postfinance und das webbasierte Online-Banking-Portal öffneten, sahen ihre Kontostände mit null Schweizer Franken angezeigt. Das plötzliche Verschwinden der sichtbaren Guthaben betraf sowohl reguläre Konten als auch Depotbestände und zeigte auf den Kontenübersichtsseiten Werte von 0,00 CHF an. Der Vorfall ereignete sich am Samstagmittag, einer Zeit, in der viele Privatkunden sich einloggen, um persönliche Zahlungen zu tätigen und ihre Finanzpositionen zu überprüfen. Mehrere Kontoinhaber berichteten, dass das Problem gleichzeitig auf mehreren Profilen auftrat, einschließlich verknüpfter Konten von Familienmitgliedern.
Störungsverfolgung und Kundenmeldungen
Meldungen über die digitale Störung häuften sich am frühen Nachmittag rasch auf Plattformen zur Störungsverfolgung Dritter. Auf der Überwachungswebsite Allestörungen.ch nahmen Nutzermeldungen zu Systemausfällen bei der Postfinance ab 13:00 Uhr am Samstag deutlich zu. Die überwiegende Mehrheit der auf der Plattform registrierten Beschwerden betraf die Mobile-Banking-App und das Online-Banking der Postfinance. Kundenanfragen und Screenshots, die der Nachrichtenagentur Blick übermittelt wurden, dokumentierten auf null gesetzte Salden bei Konten und Depots. Nutzer berichteten, dass das Einloggen in die Mobile-App leere Kontozusammenfassungen anzeigte, sodass sie ihre Kontostände vorübergehend nicht überprüfen konnten. Die Störung dauerte etwa zwei Stunden an, während derer Kontoinhaber, die ihre Salden prüften, beim Navigieren durch ihre Banking-Dienste mit leeren Kontobildschirmen konfrontiert wurden.
- Nutzermeldungen über Ausfälle häufen sich auf der Störungsplattform Allestörungen.ch.
- Postfinance behebt den Anzeigefehler und gibt Entwarnung an die Kunden.
Betriebliche Reaktion und technische Klärung
Nach der Erkennung des Fehlers arbeiteten die technischen Teams der Postfinance unter Hochdruck daran, den Systemfehler zu beheben und die reguläre Funktionalität der Schnittstellen auf allen Kanälen wiederherzustellen. Das Institut leitete Fehlerbehebungsmaßnahmen ein, um das Kommunikationsproblem mit der Datenbank zu korrigieren, das die Anzeige bei den Kunden beeinträchtigte. Kurz vor 14:30 Uhr am Samstagnachmittag erklärte das Finanzinstitut den Vorfall als behoben und gab für seine digitalen Banking-Plattformen offiziell Entwarnung. In Stellungnahmen gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte ein Sprecher der Postfinance, dass die Situation ausschließlich auf ein Darstellungsproblem in der Softwareschnittstelle zurückzuführen sei. Der Sprecher betonte, dass die Kontostände intakt geblieben seien und das Kundengeld während der gesamten zweistündigen Dauer der Störung vollständig sicher und auf den Konten vorhanden gewesen sei.
Wir entschuldigen uns bei den Kunden.
Sicherheit der Gelder und formelle Entschuldigung
Die Behebung des Fehlers bestätigte, dass die zugrunde liegenden Bankbuchhaltungen von dem zweistündigen sichtbaren Ausfall nicht betroffen waren. Die Postfinance betonte, dass Kundengelder zu keinem Zeitpunkt gefährdet waren, da die internen Hauptbücher während der gesamten Zeit korrekte Finanzdaten führten, während die kundenorientierten Apps Nullsalden anzeigten. Bankvertreter bestätigten, dass alle Transaktionsverläufe und Saldenberechnungen während der Störung intakt blieben und keine Datenverluste auftraten. Nach Abschluss der technischen Anpassungen zeigten die digitalen Anwendungen wieder korrekte Schweizer-Franken-Beträge auf allen Standardkonten und Depotbeständen an. Das Institut adressierte die Störung, indem es sich bei allen Kunden, die während des Ausfalls am Samstag verunsichert oder beeinträchtigt waren, ausdrücklich entschuldigte.


