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Kurz gefasst

  • Das Parlament erzwang mit einer Abstimmung die sofortige Ansetzung der Livre-Debatte über das Wohnen, nachdem Parlamentspräsident José Pedro Aguiar-Branco sie zweimal abgelehnt hatte. PS, der Rest der Linken, die Liberale Initiative und Chega stimmten gemeinsam, sodass PSD und CDS isoliert blieben.

  • PSD und Chega geben sozialistischen Politiken der offenen Türen für Einwanderung die Schuld. PS und Livre verweisen auf Maßnahmen gegen eine Überhitzung des Marktes, die die Regierung ergriffen und Chega unterstützt habe, und die PS merkte an, dass die Hauspreise 2025 und 2026 weiter gestiegen seien.

  • André Ventura sagte, Livre, die PCP, der Bloco de Esquerda und die PS hätten in den vergangenen Jahren 1,5 Millionen Menschen nach Portugal gelassen, in ein Land mit 10 Millionen Einwohnern.

Ein Terminstreit vor der Debatte

Am Mittwoch, dem 21. Oktober, befasste sich die Versammlung der Republik in Lissabon mit einer Dringlichkeitsdebatte über das Wohnen, die Livre beantragt hatte. Parlamentspräsident José Pedro Aguiar-Branco hatte es zweimal abgelehnt, sie anzusetzen, mit dem Argument, der Antrag verstoße gegen die Verfahrensgrundsätze der Kammer. Die PS, der Rest der parlamentarischen Linken, die Liberale Initiative und Chega stimmten daraufhin gemeinsam für eine sofortige Ansetzung, sodass PSD und CDS bei der Abstimmung isoliert blieben. Der PSD-Fraktionsvorsitzende Hugo Soares warf der PS vor, politische Bequemlichkeit über die Regeln zu stellen, und sagte, der stellvertretende Vorsitzende der PS-Fraktion, Pedro Delgado Alves, habe die Lesart des Präsidenten gestützt, wonach nach der letzten Dringlichkeitsdebatte zwei Wochen vergehen müssten, bevor eine weitere stattfinden könne. In seiner Rede ging Soares noch weiter.

„Die PS-Abgeordneten sind nicht für die Legalität; sie sind für ihre eigene politische und parteipolitische Bequemlichkeit. Für sie ist das Gesetz eine leere Seite, wenn es ihnen passt.“

Hugo Soares, PSD-Fraktionsvorsitzender

Delgado Alves entgegnete, indem er den Präsidenten fragte, ob er den Verfassungsrevisionsentwurf von Chega zugelassen habe, der seiner Darstellung nach vier Monate lang der Republik vorenthalten worden sei.

Offene Türen oder überhitzter Markt

Der zentrale Streitpunkt war, wer die Verantwortung für die Wohnungskrise trägt. PSD und Chega schoben die Schuld auf sozialistische Politiken der „offenen Türen“ für Einwanderung. PS und Livre verwiesen stattdessen auf Maßnahmen gegen eine Überhitzung des Marktes, die die Regierung beschlossen und Chega unterstützt habe. Die PS erinnerte die Kammer daran, dass die Hauspreise 2025 und 2026 weiter gestiegen seien, in Jahren, in denen die Rechte regiert habe. Ventura ging weiter und sagte, Livre, die PCP, der Bloco de Esquerda und die PS hätten in den vergangenen Jahren 1,5 Millionen Menschen nach Portugal gelassen, in ein Land mit 10 Millionen Einwohnern. Er fragte, wie die Linke so vielen Menschen die Einreise habe erlauben können.

Zusammenstöße zwischen Livre und Chega

Der schärfste Schlagabtausch entspann sich zwischen dem Livre-Ko-Sprecher Jorge Pinto und Ventura. Pinto sagte, Chega sei von den Wählern „in die Enge getrieben“ worden, nachdem die Partei ein Abkommen mit der PSD zur Reform des Mietrechts unterzeichnet habe. Er warf der Regierung und der PSD eine aggressive Rhetorik gegenüber Menschen vor, die in Porto und Lissabon friedlich auf der Straße protestiert hätten, und sagte, die Liberale Initiative habe diese Demonstranten verächtlich gemacht. In derselben Rede nannte er die Haltung von Chega die „höchste Heuchelei“ und legte dann den Kern der Position von Livre der Kammer dar.

„Was die Versammlung der Republik tun muss, ist, die Stimme derer zu sein, die auf der Straße von uns Lösungen für ihre wirklichen und konkreten Probleme verlangen.“

Jorge Pinto, Livre-Ko-Sprecher

Ventura antwortete in derselben Debatte und wies den Vorwurf entschieden zurück. Er sagte, Livre wolle die Häuser anderer Leute besetzen, statt eine Lösung für das Wohnen zu finden, und verwies auf die eigene Bilanz von Livre in der Kammer.

„Es gibt keine größere Heuchelei als Livre, das über Wohnen spricht, während es in genau dieser Versammlung gegen die Senkung der Mehrwertsteuer auf Bauleistungen gestimmt hat.“

André Ventura, Chega-Vorsitzender

Die Position der Regierung

Das für parlamentarische Angelegenheiten zuständige Regierungsmitglied sagte, die Regierung verstehe die „Angst“ der portugiesischen Bürgerinnen und Bürger, die unter dem Wohnen leiden, warnte aber, sie erkenne keine „Volksversammlungen“ an. Die Äußerung fiel in einer Debatte, die von den Wohnungsprotesten geprägt war, auf die beide Seiten zur Begründung ihrer Positionen verwiesen. Die Wortwechsel waren von erhobenem Ton und häufigen Zwischenrufen geprägt, und mehrere Entscheidungen wurden gegen den Willen des Parlamentspräsidenten getroffen. Die Debatte endete damit, dass beide Lager einander weiterhin die Schuld zuwiesen.

In diesem Text

  1. 1Ein Terminstreit vor der DebatteEin Terminstreit vor der Debatte
  2. 2Offene Türen oder überhitzter MarktOffene Türen oder überhitzter Markt
  3. 3Zusammenstöße zwischen Livre und ChegaZusammenstöße zwischen Livre und Chega
  4. 4Die Position der RegierungDie Position der Regierung

Auf Grundlage von Berichten von

PÚBLICO, Correio da Manha, SIC Notícias, Notícias ao Minuto

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Lissabon
Porto
LissabonPorto
Lissabon, Porto · Portugal

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Quellen und Kontext

  • PÚBLICOvor 2 Std.Regierung versteht „Angst“ bei Wohnungsbau in hitziger Debatte über SchuldzuweisungenGoverno compreende "angústia" na habitação em debate quente de passa-culpas · Original auf Portugiesisch
  • Correio da Manhavor 3 Std.PSD beschuldigt PS, Respekt vor der Geschäftsordnung gegen politische Bequemlichkeit einzutauschenPSD acusa PS de trocar respeito pelo Regimento pela conveniência política · Original auf Portugiesisch
  • SIC Notíciasvor 3 Std.PSD und Chega machen Einwanderung für die Wohnungsnot verantwortlich, PS zeigt mit dem Finger auf die RegierungPSD e Chega culpam imigração pela crise na habitação, PS aponta o dedo ao Governo · Original auf Portugiesisch
  • Notícias ao Minutovor 5 Std.Wohnungsbau? Rechte und Linke tauschen Anschuldigungen darüber aus, wer die Schuld trägtHabitação? Direita e Esquerda trocam acusações sobre quem tem culpa · Original auf Portugiesisch
José Pedro Aguiar-Branco
Präsident der Versammlung der Republik, der es zweimal ablehnte, die Livre-Debatte über das Wohnen anzusetzen
Hugo Soares
PSD-Fraktionsvorsitzender, der der PS politische Bequemlichkeit vorwarf
Pedro Delgado Alves
Stellvertretender Vorsitzender der PS-Fraktion, der die Regeln zur Ansetzung von Dringlichkeitsdebatten erörterte
André Ventura
Chega-Vorsitzender, der Livre Heuchelei vorwarf und ihr unterstellte, die Häuser anderer Leute besetzen zu wollen
Jorge Pinto
Livre-Ko-Sprecher, der den Vorstoß seiner Partei für die Wohnungsdebatte anführte

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Veröffentlicht heute um 20:26.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

Regierung · Lissabon und Porto

Portugals Parlament debattiert über Wohnen – von Livre erzwungen, Parteien streiten über Einwanderung

Das Parlament stimmte für eine sofortige Dringlichkeitsdebatte über das Wohnen, die Livre beantragt hatte, nachdem Parlamentspräsident José Pedro Aguiar-Branco es zweimal abgelehnt hatte, sie anzusetzen. Rechte und Linke stritten anschließend darüber, ob Einwanderung oder die Marktmaßnahmen der Regierung die Schuld tragen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von PÚBLICO, Correio da Manha, SIC Notícias und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 20:26.

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Warum hielt die Versammlung der Republik eine dringende Debatte über Wohnraum ab?
Wie viele Menschen sind laut André Ventura in den letzten Jahren nach Portugal gekommen?
So entsteht er