Eine Studie von João Amador ergibt, dass ein Nachfrageanstieg um 1 % die Hauspreise um rund 0,69 % und die Mieten um rund 0,37 % steigen lässt, am stärksten in Lissabon und Porto.
Vítor Reis sagt, die Krise könne sich ohne mehr Bau verschärfen, und weist darauf hin, dass der Bau eines Hauses drei bis fünf Jahre dauere.
Wendet man die Obergrenzen der seit dem 13. Oktober geltenden Portaria 454/2026/1 auf ein Modellprojekt mit 202 Wohnungen zu 1.500 € pro Quadratmeter an, so geht die Rechnung laut dem Autor der Kolumne in Lissabon, Porto und sechs weiteren Gebieten komfortabel auf.
ANMP-Präsident Pedro Pimpão sagte am 21. Oktober, die Gemeinden seien bereit, dem Staat zu helfen, und stünden bereits für 40 % der nationalen öffentlichen Investitionen in Gesundheit, Bildung und Wohnen.
Eine in der Revista de Estudos Económicos veröffentlichte Studie von João Amador kommt zu dem Schluss, dass Portugals Wohnungskrise nicht mit nachfrageseitigen Maßnahmen gelöst werden kann. Ein Anstieg der Nachfrage um 1 % treibt die Hauspreise um rund 0,69 % und die Mieten um rund 0,37 % in die Höhe, und der Effekt ist deutlich größer, wo das Angebot nicht reagieren kann – genannt werden insbesondere Lissabon und Porto. Der Bau ist gedämpft geblieben, obwohl Preise und Mieten seit 2022 stark gestiegen sind. Die Kolumne hinter diesem Argument folgert, dass es an Wohnungen mangelt, nicht an Käufern oder Mietern.
Daten aus dem Artikeltext
Die Kolumne schlägt vor, dass Gemeinden Grundstücke im Wege eines langfristigen Erbbaurechts überlassen und einen privaten Investor planen, finanzieren, bauen und instand halten lassen. Die Gemeinde mietet die Wohnungen anschließend vom Investor und vermietet sie zu bezahlbaren Mieten an Familien unter. Die Gemeinde nimmt keine Kredite auf und trägt keine Baukosten, und die Gebäude fallen am Ende der Laufzeit in kommunales Eigentum zurück. Laut der Kolumne hat das Tribunal de Contas entschieden, dass ein solcher Vertrag nicht der vorherigen Visierung unterliegt. Die Portaria n.º 454/2026/1, in Kraft seit dem 13. Oktober, deckelt die Mieten im neuen vereinfachten Regime für bezahlbare Mieten auf 80 % der INE-Medianmiete. Wendet man diese Obergrenzen auf ein Modellprojekt mit 202 Wohnungen zu 1.500 € pro Quadratmeter an, wobei eine Instandhaltungsrücklage von 3 % von den Einnahmen abgezogen wird, so ergab sich für den Autor der Kolumne, dass die Rechnung in Lissabon, Porto, beiden Metropolregionen, der Algarve, Madeira, Coimbra und Aveiro komfortabel aufgeht.
Vítor Reis, früherer Präsident des Instituto da Habitação e da Reabilitação Urbana (IHRU), sagte in der Sendung Jornal do Dia bei SIC Notícias, die Krise könne sich ohne mehr Bau verschärfen. Er argumentierte, der Staat allein könne das Problem nicht lösen, und das Vertrauen privater Investoren müsse wiederhergestellt werden. Er nannte das neue Mietengesetz die einzige echte Chance, privates Kapital zurück in den Wohnungsbau zu holen, und warnte, andernfalls drohe Portugal, vor allem Luxuswohnungen zu bauen.
„Das Problem ist nicht neu. Mit jedem Jahr, das vergeht, wird es schlimmer.“
Reis sagte, Bauen brauche Zeit: Drei bis fünf Jahre seien nötig, um Grundstücke zu finden, Projekte vorzubereiten, Ausschreibungen zu starten und die Arbeiten abzuschließen. Er verwies auf Arbeitskräftemangel, steigende Materialkosten und den demografischen Wandel, einschließlich des durch Einwanderung getriebenen Bevölkerungswachstums. Zudem kritisierte er frühere Versprechen und sagte, mehrere öffentliche Programme hätten ihre angekündigten Ziele deutlich verfehlt.
„Ein Haus lässt sich nicht mit einem Fingerschnippen bauen.“
Nach einer Sitzung ihres Vorstands am 21. Oktober in Mourão im Distrikt Évora erklärte die Nationale Vereinigung der portugiesischen Gemeinden (ANMP) gegenüber Lusa, die Gemeinden seien bereit, dem Staat beim Ausbau des öffentlichen Wohnungsbaus zu helfen. Ihr Präsident Pedro Pimpão sagte, die Gemeinden arbeiteten mit dem IHRU und den regionalen Entwicklungsausschüssen zusammen, um die Prioritäten von Portugal 2030 neu zu programmieren und Verfahren zu beschleunigen. Er verwies auf eine Aufstockung der Wohnungsfonds im Entwurf des Staatshaushalts 2027 und befürwortete für Wohnen reservierte Mittel, auch für Wohnungen mit kontrollierten Preisen. Pimpão sagte, die Gemeinden stünden bereits für 40 % der nationalen öffentlichen Investitionen in Gesundheit, Bildung und Wohnen.
„Alle Änderungen, die auf weniger Bürokratie und ein einfacheres Verfahren hinauslaufen, sind willkommen.“
Baufirmen, Projektentwickler, Spezialisten für Modulbau und Genossenschaften erklärten am 21. Oktober gegenüber Expresso, günstigere Wohnungen ließen sich schon jetzt bauen. Der private und genossenschaftliche Sektor verfüge über die technischen Mittel und die Bereitschaft, auf den Wohnungsnotstand zu reagieren. Von Staat und Gemeinden fordere er Land und vor allem weniger Bürokratie.
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Die Gemeinden erklären sich bereit, dem Staat beim Ausbau des öffentlichen Wohnungsbaus zu helfen, während der frühere Chef des Wohnungsinstituts warnt, die Krise könne sich ohne private Investitionen verschärfen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Jornal Expresso, SIC Notícias und Notícias ao Minuto. Veröffentlicht .