
Polizeibeamter ersticht Ehefrau in Drama und begeht Suizid
Am Montagnachmittag alarmierte das Kind eines Polizeibeamten den Notruf, nachdem es seine Mutter mit Stichverletzungen im Keller gefunden hatte. Die Behörden fanden den Ehemann später tot auf; er hatte sich selbst erschossen.
Kind entdeckt den Vorfall
Am Nachmittag des Montags, 15. Juni 2026, rief ein Kind in der Stadt Drama in Nordgriechenland die Polizei-Einsatzzentrale an, nachdem es seine Mutter verletzt im Keller des Familienhauses gefunden hatte. Die eintreffenden Beamten fanden eine 40-jährige Frau mit mehreren Stichwunden vor. Sie war zu diesem Zeitpunkt noch am Leben, wurde in einen Krankenwagen gebracht und in das örtliche Krankenhaus eingeliefert. Der Ehemann, der ebenfalls Polizeibeamter war, war vor dem Eintreffen der Rettungskräfte vom Tatort geflohen.
Opfer erliegt seinen Verletzungen
Die 40-jährige Frau wurde in kritischem Zustand mit Wunden durch einen scharfen Gegenstand aufgenommen. Griechische Nachrichtenmedien, darunter Kathimerini und NewsIT, berichteten später, dass sie ihren Verletzungen erlegen sei. Zuvor hatten Medien wie ΣΚΑΪ und iefimerida.gr ihren Zustand als kritisch beschrieben und berichtet, dass sie um ihr Leben kämpfe. Das Opfer war als Polizeibeamtin bei der griechischen Polizei tätig.
Ehemann tot im Auto gefunden
Kurz nach dem ersten Notruf meldete ein Passant der Polizei einen bewusstlosen Mann in einem Fahrzeug in einer bergigen Gegend in der Nähe von Drama. Beamte, die den Ort erreichten, identifizierten den Mann als den 50-jährigen Ehemann des Opfers. Er war bereits an einer Schusswunde verstorben. Laut Polizeiquellen, auf die sich NewsIT und ΣΚΑΪ berufen, benutzte der Mann seine Dienstwaffe, um sich das Leben zu nehmen. Er war nach der Tat vom Haus geflohen, bevor der Krankenwagen eintraf.
Kinder bei Verwandten untergebracht
Das Paar hatte zwei Kinder, von denen eines den Notruf absetzte. Nach dem Vorfall wurden die Kinder von Verwandten aufgenommen, während die Ermittler ihre Arbeit aufnahmen. Es liegen keine Berichte über eine Vorgeschichte häuslicher Gewalt an dieser Adresse vor.
Ermittlungen laufen
Das genaue Motiv für den erweiterten Suizid bleibt unklar. Die griechischen Behörden untersuchen den Tatort im Keller sowie das Fahrzeug und sammeln Zeugenaussagen. Der Fall wurde in den griechischen Medien weithin als Femizid bezeichnet, der jüngste in einer Reihe von Vorfällen häuslicher Gewalt unter Beteiligung von Polizeipersonal. Die Tragödie ereignete sich an einem Montagnachmittag in Drama, einer regionalen Stadt in Ostmakedonien und Thrakien.


