Regierung · Elche, Valencia und Alicante
Pérez Llorca fordert Madrid wegen Wasserüberleitungen, Marokko-Finanzierung und Verzögerungen beim Hochwasserschutz heraus
Beim Nationalen Wasserkongress in Elche kritisierte der valencianische Präsident Juanfran Pérez Llorca die Kürzungen der Zentralregierung beim Tajo-Segura-Transfer und verwies auf eine Ausführungsrate von 5 % bei den staatlichen Hochwasserschutzarbeiten in der Vega Baja.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, La Razón, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Juanfran Pérez Llorca kritisierte die Regierung von Pedro Sánchez für die Finanzierung von Wasserbauprojekten in Marokko und die Zuteilung von 6.000 Kubikhektometern an Portugal, während gleichzeitig die inländischen Tajo-Segura-Wasserüberleitungen gekürzt werden.
Die Generalitat Valenciana hat 72 % ihres Hochwasserschutzplans in der Vega Baja abgeschlossen, während die Zentralregierung sieben Jahre nach den DANA-Überschwemmungen vom 12.–14. September 2019 lediglich 5 % ihrer zugewiesenen Arbeiten ausgeführt hat.
Die landwirtschaftliche Produktion im Tajo-Segura-Überleitungsgebiet erwirtschaftet jährlich über 403 Millionen Euro, mit einem Handelsumsatz von 500 Millionen Euro und einer jährlichen CO2-Absorption von 1,2 Millionen Tonnen.
- 12.09.Ein schweres DANA-Unwetter trifft die Vega Baja, der Segura-Fluss tritt über und verursacht einen Todesfall
- 2.09.PP organisiert Demonstrationen zur Unterstützung Ceutas und kritisiert die Regierungspolitik
- 10.09.Bürgermeisterin von València María José Catalá führt Siedlungszustände auf die zentrale Migrationspolitik zurück
- 11.09.Pérez Llorca spricht auf dem 8. Nationalen Wasserkongress in Elche und greift die Wasserpolitik an
Wasserüberleitungen und bilaterale Finanzierung
Pérez Llorca eröffnete am Freitag den 8. Nationalen Wasserkongress in Elche, gemeinsam mit dem regionalen Landwirtschaftsminister Miguel Barrachina, dem Präsidenten des Provinzrates von Alicante Toni Pérez und dem Bürgermeister von Elche Pablo Ruz. Der Regionalpräsident forderte die Zentralregierung auf, die Tajo-Segura-Wasserüberleitungsroute zu erhalten und geplante Änderungen der Betriebsregeln zu stoppen, die die Überleitungsmengen ohne technische Gutachten reduzieren. Er argumentierte, dass ein bilaterales Abkommen zwischen Madrid und Rabat die spanische Finanzierung marokkanischer Wasserinfrastruktur erleichtert, darunter Wasserüberleitungen, Entsalzungsanlagen und Abwasserwiederverwendungssysteme. Pérez Llorca setzte diese Politik in Kontrast zu inländischen Kürzungen der Wasserzuteilungen an Südostspanien und Wasserlieferungen nach Portugal.
Pérez Llorca fasste diese Einwände in seiner Eröffnungsrede in Elche zusammen.
„Es macht keinen Sinn, 6.000 Kubikhektometer nach Portugal zu schicken, die das Nachbarland weder braucht noch angefordert hat, oder Marokko finanziell beim Bau von Wasserüberleitungen zu unterstützen, wie diejenige, die sie hier zerstören wollen.“
Hochwasserschutz und Infrastrukturdefizite
Im Bereich des regionalen Hochwasserschutzes zog Pérez Llorca am siebten Jahrestag des Höhentiefs (DANA) eine Bilanz der Fortschritte, das zwischen dem 12. und 14. September 2019 wütete. Dieses Unwetter führte zum Überlaufen des Segura-Flusses, forderte ein Todesopfer und verursachte schwere Zerstörungen in Wohngebieten, Straßennetzen und landwirtschaftlichen Flächen in der Vega Baja. Der Regionalpräsident erklärte, dass die Generalitat Valenciana 72 % ihrer geplanten Hochwasserschutzarbeiten in der Comarca abgeschlossen habe, während die Zentralregierung lediglich 5 % ihrer zugewiesenen Projekte ausgeführt habe. Er nannte konkrete unerfüllte staatliche Zusagen, darunter die Reparatur des Stausees San Diego, das Projekt „Null Einleitung“ für die Bucht von Alicante sowie Entwässerungsarbeiten in der Vega Baja.
Er kritisierte die Zentralregierung dafür, dass sie hinter den regionalen Investitionsplänen zurückbleibt.
„Es ist frustrierend zu sehen, wie der gesamte Investitionsaufwand der Generalitat von der Regierung bei anhängigen Projekten wie der Reparatur des Stausees San Diego, dem Projekt Null Einleitung für die Bucht von Alicante oder den Hochwasserschutzarbeiten in der Vega Baja nicht erwidert wird.“
- Plan der Generalitat Valenciana
- 72 %
- Arbeiten der Zentralregierung
- 5 %
Daten aus dem Artikeltext
Wirtschaftliche und ökologische Dimensionen
Die Regionalverwaltung legte Wirtschaftsdaten vor, um das von der Tajo-Segura-Wasserleitung abhängige Agrarsystem zu verteidigen. Die jährliche landwirtschaftliche Produktion im Überleitungsbecken übersteigt 403 Millionen Euro, ergänzt durch einen Handelsumsatz von fast 500 Millionen Euro und mehr als 115 Millionen Euro in der Agrar- und Lebensmittelverarbeitung. Pérez Llorca wies die Charakterisierung der Wasserzuteilung als regionales Privileg zurück und bezeichnete sie als wesentlich für Tausende von landwirtschaftlichen Arbeitsplätzen in ganz Südostspanien. Er fügte hinzu, dass die bewässerten Kulturen in der Gegend jährlich etwa 1,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid absorbieren. Laut dem Consell dienen diese landwirtschaftlichen Gürtel als physische Barrieren gegen Wüstenbildung und Waldbrände.
Nationale politische Strategie
Die Rede in Elche fiel mit einer breiteren Ausrichtung der regionalen Volkspartei (PPCV) auf nationale politische Debatten zusammen. Am Donnerstag führte die Bürgermeisterin von València, María José Catalá, die Zustände in einer informellen Siedlung auf der ehemaligen Formel-1-Strecke auf die zentrale Migrationspolitik zurück und knüpfte damit an die Teilnahme der Regionalpartei an Demonstrationen am 2. September zur Ceuta-Krise an. Nach dem Kongress und einer Plenarsitzung des Consells in Elche versammelten sich die Parteiführer zu einem Eröffnungsessen in El Puig. Pérez Llorca erklärte, dass der valencianische Parteiapparat seine Anstrengungen darauf konzentrieren werde, den nationalen PP-Vorsitzenden Alberto Núñez Feijóo in seinem Wahlkampf um die Moncloa zu unterstützen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaVanguardiaLlorca enfatiza el discurso nacional en el inicio de curso: la política valenciana se 'ceutifica'
- La RazónPérez Llorca señala al Gobierno por haber ejecutado solo un 5 por ciento de obras anti-inundaciones en la Vega Baja (Alicante)
- EL MUNDOLlorca acusa al Gobierno de financiar trasvases en Marruecos tras el rifirrafe entre Rabat y el PP por la crisis de Ceuta
- LaVanguardiaLlorca critica al Gobierno por promover los trasvases de Marruecos "con la que está cayendo
- Juanfran Pérez Llorca
- Präsident der Generalitat Valenciana
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident von Spanien
- Alberto Núñez Feijóo
- Vorsitzender der spanischen Volkspartei
- Miguel Barrachina
- Valencianischer Conseller für Landwirtschaft, Wasser, Viehzucht und Fischerei
- María José Catalá
- Bürgermeisterin von València
- Toni Pérez
- Präsident des Provinzrats von Alicante
- Pablo Ruz
- Bürgermeister von Elche
- Orte
- Alicante
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