Die Washington Post berichtet, die Regierung Trump habe die Übergabe von Patriot-Raketensystemen an die Ukraine nicht genehmigt. Ein Teil der für Kiew vorgesehenen Systeme stammt von Verbündeten, doch ohne Freigabe des Pentagon kann die Übergabe nicht abgeschlossen werden. Da es sich um amerikanisches Gerät handelt, hat Washington bei jeder Weitergabe an Drittstaaten das letzte Wort. Ein ukrainischer Beamter sagte der Post Mitte Oktober, im ukrainischen Bestand seien nur noch wenige Abfangraketen vorhanden.
Wie das Kyiv Independent unter Berufung auf ukrainische Quellen berichtet, hat Verteidigungsminister Pete Hegseth eine größere Charge Patriot-Abfangraketen bislang nicht genehmigt. Ein ukrainischer Beamter sagte, die Verträge lägen in Hegseths Büro und seien weiterhin nicht unterzeichnet; die Verbündeten der Ukraine hätten die Raketen bereits bezahlt. Ukrainische Quellen vermuten, Washington halte die Waffen zurück, um Kiew zu einer Vereinbarung zu drängen, die für das Land nachteilig wäre. Die Verzögerung fällt in eine Zeit, in der Russland nahezu täglich ballistische Raketenangriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine fliegt und Kiew auf begrenzte Abfangraketenbestände angewiesen ist.
Am Montag, 19. Oktober 2026, sagte Selenskyj vor einer zu Besuch weilenden Delegation des US-Kongresses, die amerikanischen Entscheidungen zum Krieg seien schwer zu erklären. Er verwies auf Verzögerungen bei Waffenlieferungen und die begrenzte Weitergabe von Informationen über anfliegende Angriffe. In einem Beitrag am selben Tag erklärte er, politische Vereinbarungen mit den Partnern seien auf Arbeitsebene nicht umgesetzt worden, und lebenswichtige Lieferungen verzögerten sich auf Ebene des US-Kriegsministeriums. Zudem berichtete er, bei der jüngsten Welle russischer Angriffe seien 28 Umspannwerke und weitere kritische Energieanlagen getroffen worden; die Reparaturarbeiten liefen.
Selenskyj wies seine Verteidigungs- und Außenminister sowie das Präsidialamt an, mit Partnern Kontakt aufzunehmen, die die Luftverteidigung der Ukraine schnell stärken können, und verlangte noch am selben Tag konkrete Ergebnisse. Skai berichtete, er mache das Pentagon für Verzögerungen bei Raketen verantwortlich, die über das PURL-Programm geliefert werden. Außerdem sagte er, die Ukraine könne Angriffe auf russische Raffinerien für einen festgelegten Zeitraum aussetzen, wenn die Vereinigten Staaten dabei helfen, Patriot-Raketen zu beschaffen. Selenskyj äußerte die Hoffnung, eine ukrainische Delegation werde in den kommenden Tagen in Norwegen mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zusammentreffen.
Außenminister Marco Rubio beteuerte am Montag, es habe keine Unterbrechung des Austauschs von Geheimdienstinformationen mit der Ukraine gegeben. Bei einem Besuch in Usbekistan sagte er vor Journalisten, im Mittelpunkt müsse die Beendigung des Krieges stehen. Rubios Äußerungen fielen in eine Phase, in der ukrainische Vertreter den Kurs Washingtons gegenüber Kiew und Moskau kritisch beäugten.
Am selben Tag erklärte Donald Trump, er sei offen für ein Treffen mit den Staatschefs Russlands und Chinas. Das Wall Street Journal berichtete, Wladimir Putin habe für November 2026 einen Gipfel mit Trump und Xi Jinping vorgeschlagen. Trump sagte, das Treffen werde sich nicht stark auf die Ukraine konzentrieren, da Russland dort nicht viel erreicht habe; Hauptthema seien Atomwaffen und Abrüstung. Er halte China als Ort für wahrscheinlich und will im November 2026 zum Treffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) dorthin reisen.
Nach Angaben von mit den jüngsten Gesprächen vertrauten Quellen hat China sich nicht gegen die Idee eines Dreiertreffens ausgesprochen. Unklar bleibt jedoch, ob Xi die von Trump vorgeschlagene Tagesordnung akzeptieren würde, da Peking eine Teilnahme an Gesprächen über Rüstungskontrolle wiederholt abgelehnt hat. Die vom Pentagon abhängigen Lieferungen an die Ukraine sind weiterhin ungeklärt, und die Kontakte in Norwegen mit Witkoff und Kushner stehen noch aus.
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Pollar unterstützenKonflikte · Kiew und Washington
Die Washington Post berichtet, das Pentagon habe die Weitergabe von Patriot-Raketen an die Ukraine nicht freigegeben, während Kiew erklärt, es seien nur noch wenige Abfangraketen im Bestand. Selenskyj brachte das Thema am Montag, 19. Oktober 2026, zur Sprache – ebenso wie Trumps Äußerungen zu einem möglichen Gipfel mit Putin und Xi.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NewsIT, Ειδήσεις, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht .