Makroökonomie · Porto und Lissabon

Pedro Passos Coelho präsentiert Wirtschaftsreformstudie und drängt Luís Montenegro zum Handeln

Ein neuer, vom ehemaligen Premierminister Pedro Passos Coelho koordinierter Wirtschaftsbericht identifiziert die geringe Produktivität als Portugals wichtigstes strukturelles Hindernis und fordert die derzeitige Regierung auf, langfristige Reformen umzusetzen, bevor die europäischen Aufbaumittel auslaufen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, Observador, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: European People's Party, CC BY 2.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2012
Wie es dazu kam
  1. 11.09.Veröffentlichung der ersten Diagnose wirtschaftlicher Engpässe im Palácio da Bolsa in Porto
  2. 7.10.Geplante Vorstellung des Buches Portugal na Paz dos Bloqueios
  3. November 2026Geplante Präsentation konkreter Strukturreformvorschläge
  4. Ende 2026Endgültige Übergabe der Reformstudie an die Regierung und den Staatspräsidenten

Diagnose wirtschaftlicher Engpässe

Die Handelsvereinigung Porto veröffentlichte am 11. September 2026 die vorläufige Phase einer Studie mit dem Titel "Bloqueios versus Reformas: uma visão para Portugal". Koordiniert vom ehemaligen Premierminister Pedro Passos Coelho, dem ehemaligen sozialistischen Abgeordneten Sérgio Sousa Pinto und dem Vereinspräsidenten Nuno Botelho, untersucht die Arbeit die strukturellen Ursachen des langsamen Wirtschaftswachstums Portugals. Der Bericht stellt fest, dass die portugiesische Wirtschaft zwischen 1999 und heute mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 1,1 % gewachsen ist, was einer der niedrigsten Raten in der Europäischen Union entspricht. Forscher mit wissenschaftlicher Unterstützung der Fakultät für Wirtschaft und Management der Universität Porto identifizierten die schwache Produktivität als das Haupthindernis für Expansion. Das jüngste Wirtschaftswachstum in Portugal resultierte überwiegend aus einer höheren Beschäftigungszahl und nicht aus wesentlichen Produktivitätsverbesserungen.

Strukturelle Hindernisse und institutionelle Reibungen

Die Diagnose beschreibt weit verbreitete Hindernisse in mehreren Sektoren, darunter Defizite beim Humankapital, der Managementqualität, der Unternehmensgröße und der inländischen Ersparnisse. Die Autoren stellen fest, dass das Funktionieren des Staates und öffentlicher Institutionen eine direkte Belastung für Investitionen darstellt. Bürokratie, Steuerkomplexität, gerichtliche Verzögerungen, administrativer Zentralismus und Wohnungsmangel schränken die Ressourcenmobilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ein. Die Studie untersucht auch die Zuweisung von EU-Mitteln und argumentiert, dass Bewertungen sich auf dauerhafte Wirtschaftskraft, Exporte und Innovation konzentrieren müssen, nicht nur auf bloße Finanzausführungszahlen. Passos Coelho diskutierte die Ergebnisse in nicht-öffentlichen Sitzungen mit Wirtschaftsführern, Journalisten und Akademikern im Palácio da Bolsa in Porto.

Dringlichkeit und politische Warnungen

Begleitend zur Studie befasste sich Passos Coelho in einem elfseitigen Vorwort des kommenden Buches "Portugal na Paz dos Bloqueios" von Pedro Gomes Sanches mit den politischen Bedingungen für wirtschaftlichen Wandel. Er warnte Premierminister Luís Montenegro, dass das Zeitfenster für die Umsetzung von Strukturreformen sich rasch verengt. Passos Coelho argumentierte, dass frühere Regierungen unter António Costa acht Jahre damit verbracht hätten, zukünftige Unterstützung zu verpfänden, anstatt grundlegende Reformen durchzuführen. Der ehemalige Premierminister vertrat die Ansicht, dass enge parlamentarische Mehrheiten während der verbleibenden Legislaturperiode nicht als Ausrede für staatliche Trägheit dienen sollten.

„Die Devise wird nicht so sehr sein, täglich der Fragilität der parlamentarischen Unterstützung zu widerstehen, sondern diese Fragilität in eine Stärke zu verwandeln.“

Pedro Passos Coelho, Ehemaliger Premierminister von Portugal und Koordinator

Langfristiger Fahrplan und anstehende Ergebnisse

Passos Coelho erklärte, dass ein Strukturwandel nicht innerhalb einer einzigen Amtszeit stattfinden könne, sondern einen anhaltenden Achtjahreshorizont benötige, um Wirkung zu entfalten. Er stellte fest, dass der Abschluss der Aufbau- und Resilienzplan-Finanzierung den Druck auf Portugal erhöhen werde, langjährige wirtschaftliche Defizite zu beheben. Die zweite Phase des Porto-Projekts wird spezifische Politikvorschläge, Implementierungszeitpläne, Kosten und Finanzierungsmechanismen in Sektoren wie Gesundheitswesen, Energie, Finanzmärkte und öffentliche Verwaltung definieren. Das vollständige Dokument wird Ende 2026 offiziell der Regierung von Luís Montenegro und dem Staatspräsidenten António José Seguro übergeben.

„Eine transformative Agenda wird zwei Legislaturperioden benötigen, um zu materialisieren, was die erste dazu zwingt, ausreichend mobilisierend und erfolgreich zu sein, um die zweite voranzutreiben.“

Pedro Passos Coelho, Ehemaliger Premierminister von Portugal und Koordinator

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Porto, Lissabon · Portugal

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