Makroökonomie · Porto und Lissabon
Pedro Passos Coelho präsentiert Wirtschaftsreformstudie und drängt Luís Montenegro zum Handeln
Ein neuer, vom ehemaligen Premierminister Pedro Passos Coelho koordinierter Wirtschaftsbericht identifiziert die geringe Produktivität als Portugals wichtigstes strukturelles Hindernis und fordert die derzeitige Regierung auf, langfristige Reformen umzusetzen, bevor die europäischen Aufbaumittel auslaufen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, Observador, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Studie von Pedro Passos Coelho, Sérgio Sousa Pinto und Nuno Botello zeigt, dass Portugal seit 1999 aufgrund geringer Produktivität nur ein durchschnittliches jährliches BIP-Wachstum von 1,1 % verzeichnete.
In einem Vorwort für Pedro Gomes Sanches' Buch warnte Passos Coelho Luís Montenegro, dass die Zeit knapp wird, die derzeitigen parlamentarischen Positionen für tiefgreifende Reformen zu nutzen.
Passos Coelho argumentierte, dass die Umsetzung einer umfassenden Reformagenda ein Engagement über acht Jahre erfordert, das zwei aufeinanderfolgende Legislaturperioden umspannt.
Die zweite Phase des Projekts wird konkrete Maßnahmen und Kosten skizzieren, bevor es Ende 2026 der Regierung und Präsident António José Seguro vorgelegt wird.

- 11.09.Veröffentlichung der ersten Diagnose wirtschaftlicher Engpässe im Palácio da Bolsa in Porto
- 7.10.Geplante Vorstellung des Buches Portugal na Paz dos Bloqueios
- November 2026Geplante Präsentation konkreter Strukturreformvorschläge
- Ende 2026Endgültige Übergabe der Reformstudie an die Regierung und den Staatspräsidenten
Diagnose wirtschaftlicher Engpässe
Die Handelsvereinigung Porto veröffentlichte am 11. September 2026 die vorläufige Phase einer Studie mit dem Titel "Bloqueios versus Reformas: uma visão para Portugal". Koordiniert vom ehemaligen Premierminister Pedro Passos Coelho, dem ehemaligen sozialistischen Abgeordneten Sérgio Sousa Pinto und dem Vereinspräsidenten Nuno Botelho, untersucht die Arbeit die strukturellen Ursachen des langsamen Wirtschaftswachstums Portugals. Der Bericht stellt fest, dass die portugiesische Wirtschaft zwischen 1999 und heute mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 1,1 % gewachsen ist, was einer der niedrigsten Raten in der Europäischen Union entspricht. Forscher mit wissenschaftlicher Unterstützung der Fakultät für Wirtschaft und Management der Universität Porto identifizierten die schwache Produktivität als das Haupthindernis für Expansion. Das jüngste Wirtschaftswachstum in Portugal resultierte überwiegend aus einer höheren Beschäftigungszahl und nicht aus wesentlichen Produktivitätsverbesserungen.
Strukturelle Hindernisse und institutionelle Reibungen
Die Diagnose beschreibt weit verbreitete Hindernisse in mehreren Sektoren, darunter Defizite beim Humankapital, der Managementqualität, der Unternehmensgröße und der inländischen Ersparnisse. Die Autoren stellen fest, dass das Funktionieren des Staates und öffentlicher Institutionen eine direkte Belastung für Investitionen darstellt. Bürokratie, Steuerkomplexität, gerichtliche Verzögerungen, administrativer Zentralismus und Wohnungsmangel schränken die Ressourcenmobilität und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ein. Die Studie untersucht auch die Zuweisung von EU-Mitteln und argumentiert, dass Bewertungen sich auf dauerhafte Wirtschaftskraft, Exporte und Innovation konzentrieren müssen, nicht nur auf bloße Finanzausführungszahlen. Passos Coelho diskutierte die Ergebnisse in nicht-öffentlichen Sitzungen mit Wirtschaftsführern, Journalisten und Akademikern im Palácio da Bolsa in Porto.
Dringlichkeit und politische Warnungen
Begleitend zur Studie befasste sich Passos Coelho in einem elfseitigen Vorwort des kommenden Buches "Portugal na Paz dos Bloqueios" von Pedro Gomes Sanches mit den politischen Bedingungen für wirtschaftlichen Wandel. Er warnte Premierminister Luís Montenegro, dass das Zeitfenster für die Umsetzung von Strukturreformen sich rasch verengt. Passos Coelho argumentierte, dass frühere Regierungen unter António Costa acht Jahre damit verbracht hätten, zukünftige Unterstützung zu verpfänden, anstatt grundlegende Reformen durchzuführen. Der ehemalige Premierminister vertrat die Ansicht, dass enge parlamentarische Mehrheiten während der verbleibenden Legislaturperiode nicht als Ausrede für staatliche Trägheit dienen sollten.
„Die Devise wird nicht so sehr sein, täglich der Fragilität der parlamentarischen Unterstützung zu widerstehen, sondern diese Fragilität in eine Stärke zu verwandeln.“
Langfristiger Fahrplan und anstehende Ergebnisse
Passos Coelho erklärte, dass ein Strukturwandel nicht innerhalb einer einzigen Amtszeit stattfinden könne, sondern einen anhaltenden Achtjahreshorizont benötige, um Wirkung zu entfalten. Er stellte fest, dass der Abschluss der Aufbau- und Resilienzplan-Finanzierung den Druck auf Portugal erhöhen werde, langjährige wirtschaftliche Defizite zu beheben. Die zweite Phase des Porto-Projekts wird spezifische Politikvorschläge, Implementierungszeitpläne, Kosten und Finanzierungsmechanismen in Sektoren wie Gesundheitswesen, Energie, Finanzmärkte und öffentliche Verwaltung definieren. Das vollständige Dokument wird Ende 2026 offiziell der Regierung von Luís Montenegro und dem Staatspräsidenten António José Seguro übergeben.
„Eine transformative Agenda wird zwei Legislaturperioden benötigen, um zu materialisieren, was die erste dazu zwingt, ausreichend mobilisierend und erfolgreich zu sein, um die zweite voranzutreiben.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Notícias ao Minuto"Tempo esgota-se". Passos deixa aviso a Montenegro (e sugestões): Quais?
- ObservadorO plano de Passos Coelho para o País
- SAPOBaixa produtividade é o principal obstáculo ao crescimento económico português. Estudo coordenado por Passos Coelho vai propor reformas
- JNPassos Coelho dá conselhos de economia a Montenegro
- Pedro Passos Coelho
- Ehemaliger Premierminister von Portugal und Koordinator der Wirtschaftsstudie
- Luís Montenegro
- Premierminister von Portugal
- Sérgio Sousa Pinto
- Ehemaliger sozialistischer Abgeordneter und Koordinator der Studie
- António José Seguro
- Staatspräsident von Portugal
- António Costa
- Ehemaliger Premierminister von Portugal
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