Am Donnerstag, 22. Oktober, blockierten Oppositionsabgeordnete das Rednerpult, warfen eine Wasserflasche und nahmen Stimmkarten an sich, wie La Vanguardia berichtet.
Das Gesundheitsministerium gibt an, seit dem 13. Oktober seien etwa 320 Menschen verletzt worden, darunter 192 Polizeibeamte.
Studierende und Professorinnen und Professoren fordern eine Bildungsreform und den Rücktritt von Ministerpräsident Edi Rama, der seit 2013 regiert.
Die Polizei teilte am Mittwoch, 21. Oktober, mit, zwei Personen seien wegen Sprengstoffs festgenommen worden, der an einem Fahrzeug eines lokalen Amtsträgers angebracht war; die Explosion am 19. Oktober verletzte niemanden.
Oppositionsabgeordnete und sozialistische Abgeordnete gerieten am Donnerstag, 22. Oktober, im albanischen Parlament aneinander – in der ersten Plenarsitzung seit Beginn der Studentenproteste zehn Tage zuvor. Laut La Vanguardia sammelten sich Abgeordnete der Demokratischen Partei am Rednerpult von Parlamentspräsident Niko Peleshi und forderten eine Debatte über die Unruhen und über die Verantwortung von Ministerpräsident Edi Rama für die Polizeirepression. Peleshi ließ die Abstimmungen über andere Tagesordnungspunkte fortsetzen, was die Konfrontation auslöste. Abgeordnete stießen Stühle um, schlugen auf Sitze ein, nahmen sozialistischen Abgeordneten die Stimmkarten ab und versuchten, am Sicherheitspersonal des Parlaments vorbeizudrängen. Eine Wasserflasche wurde in Richtung des Präsidiums geworfen, und Oppositionsmitglieder hielten Fotos vom Gesicht und den Verletzungen einer Person hoch, die nach ihren Angaben von der Polizei geschlagen worden war. Rama befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Auslandsreise. Während der Sitzung versammelten sich mehrere hundert Demonstranten draußen, dort wurden jedoch keine Zusammenstöße gemeldet.
Die Demonstrationen werden von Gymnasiasten und Studierenden angeführt, unterstützt von Lehrkräften und Professorinnen und Professoren, die eine bessere Finanzierung des Bildungswesens und den Rücktritt von Edi Rama fordern, der seit 2013 an der Macht ist. Sie werfen der Regierung Korruption vor, und der Protest hat sich zu einer breiteren Kampagne gegen die Regierung und die oppositionelle Demokratische Partei ausgeweitet. Studierende mehrerer staatlicher Universitäten boykottieren seit Anfang dieser Woche den Unterricht, unterstützt von ihren Professorinnen und Professoren. Die Bewegung geht auf Ende Mai zurück, als Proteste gegen ein Luxustourismusprojekt an der Adriaküste begannen, das mit Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Verbindung gebracht wird. Die Proteste in Tirana am Mittwoch, 21. Oktober, markierten den neunten Tag in Folge, an dem demonstriert wurde; Studierende, Lehrkräfte und andere Bürgerinnen und Bürger nahmen daran teil.
Das Gesundheitsministerium teilte mit, seit dem 13. Oktober seien etwa 320 Menschen verletzt worden, darunter 192 Polizeibeamte. Rumänische Medien berichten von Dutzenden festgenommenen Demonstranten. Regierungs- und Justizgebäude wurden in Brand gesetzt, Bankfilialen und Geschäfte im Zentrum von Tirana verwüstet, und die Ausschreitungen griffen auf andere Städte über. Am Mittwoch, 21. Oktober teilte die Polizei mit, zwei Personen seien wegen Sprengstoffs festgenommen worden, der an einem Fahrzeug eines lokalen Amtsträgers in der Region Vlorë angebracht worden war. Die Explosion ereignete sich am 19. Oktober in Llakatund und verursachte Sachschaden, aber keine Verletzten.
Sali Berisha, Vorsitzender der Opposition und der Demokratischen Partei, erklärte in einer Stellungnahme, die Oppositionsabgeordneten hätten beschlossen, den Forderungen der Studierenden Gehör zu verschaffen. Er argumentierte, das Parlament könne nicht weiterarbeiten und entbehre der Legitimität. Der sozialistische Abgeordnete Pirro Vengu warf der Opposition vor, die Unruhen nutzen zu wollen, um an die Macht zurückzukehren. Rama hat Forderungen nach einem Rücktritt zurückgewiesen, so La Vanguardia.
Die folgende Zeitleiste markiert die wichtigsten Daten der Krise, vom Beginn der Bewegung im Mai bis zum Aufruf zu einer landesweiten Kundgebung. Die studentischen Organisatoren haben für Samstag, 24. Oktober, eine landesweite Kundgebung angekündigt – den nächsten Schritt der Kampagne.
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Pollar unterstützenRegierung · Tirana und Vlorë
Oppositionsabgeordnete blockierten das Rednerpult und warfen eine Wasserflasche – während der ersten Plenarsitzung seit Beginn der Proteste, während Ministerpräsident Edi Rama im Ausland weilte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, Notícias ao Minuto, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht .