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Wirtschaft · Pamplona

Ohmnia startet 250-Millionen-Euro-Übernahmeangebot für Azkoyen zu 10 Euro pro Aktie

Das freiwillige Barangebot zu 10 Euro pro Aktie wird von einem Konsortium baskischer Investoren unterstützt, darunter Clerbil und die neuen Partner BBK-Stiftung und Indar Kartera.

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Kurz gefasst

  • Ohmnia bietet 10 Euro pro Aktie in bar für 100 % von Azkoyen, was das Unternehmen mit rund 250 Millionen Euro bewertet.

  • Das Angebot steht unter dem Vorbehalt der Annahme durch mindestens 50 % des Aktienkapitals von Azkoyen.

  • Das Konsortium umfasst die bestehenden Ohmnia-Partner Clerbil (im Besitz von José Antonio Jainaga), Carmen Lequerica Holding, IVF, Vital-Stiftung sowie die neuen Geldgeber BBK-Stiftung und Indar Kartera.

  • Ohmnia prognostiziert für das fusionierte Unternehmen einen Umsatz von 400 Millionen Euro, ein EBITDA von 65 Millionen und rund 2.000 Mitarbeiter.

Das Angebot

Am 24. Juli 2026 kündigte die baskische Gruppe Ohmnia ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot (OPA) für alle Aktien von Azkoyen, dem in Navarra ansässigen Unternehmen für Automatisierungslösungen, an. Das Barangebot von 10 Euro pro Aktie impliziert einen Gesamteigenkapitalwert von rund 250 Millionen Euro. Die Aktien von Azkoyen schlossen die Freitagssitzung bei 11,4 Euro, sodass das Angebot unter dem aktuellen Marktpreis liegt. Ohmnia betonte, dass das Angebot ein Liquiditätsfenster zu einem Niveau biete, das im Vergleich zur historischen Handelsspanne der Aktie attraktiv sei. Das Angebot steht unter dem Vorbehalt der Annahme durch Inhaber von mindestens 50 % des Aktienkapitals von Azkoyen, eine Schwelle, die der Käufer für notwendig hält, um die Führung des resultierenden Projekts sicherzustellen. Es unterliegt zudem den üblichen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen.

„Die Transaktion bietet den derzeitigen Aktionären von Azkoyen ein Liquiditätsfenster zu einem attraktiven Preis im Vergleich zu den historischen Kursen der Aktie.“

Ohmnia

Das Bietkonsortium

Die Kernaktionäre von Ohmnia sind Clerbil, das Anlagevehikel des Unternehmers José Antonio Jainaga (Präsident von Sidenor und Talgo), sowie Carmen Lequerica Holding, das Baskische Institut für Finanzen (IVF) und die Vital-Stiftung. Für diese Transaktion holt die Gruppe zwei neue Partner ins Boot: die BBK-Stiftung und Indar Kartera, den Investmentarm der Kutxabank. Ohmnia ist eine Technologie- und Industriegruppe mit 20 Unternehmen, die in der Elektronik- und Metallfertigung für Branchen wie Gesundheit, Energie, Verteidigung, Zutrittskontrolle und Schienenverkehr tätig ist. Sie beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 190 Millionen Euro und ein EBITDA von 27 Millionen. Jainaga, der kürzlich die Übernahme des Zugherstellers Talgo anführte, sieht Azkoyen als logische Ergänzung dieses Portfolios.

Aktionärsstruktur von Azkoyen

Der größte Aktionär von Azkoyen ist Inverlasa, die Familienholding der Familie Ruiz Lafita, mit einem Anteil von 29 %. Die Banco Santander hält 6 % und die Familie Masaveu 5,6 %. Die restlichen Aktien befinden sich im Streubesitz. Die Annahmeschwelle von 50 % bei Ohmnia bedeutet, dass das Unternehmen die Unterstützung von mindestens den beiden größten Aktionären zusammen oder einer breiteren Koalition benötigt, um die Kontrolle zu übernehmen. Das Unternehmen produziert Kaffee- und Verkaufsautomaten, Zahlungstechnologien sowie Zeit- und Sicherheitslösungen und ist stark exportorientiert. Ohmnia glaubt, dass die Produktfamilien von Azkoyen von den Fertigungs- und Ingenieurskapazitäten von Ohmnia profitieren können.

Finanzierung und Transaktionsmechanik

Die Übernahme wird durch eine Kapitalerhöhung bei Ohmnia finanziert, an der die bestehenden und neuen Partner teilnehmen werden. Darüber hinaus haben sich CaixaBank und Banco Sabadell verpflichtet, Bankfinanzierungen zur Vervollständigung des Pakets bereitzustellen. Alantra und Cuatrecasas beraten den Bieter. Ohmnia hat erklärt, dass Azkoyen ein börsennotiertes Unternehmen bleiben soll, und betrachtet die Börsennotierung als Plattform für zukünftiges Wachstum und weitere Akquisitionen.

„Es ist eine Gelegenheit, Wissen zu teilen und zusammenzuarbeiten, um fortschrittlichere, spezialisiertere und höherwertige industrielle Lösungen zu entwickeln. Eine Technologie-Industriegruppe von Referenz in Europa mit der Unterstützung von zwei neuen Investitionspartnern: der BBK-Stiftung und Indar Kartera.“

Ohmnia

Aufbau einer größeren Technologie-Industriegruppe

Die Kombination von Ohmnia und Azkoyen würde eine Gruppe mit einem Pro-forma-Umsatz von 400 Millionen Euro, einem EBITDA von 65 Millionen und einer Belegschaft von rund 2.000 Mitarbeitern schaffen. Ohmnia beschreibt das fusionierte Unternehmen als eine diversifizierte und internationalisierte Technologie-Industriegruppe. Die bestehenden Sektoren der Gruppe (Gesundheit, Energie, Verteidigung, Zutrittskontrolle, Schienenverkehr) würden Zugang zu den automatisierten Einzelhandels- und Zahlungssystemen von Azkoyen erhalten, was Cross-Selling- und Innovationsmöglichkeiten eröffnet. Das Angebot ist ein weiterer Schritt in der anorganischen Wachstumsstrategie von Ohmnia, die 2019 eingeleitet wurde.

Angebotspreis Azkoyen vs. Marktschlusskurs€
Angebotspreis10
Schlusskurs (24. Juli 2026)11,4
Angebotspreis
10 €
Schlusskurs (24. Juli 2026)
11.4 €

Daten aus dem Artikeltext

In diesem Text

  1. 1Das AngebotDas Angebot
  2. 2Das BietkonsortiumDas Bietkonsortium
  3. 3Aktionärsstruktur von AzkoyenAktionärsstruktur von Azkoyen
  4. 4Finanzierung und TransaktionsmechanikFinanzierung und Transaktionsmechanik
  5. 5Aufbau einer größeren Technologie-IndustriegruppeAufbau einer größeren Technologie-Industriegruppe

Auf Grundlage von Berichten von

LaVanguardia, El Periódico, europa press

Liste der Quellen
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Pamplona · Spanien

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Quellen und Kontext

  • LaVanguardiaam 24.07. um 19:34Jaigana y un grupo de inversores vascos lanzan una opa por Azkoyen de 250 millones
  • El Periódicoam 24.07. um 19:11Clerbil lanza, a través de Ohmnia, una OPA sobre Azkoyen para crear un grupo tecnológico-industrial de referencia en Europa
  • europa pressam 24.07. um 19:03El grupo vasco Ohmnia anuncia una OPA sobre Azkoyen
José Antonio Jainaga
Präsident von Sidenor und Talgo, Eigentümer von Clerbil, dem Hauptpartner bei Ohmnia

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Veröffentlicht am 25.07. um 11:39.

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, El Periódico und europa press. Veröffentlicht am 25.07. um 11:39. So entsteht er

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