
Hellenisches Olympisches Komitee unterstützt einstimmig Gesetzesvorstoß für Olympiacos' neues Karaiskakis-Stadion mit 53.000 Sitzplätzen
Das Plenum des Hellenischen Olympischen Komitees genehmigte den Schritt am 20. Juli und räumte damit eine wichtige Hürde für ein Gesetz aus, das die Konzession von Olympiacos für das Faliro-Gelände um 49 Jahre verlängert und erstmals das Eigentum der EOE anerkennt.
Der Plan von Olympiacos zum Wiederaufbau des Georgios-Karaiskakis-Stadions machte einen entscheidenden institutionellen Schritt nach vorne, als das Plenum des Hellenischen Olympischen Komitees (EOE) einstimmig für die bevorstehende gesetzliche Regelung stimmte. Alle 37 Mitglieder unterstützten den Vorschlag von Präsident Isidoros Kouvelos und ermächtigten die EOE, vor dem Parlament zu erscheinen und dem Gesetzentwurf formell zuzustimmen.
Was die Regelung ändert
Der Gesetzentwurf, der in den kommenden Tagen im zuständigen parlamentarischen Ausschuss eingebracht werden soll, ändert den Konzessionsrahmen für das Stadion in Faliro. Nach der derzeitigen Regelung, die durch das Gesetz 3130/2003 festgelegt wurde, wurde die Spielstätte zunächst dem Generalsekretariat für Sport und dann Olympiacos S.F.P. für 50 Jahre ohne Zahlung an die EOE übertragen. Die neue Bestimmung verlängert die Konzession um 49 Jahre und erkennt erstmals das Eigentum der EOE an der Liegenschaft an. Die EOE erklärte, dass nach Inkrafttreten des Gesetzes Verhandlungen über eine dauerhafte jährliche Gebühr beginnen, die von Olympiacos zu zahlen ist, wobei die Einnahmen ausschließlich für die olympische Vorbereitung griechischer Athleten bestimmt sind.
Die Mittel werden ausschließlich für die Unterstützung der olympischen Vorbereitung griechischer Athleten bereitgestellt, und die Diskussion über die Gebühren wird nach der Abstimmung über die gesetzliche Regelung stattfinden.
Das Stadionprojekt
Olympiacos-Präsident und Mehrheitsaktionär Vangelis Marinakis stellte kürzlich den Investitionsplan vor, der eine Kapazität von über 53.000 Sitzplätzen vorsieht und das Stadion zu einer der modernsten Fußballanlagen Europas macht. Der Verein wird die Erweiterung und Modernisierung vollständig aus eigenen Mitteln finanzieren. Der Bau hängt von der Verabschiedung des Gesetzes ab, einschließlich einer Änderung des Bebauungsplans. Mit den Arbeiten wird frühestens im Mai 2027 begonnen, und sie werden voraussichtlich etwa zwei Jahre dauern. Während dieser Zeit wird Olympiacos vorübergehend in das OAKA-Stadion umziehen.
- Ursprüngliche Konzession: Gesetz 3130/2003 überträgt das Stadion für 50 Jahre ohne Zahlung an die EOE an Olympiacos.
- EOE-Plenum stimmt 37:0 für die gesetzliche Regelung und erscheint vor dem Parlament.
- Gesetzestext soll in den kommenden Tagen in den parlamentarischen Ausschuss eingebracht werden.
- Frühester Baubeginn, sofern alle behördlichen Genehmigungen und Änderungen des Bebauungsplans erlassen sind.
- Voraussichtliche Fertigstellung des Umbaus (etwa zweijährige Bauzeit).
Institutionelle Unterstützung
Präsident Kouvelos unterrichtete das Plenum am 20. Juli und betonte, dass der Gesetzestext in Kürze zur Diskussion ins Parlament eingebracht werde. Die EOE ermächtigte Kouvelos, Generalsekretär Stefanos Chandakas und den Ersten Vizepräsidenten Stelios Angeloudis, das Komitee in der parlamentarischen Debatte zu vertreten. Die einstimmige Abstimmung beseitigt eine große regulatorische Unsicherheit und signalisiert, dass alle verbleibenden Verfahrensschritte für den Baubeginn erledigt werden.
Eigentumsverhältnisse und Vergütung
Die ursprüngliche Konzession von 2003 umfasste 50 Jahre ohne finanzielle Gegenleistung für die EOE. Die neue Regelung korrigiert dies, indem sie die Eigentumsrechte des Komitees verankert und eine dauerhafte jährliche Einnahmequelle für den olympischen Sport schafft. Die EOE-Erklärung betonte, dass die Zahlung ausschließlich der Vorbereitung der Athleten gewidmet sein wird, was dem Projekt eine entwicklungsorientierte Dimension über die Vereinsinfrastruktur hinaus verleiht.

