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Heutiger Brief

Lissabon verkauft TAP an Lufthansa

Trump belastet Ukraine-Hilfe, Huthi bedrohen Golf-Schifffahrt und Saudi-Städte

Der heutige Brief dreht sich um Kontrollpunkte: Satelliten über der Ukraine, Engpässe im Golf und gerichtlichen Druck auf künstliche Intelligenz. Regierungen und Unternehmen stellen weiter fest, dass Infrastruktur, die einst als Hintergrund galt, nun im Vordergrund der Macht steht.

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  • Ukraine greift Flugplatz Borisoglebsk an

    Die ukrainische Marine meldet einen Angriff mit Neptun-Raketen auf den Militärflugplatz Borisoglebsk. Dabei sollen sechs Su-34M Kampfjets am Boden getroffen worden sein.

  • Drohnenalarm im rumänischen Luftraum

    Retter suchen nach 8 vermissten Besatzungsmitgliedern, nachdem vor Sulina, Rumänien, ein Feuer auf einem Frachter ausgebrochen ist.

  • USA prüfen MOAB-Einsatz gegen Iran

    Trump erklärt laut Berichten von adnkronos aus Montana, dass der Krieg gegen den Iran endet, wenn er es entscheidet.

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Europäische Union · Aktualisiert vor 7 Min.

Der Green Deal in der Revision

Nur Anker-Updates: Entwurf der Gipfelschlussfolgerungen und gemeldete Meinungsverschiedenheiten zu ETS2, ohne neue konkrete Entscheidung.

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Foto: The White House, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Konflikte·vor 42 Min.

Musk fordert Selenskyjs Rücktritt, während Starlink-Drosselung die Ukraine-Front trifft

Musk schrieb auf X, Selenskyj solle gehen, während Kyjiw von Starlink-Einschränkungen berichtete, die den Einsatz an der Front beeinträchtigen, und Trump auf einen neuen ukrainischen Präsidenten drängte.

Ein Post nach einer Starlink-Drosselung

Elon Musk schrieb am Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, auf X, es sei Zeit für Wolodymyr Selenskyj, sein Amt aufzugeben. Er antwortete damit auf einen Beitrag des politischen Kommentators Alexander Muse, der nahegelegt hatte, Selenskyj fürchte, den Krieg mit Russland zu beenden und Präsidentschaftswahlen abzuhalten, weil eine Niederlage ihn wie seine Vorgänger der Strafverfolgung aussetzen könnte. Musk schrieb zudem, das Massaker gehe weiter. Sein Konto hat mehr als 240 Millionen Follower, und der Beitrag kam wenige Stunden, nachdem die Ukraine mitgeteilt hatte, SpaceX habe Starlink-Dienste eingeschränkt.

Starlink, Starshield und die Frontlinie

Selenskyj hatte Musk gebeten, Starlink wiederherzustellen, das nach Angaben aus Kyjiw über Nacht stark gedrosselt worden war und die eigenen Einsätze an der Front beeinträchtigte. Laut Spiegel warnte Selenskyj, Menschen würden sterben, wenn die Angriffe weitergingen, während Starlink nicht funktioniere. Kurz darauf meldete das ukrainische Verteidigungsministerium bessere Verbindungen. Musk sagte, SpaceX habe zwei Dienste aufgebaut: Starlink für zivile und defensive Nutzung und Starshield für militärische Kommunikation, die nach seinen Worten von der US-Regierung kontrolliert wird. Er schrieb, etwaige Begrenzungen von Geschwindigkeit oder Nutzung würden vom US-Militär und letztlich vom Präsidenten entschieden, und jede Unterbrechung liege in der Verantwortung der US-Regierung. Einem Bericht zufolge ist die Ukraine für die Kommunikation auf dem Schlachtfeld auf Starshield angewiesen, während das zivile Starlink-System für offensive Operationen nicht zugelassen ist.

Starlink-Streit und Musks Post, Oktober 2026
  1. 14. Okt. 2026Die Ukraine teilt mit, die Starlink-Dienste seien eingeschränkt worden, und Selenskyj bittet Musk um Wiederherstellung
  2. 15. Okt. 2026Musk schreibt auf X, es sei Zeit für Selenskyj zu gehen

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Diesel-Deal, Geheimdienste und Trumps Haltung

Selenskyjs Kritik folgte auf Trumps Ankündigung einer Vereinbarung über russische Diesel-Lieferungen für die USA und die Weltmärkte, und auf die Frage, ob er sich verraten fühle, antwortete er mit Ja. Trump kritisierte Selenskyj einen Tag nach dem Abschluss der Vereinbarung mit Putin und sagte, er halte es für an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten wähle, der eine Einigung mit Russland erzielen könne. Selenskyj hatte gesagt, die Genehmigung russischer Erdölverkäufe sei eine Investition in den Krieg. Kyjiw beschuldigte die Vereinigten Staaten, Russland zu helfen, indem sie nicht vor bevorstehenden Raketenangriffen warnten und die militärische Reaktion durch Änderungen am Satellitensystem von SpaceX behinderten. Ein hochrangiger ukrainischer Vertreter sagte, Washington habe gedroht, die Weitergabe von Geheimdienstinformationen über russische Raketenstarts einzustellen, was Trump bestritten hat. Trump, der im November die Zwischenwahlen zum Parlament vor sich hat, machte ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien für steigende Benzinpreise verantwortlich.

Wahlangebot und die Antwort des Kremls

Selenskyj sagte, die Ukraine sei bereit, Präsidentschaftswahlen abzuhalten, wenn Russland eine vollständige Waffenruhe von zwei Monaten akzeptiere, eine Frist, die er für die Absicherung des Wahlkampfs für nötig erklärte. Der Kreml erklärte, Russland sei bereit, nur am Wahltag selbst auf Angriffe zu verzichten. Dmitri Peskow, der Sprecher des Kremls, sagte, die 60-tägige Waffenruhe werde gebraucht, damit Selenskyj sich neu sammeln, seine Wunden lecken und den Krieg fortsetzen könne. Die letzte Präsidentschaftswahl der Ukraine fand 2019 statt, eine für März 2024 angesetzte Abstimmung wurde wegen des Kriegsrechts auf unbestimmte Zeit verschoben. Selenskyj nannte zudem die massenhafte Abwanderung von Ukrainern ins Ausland und die Besetzung von etwa 20 Prozent des Staatsgebiets als Hindernisse. Putin hat wiederholt erklärt, er betrachte Selenskyj nicht als legitimen Präsidenten der Ukraine.

Reaktionen im Netz

Die meisten Antworten auf Musk waren kritisch, und viele Nutzer forderten ihn auf, dasselbe zu Putin zu sagen. Der ukrainische Aktivisten-Account Saint Javelin fragte, ob es nicht auch Zeit für Putin sei zu gehen. Larry the Cat, der inoffizielle Account der Katze in der Downing Street Nr. 10 mit mehr als 900.000 Followern auf X, stellte dieselbe Frage. Jay in Kyiv, ein amerikanischer Blogger, der in der Ukraine lebt, argumentierte, Musk diene wie Trump russischen Interessen. Jimmy Rushton, ein britischer Journalist in der Ukraine, der für den Kyiv Independent schreibt, antwortete, Musk hätte 1940 auch den Rücktritt Churchills verlangt.

Kyjiw · Washington · Moskau
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6 Quellen

  • "E timpul ca Zelenski să plece". Musk preia discursul lui Putin și cere, la unison cu Trump, demisia liderului de la Kiev
    Digi24·vor 48 Min.
  • Elon Musk insta a Zelenski a abandonar el poder en Ucrania: "Es hora de que se vaya"
    ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL·vor 57 Min.
  • Elon Musk a scris pe X că "a venit vremea să plece Zelenski". A fost desființat în comentarii, dar i-au sărit rușii în apărare
    Ziare.com·vor 1 Std.
  • Streit über Starlink-System: Elon Musk fordert Rücktritt von Wolodymyr Selenskyj
    Spiegel Online·vor 1 Std.
  • "Il est temps pour Zelensky de partir" : Elon Musk relance son offensive contre le président ukrainien
    La Libre.be·vor 2 Std.
  • Έλον Μασκ: Είναι καιρός να φύγει ο Ζελένσκι
    Η Ναυτεμπορική·vor 3 Std.

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Von KI erstellter Text·
Konflikte·vor 13 Std.

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Foto: Francisco Anzola, CC BY 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Foto: Ilya Grigorik, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)Symbolbild
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