
Geretteter Mops Jinny Lu in Kalifornien zum World's Ugliest Dog 2026 gekrönt, gewinnt 5.000 Dollar
Ein Mops namens Jinny Lu, der aus einer Holzkiste in Südkorea gerettet wurde, gewann 2026 den World's Ugliest Dog-Wettbewerb in Santa Rosa, Kalifornien, und nahm 5.000 Dollar sowie eine Reise nach New York für einen Auftritt in einer NBC-Morgenshow mit nach Hause.
Ein Mops holt die Krone
Ein Mops namens Jinny Lu gewann den World's Ugliest Dog-Wettbewerb 2026, der am Freitagabend Ortszeit auf der Sonoma County Fair in Santa Rosa, Nordkalifornien, stattfand. Ihre schiefe Zunge, hervortretenden Augen und Gesichtsfalten überzeugten die Jury, ihr den Hauptpreis von 5.000 Dollar zuzusprechen. Besitzerin Michelle Grady, die das Pug Hotel in Rohnert Park betreibt, ein Zufluchtsort für alte und traumatisierte Möpse, nahm den Scheck auf der Bühne entgegen. Jinny Lu hatte im Vorjahr beim selben Wettbewerb den zweiten Platz belegt und sich diesmal auf den ersten verbessert.
- Jinny Lu belegt den zweiten Platz beim World's Ugliest Dog-Wettbewerb
- Jinny Lu gewinnt den Titel auf der Sonoma County Fair in Santa Rosa, Kalifornien
- Jinny Lu und Besitzerin fliegen nach New York für einen Auftritt in der NBC-Morgenshow
Von einer Holzkiste in Südkorea auf eine kalifornische Bühne
Nach Angaben der Organisatoren wurde Jinny Lu bei Frost in einer Holzkiste in den Bergen Südkoreas entdeckt, angeblich für die Schlachtung bestimmt. Aktivisten der Organisation Pug Rescue of Korea brachten sie in die Vereinigten Staaten. Sie lebt jetzt im Pug Hotel in Rohnert Park, das Grady als Refugium für alternde und traumatisierte Möpse betreibt. Der seit fast 50 Jahren stattfindende Wettbewerb trägt das Motto „Advocate, Adopt, Adore“ und zielt darauf ab, die liebenswerten Eigenschaften von Hunden zu zeigen, die viele übersehen würden. Die meisten Teilnehmer kommen aus Tierheimen, und die Veranstaltung fördert die Adoption ausgesetzter Tiere.
Zweit- und Drittplatzierte Pinky und Otto
Den zweiten Platz und 3.000 Dollar belegte Pinky, ein 10-jähriger albino Chihuahua-Miniaturspitz-Mischling mit übergroßen rosa Ohren, einer rosa Nase und wässrigen blauen Augen. Pinky litt zuvor in einem Tierheim an einer Hauterkrankung und nahm zum ersten Mal am Wettbewerb teil. Den dritten Platz und 2.000 Dollar sicherte sich Otto, ein 2-jähriger Chihuahua-Mischling aus Oklahoma, der mit einer beidseitigen Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren wurde und dessen schiefes Grinsen die Jury für sich einnahm.
- 1. – Jinny Lu (Mops)
- 5000 USD
- 2. – Pinky (Chihuahua-Mischling)
- 3000 USD
- 3. – Otto (Chihuahua-Mischling)
- 2000 USD
Andere Teilnehmer und Bewertung
Das Teilnehmerfeld umfasste eine Französische Bulldogge mit ausgeprägtem Unterbiss, einen Chinesischen Schopfhund mit schiefer Zunge und krummen Hinterbeinen, einen fast haarlosen Dackelmischling und Klara, einen Hund, der aus Polen anreiste, mit struppigem Fell und schiefem Kopf. Die Hunde paradierte auf einer Bühne vor applaudierenden Zuschauern, und eine Jury stimmte auf der Grundlage von Aussehen, Persönlichkeit und Publikumsreaktion ab. Der Gewinner erhält zudem einen Flug nach New York, wo Jinny Lu in der NBC-Morgenshow präsentiert wird.
Was Kalifornien feiert, verbietet Deutschland
Die Berliner Zeitung wies auf einen Gegensatz hin, den der Wettbewerb nicht thematisiert: Ottos Gaumenspalte und Pinkys Albinismus sind natürliche Zufälle, aber Jinny Lus flaches Gesicht ist der Mops-Rassestandard. Die deutsche Bundestierärztekammer beschreibt brachyzephale Rassen als leidend unter verengten Atemwegen, Atembeschwerden selbst in Ruhe, eingeschränkter Wärmeregulierung und Zahnfehlstellungen. Die Zucht solcher Tiere ist in Deutschland seit 1986 gemäß § 11b des Tierschutzgesetzes verboten.


