Tom Barrack sagte am 23. Oktober 2026, ein US-Angriff auf den Iran sei am 24. oder 25. Oktober möglich.
Die Gespräche zwischen Washington und Teheran stocken fast acht Monate nach Beginn der US- und israelischen Angriffe auf den Iran; Trump kündigt eine baldige Entscheidung an.
Eine diplomatische Quelle sagte AFP am 21. Oktober, das Außenministerium habe Mitarbeiter und Familien aus der Botschaft in Riad zum Verlassen aufgefordert, mit ähnlichen Anordnungen für Abu Dhabi, Amman, Doha und Manama.
Eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle sagt, eine neue Operation könnte Anfang November beginnen, nach den Wahlen in Israel und den US-Midterms am 3. November.
Tom Barrack, US-Botschafter in der Türkei und Sondergesandter für Syrien, sagte am Freitag, 23. Oktober 2026, die Vereinigten Staaten könnten den Iran bereits am 24. und 25. Oktober angreifen. Er äußerte sich in einem Interview mit dem Influencer Mario Nawfal und antwortete unumwunden, ein solcher Angriff sei an diesem Wochenende möglich. Die Aussage folgt auf mehrere Tage eskalierender Drohungen aus Washington und Israel. Der Zeitpunkt liegt unmittelbar vor den US-Midterm-Wahlen am 3. November – ein Datum, mit dem Trump zuvor in Verbindung gebracht worden war, als er andeutete, seine Entscheidung zum Iran werde nicht vorher fallen.
Trump hat zuletzt mehrfach gesagt, er werde bald eine Entscheidung zum Iran treffen, und die Optionen als einen weicheren oder einen härteren Weg beschrieben.
Barrack sagte, Trump sei offen für ein Abkommen, das verfügbar und erreichbar sei, und fügte hinzu, Washington sitze seit Monaten am Verhandlungstisch. Die Gespräche zwischen Washington und Teheran sind festgefahren, fast acht Monate nachdem der Konflikt mit US- und israelischen Angriffen auf den Iran begonnen hatte. Die Entscheidung der USA, einen Teil des diplomatischen Personals aus der Region abzuziehen, erinnert an eine ähnliche Maßnahme kurz vor der ersten Angriffswelle, die am 28. Februar 2026 begann. Der Iran hat seinerseits damit gedroht, US-Militärstützpunkte anzugreifen.
Benjamin Netanyahu, den Trump in der Woche des 26. Oktober öffentlich vor den Wahlen in Israel unterstützte, sagte am Mittwoch, 21. Oktober, der Sturz des iranischen Regimes sei die einzige Option, um die Bedrohung aus Teheran zu beseitigen. Am Montag, 19. Oktober, traf Netanyahu US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf einem Militärstützpunkt, wo der Iran-Konflikt auf der Tagesordnung stand. In einem anschließenden Videoanruf dankte Netanyahu Trump für dessen Unterstützung. Die beiden schienen sich einig zu sein, dass sie im Iran bis zum Ende gehen müssen.
Das US-Außenministerium hat nach Angaben einer diplomatischen Quelle gegenüber AFP am Mittwoch, 21. Oktober, alle Mitarbeiter seiner Botschaft in Riad samt ihren Familien zum Verlassen des Landes aufgefordert. Auch die Familien der Botschaftsmitarbeiter in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien, Katar und Bahrain wurden zum Ausreisen aufgefordert. Saudi-Arabien ist nahezu täglichen Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi aus dem Jemen ausgesetzt. Ein Raketenangriff auf Riad Anfang Oktober tötete 13 Menschen, der Flughafen der Stadt bleibt geschlossen. Am Donnerstag, 22. Oktober, reklamierten die Huthi einen tödlichen Angriff auf den Flughafen von Dammam für sich, der inzwischen wieder geöffnet ist. Aramco hat seine Büros in Dhahran evakuiert, mehrere multinationale Konzerne haben ihre Beschäftigten ins Homeoffice geschickt.
Laut einem am 23. Oktober veröffentlichten Bericht erwägen die USA und Israel eine neue Bombenrunde gegen den Iran; eine neue Operation könnte Anfang November beginnen, nach den Wahlen in Israel und den US-Midterms. Eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle sagte, Israel habe zunächst Mitte Oktober angreifen wollen, die USA hätten sich dem jedoch widersetzt. Netanyahu hat diese Darstellung bestritten. Die Verlegung zusätzlicher US-Truppen in die Region erhöht laut dem Bericht die Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios.
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Pollar unterstützenKonflikte · Washington, Teheran und Riad
Tom Barrack, US-Gesandter, sagte, ein US-Angriff auf den Iran könne am 24. oder 25. Oktober erfolgen, während die Gespräche zwischen Washington und Teheran festgefahren bleiben und die USA ihr Personal aus der Botschaft in Riad abziehen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Digi24, Le Soir, RTBF und weiteren Medien. Veröffentlicht .