Meta wird eine neue Klasse stimmrechtsloser Aktien als Aktiendividende an bestehende Aktionäre ausschütten – laut FT ein Schritt, der Kapital beschafft, ohne Mark Zuckerbergs Kontrolle über rund 61 Prozent der Stimmen zu verwässern.
Die New York Times berichtete, die Untergrenze der Investitionsausgaben sei von 130 auf 135 Milliarden Dollar gestiegen, während Bloomberg eine Spanne von 135 bis 145 Milliarden Dollar nannte.
Der freie Cashflow lag in den drei Monaten bis 30. September bei minus 2 Milliarden Dollar, nach 784 Millionen Dollar Ende Juni, so die NYT.
Der Umsatz im dritten Quartal erreichte 64,6 Milliarden Dollar, ein Plus von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr und über der Prognose von 61 bis 64 Milliarden Dollar, so die FT; die Kosten und Aufwendungen stiegen laut TechCrunch um 68 Prozent.
Zuckerberg sagte, mehr als 10 Millionen Menschen hätten Muse seit dem Start Anfang September in den USA und Kanada genutzt, rund 25 Prozent davon täglich.
Meta kündigte am Mittwoch, 21. Oktober, zusammen mit seinen Ergebnissen für das dritte Quartal an, eine neue Klasse stimmrechtslosen Stammkapitals zu schaffen. Die Aktien sollen allen bestehenden Aktionären als Aktiendividende zugeteilt werden, wie Finanzvorständin Susan Li sagte; die Papiere würden öffentlich gehandelt und ließen sich für Kapitalbeschaffung, Mitarbeitervergütung und Übernahmen nutzen. Li sagte, die Struktur wahre die Stimmrechte der bestehenden Aktionäre der Klassen A und B und erhalte die "von Gründern geführte Struktur" des Unternehmens. Die Financial Times berichtete, die Aktien würden über einen Aktiensplit im Verhältnis zwei zu eins ausgegeben und im Januar den Handel aufnehmen, während The Verge den Handelsstart auf 2027 datierte. Zuckerberg kontrolliert über Stimmrechtsaktien rund 61 Prozent der Stimmen bei Meta, und die FT merkte an, dass die Ausgabe weiterer Stammaktien diese Mehrheit stetig verwässern würde.
Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 64,6 Milliarden Dollar und lag damit über der eigenen Prognose von 61 bis 64 Milliarden Dollar sowie über der Analystenschätzung von 63,3 Milliarden Dollar, wie die FT berichtete. TechCrunch meldete, dass die Kosten und Aufwendungen im selben Zeitraum um 68 Prozent stiegen. Meta erwartet für Reality Labs, die Sparte hinter seinen AR-Brillen, VR-Headsets und VR-Software, einen Verlust zwischen 18 und 19 Milliarden Dollar – weniger als 2025. Die New York Times berichtete, Meta habe die Untergrenze seiner Investitionsprognose für 2026 von 130 auf 135 Milliarden Dollar angehoben, während Bloomberg eine Spanne von 135 bis 145 Milliarden Dollar nannte. Der Großteil dieses Geldes fließt in neue Rechenzentren, jene Rechenanlagen, die leistungsfähige KI antreiben. Der freie Cashflow – das Geld, das nach Abzug der Ausgaben übrig bleibt – drehte in den drei Monaten bis 30. September ins Negative auf minus 2 Milliarden Dollar, nach 784 Millionen Dollar Ende Juni und 8,55 Milliarden Dollar im Juni 2025, so die NYT.
Muse, der persönliche Agent, den Meta Anfang September in den USA und Kanada eingeführt hat, hat mehr als 10 Millionen Nutzer, wie Zuckerberg den Analysten sagte. Rund 25 Prozent der Menschen, die ihn einrichten, nutzen ihn täglich, was laut Unternehmen die Bindung stärkt; Einkaufen ist der häufigste Anwendungsfall. Engadget berichtete, dass Nutzer über den Agenten im Schnitt 200 Dollar pro Einkauf ausgeben. Meta plant Handelswerkzeuge, mit denen es Unternehmen Gebühren auf Transaktionen berechnen könnte, die der Agent vermittelt, und will KI-Abonnements für Intensivnutzer einführen.
„Jetzt, da Muse einen klaren Product-Market-Fit hat, treten wir in eine neue Phase ein, eine stärker operative Phase, die auf Skalierung ausgerichtet ist.“
Zuckerberg prognostizierte, dass der Umsatz pro Nutzer aus Muse irgendwann höher ausfallen könnte als der, den Metas App-Familie erwirtschaftet – er bezifferte diesen auf "mehrere Hundert Dollar jährlich" pro amerikanischem Nutzer. Zudem sagte er, Muse werde profitabel sein, sobald es skaliert ist. Kurzfristig ist der Betrieb des Agenten sehr rechenintensiv, und Zuckerberg sagte, Meta erwarte, seine Kosteneffizienz im kommenden Jahr um mehr als das Zehnfache zu verbessern.
Der Start verlief nicht reibungslos. Ein Tech-YouTuber berichtete, der Agent habe seine Adresse an einen Fremden auf Facebook Marketplace weitergegeben, was Datenschutzbedenken auslöste. Meta setzte die Funktion zum Teilen von Unterhaltungen in Muse aus, nachdem Forscher Chats öffentlich im Web auffindbar vorgefunden hatten. The Verge berichtete, die Muse-App habe bis zum 21. Oktober in den USA 10 Millionen Downloads erreicht. Zuckerberg sagte, Meta baue Kapazitäten auf, um in den kommenden Jahren mehr als eine Milliarde Menschen zu bedienen – ein Plan, der mit der Skalierung des Agenten erhebliche Rechenleistung erfordern wird.
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Meta wird eine neue Klasse stimmrechtsloser Aktien an bestehende Aktionäre ausschütten, während der persönliche Agent Muse in den USA und Kanada die Marke von 10 Millionen Nutzern überschreitet. Das Unternehmen meldete zudem ein Umsatzwachstum von 26 Prozent bei negativem freien Cashflow.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von TechCrunch, engadget, Bloomberg Business und weiteren Medien. Veröffentlicht .