
Messi spricht nach Argentiniens WM-Finalniederlage gegen Spanien: ‚Der Schmerz ist immens‘
Lionel Messi hat einen Tag nach der 0:1-Niederlage Argentiniens gegen Spanien im WM-Finale 2026 sein Schweigen gebrochen und geschrieben, dass die Wunde Zeit brauche, um zu heilen.
Das Finale
Spanien besiegte Argentinien am Sonntag im New York/New Jersey Stadium nach Verlängerung mit 1:0 und gewann die FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Ferran Torres erzielte in der 106. Minute das entscheidende Tor und beendete damit eine torlose reguläre Spielzeit von 90 Minuten. Argentinien musste ab der 93. Minute in Unterzahl spielen, nachdem Mittelfeldspieler Enzo Fernandez wegen eines Fouls an Pau Cubarsí die Gelb-Rote Karte erhalten hatte. Den Südamerikanern gelang in der gesamten Spielzeit von 120 Minuten kein einziger Torschuss aufs Tor, während Spaniens Torhüter Emiliano Martinez zu einer Reihe von Paraden gezwungen wurde.
Spaniens Kontrolle
La Roja dominierte die Partie von Beginn an. Lamine Yamal hatte in der 5. Minute eine frühe Chance, die gehalten wurde, und auch Mikel Oyarzabal und Marc Cucurella kamen vor der Halbzeit zu Abschlüssen. Nach der Pause verstärkte Spanien den Druck: Alex Baena, Dani Olmo, Ferran Torres, Pedri, Pau Cubarsí, Aymeric Laporte und Nico Williams zwangen Martinez allesamt zu Paraden. In der Nachspielzeit wehrte Martinez einen Kopfball von Nico Williams ab, später wurde Williams ein Tor aberkannt. Spanien verzeichnete 11 Torschüsse aufs Tor, Argentinien null – eine Statistik, die die Einseitigkeit des Spiels widerspiegelt.
- Yamals Schuss von Martinez gehalten
- Oyarzabals Schuss gehalten
- Cucurellas Schuss daneben
- Baenas Schuss gehalten
- Olmos Schuss gehalten
- Ferran Torres‘ Schuss gehalten
- Pedris Schuss gehalten
- Cubarsís Schuss gehalten
- Laportes Schuss gehalten
- Enzo Fernandez nach zweiter Gelber vom Platz gestellt
- Nico Williams‘ Schuss gehalten
- Yamals Schuss gehalten
- Nico Williams‘ Kopfball gehalten
- Nico Williams‘ Tor aberkannt
- Ferran Torres erzielt Siegtor
Messis Botschaft
Knapp 24 Stunden nach dem Abpfiff brach Lionel Messi sein Schweigen in den sozialen Medien. „Der Schmerz ist immens und es wird Zeit brauchen, bis diese Wunde heilt“, schrieb der 39-Jährige. Er fügte hinzu, dass er sich auf die positiven Erinnerungen konzentrieren wolle: „die Spiele, die wir durch unseren vollen Einsatz noch gedreht haben, die Momente, die für immer in unserem Gedächtnis eingraviert bleiben werden.“ Messi, der nach dem Erhalt der Silbermedaille auf dem Podium in Tränen gesehen wurde, dankte den argentinischen Fans und gratulierte Spanien. Nach argentinischen Medienberichten flog er direkt von New York nach Miami, anstatt nach Buenos Aires zurückzukehren.
Der Schmerz ist immens und es wird Zeit brauchen, bis diese Wunde heilt.
Ich entscheide mich auch dafür, all die guten Dinge festzuhalten, die Spiele, die wir durch unseren vollen Einsatz noch gedreht haben, die Momente, die für immer in unserem Gedächtnis eingraviert bleiben werden.
Ein drittes Finale für den Kapitän
Die Niederlage war Messis drittes WM-Finale, nach der Niederlage 2014 gegen Deutschland und dem Sieg 2022 gegen Frankreich. Argentinien ist die erste Mannschaft seit Brasilien 1998 und 2002, die zwei aufeinanderfolgende Finals erreicht hat. Messi würdigte diese Leistung: „Heute ist es schwer zu schätzen, was wir erreicht haben, aber diese Gruppe hat zwei aufeinanderfolgende WM-Finals erreicht.“ Er reflektierte auch über die nationale Einheit: „Wieder einmal ist es uns gelungen, ein Land zu vereinen und zusammenzubleiben, und wir teilen den immensen Stolz, Argentinier zu sein.“
Heute ist es schwer zu schätzen, was wir erreicht haben, aber diese Gruppe hat zwei aufeinanderfolgende WM-Finals erreicht.
Wieder einmal ist es uns gelungen, ein Land zu vereinen und zusammenzubleiben, und wir teilen den immensen Stolz, Argentinier zu sein.
Spaniens zweiter Stern
Spaniens Sieg kommt 16 Jahre nach dem ersten WM-Titel, der 2010 in Südafrika mit einem Tor von Andres Iniesta in der Verlängerung gegen die Niederlande gewonnen wurde. Der Triumph von 2026 bestätigt eine goldene Generation des spanischen Fußballs, in der junge Talente wie Yamal und Pedri erfahrene Spieler ergänzen. Für Argentinien endet eine Kampagne, die sie zum zweiten Mal in Folge ins Finale führte, in dem sie jedoch gegen eine spanische Mannschaft, die das Spiel kontrollierte, den Kürzeren zogen.
- Spanien
- 11
- Argentinien
- 0


