Messi jagt WM-Rekord, während Argentinien auf Österreich trifft; Jordanien hofft auf ersten Punkt gegen Algerien
Lionel Messi braucht ein Tor, um der alleinige Rekordtorschütze in der Geschichte der Männer-WM zu werden, wenn Argentinien am Montag auf Österreich trifft. Jordaniens Trainer Jamal Sellami sagt, die Nervosität seines Teams beim Debüt sei verflogen, vor dem richtungsweisenden Spiel gegen Algerien.
Messis Jagd
Lionel Messi erzielte beim 3:0-Auftaktsieg gegen Algerien einen Hattrick und liegt nun mit Deutschlands Miroslav Klose bei 16 WM-Toren der Männer gleich. Ein einziger Treffer gegen Österreich würde ihn zum alleinigen Spitzenreiter machen, vor Cristiano Ronaldo (15) und Kylian Mbappé (14, gleichauf mit Gerd Müller). Österreichs Trainer Ralf Rangnick sagte, sein Team müsse „sehr mutig“ sein und seine „Bestleistung“ gegen den Titelverteidiger zeigen.
- Lionel Messi
- 16 Tore
- Miroslav Klose
- 16 Tore
- Cristiano Ronaldo
- 15 Tore
- Kylian Mbappé
- 14 Tore
- Gerd Müller
- 14 Tore
Jordaniens zweite Prüfung
Jordanien, das bei seiner ersten WM teilnimmt, verlor das Debüt mit 1:3 gegen Österreich, beeindruckte aber mit seiner Disziplin. Trainer Jamal Sellami sagte, die „Angst vor dem Auftaktspiel ist jetzt hinter uns“ und seine Spieler seien „entspannter und selbstbewusster“. Auch Algerien verlor sein Auftaktspiel mit 0:3 gegen Argentinien, und Sellami warnte, dass die nordafrikanische Mannschaft weiterhin gefährlich sei: „Sie haben gegen den Weltmeister gespielt.“
Die Spieler vertrauen mehr auf ihre Fähigkeiten. Jetzt sind sie entspannter und selbstbewusster, dass sie auf dem Platz ihr Bestes geben werden.
Rangnicks Warnung
Rangnick bezeichnete Argentinien als „ohne Schwächen“ und lobte deren taktische Flexibilität. „Offensichtlich haben sie den größten Spieler aller Zeiten in ihrem Team“, sagte er und fügte hinzu, dass Österreich „die beste Leistung, die wir unter meiner Ägide je gezeigt haben“, abrufen müsse. Österreich nimmt erstmals seit 1998 an einer WM teil und feierte gegen Jordanien den ersten Sieg im Turnier seit 36 Jahren.
Wir müssen taktisch sehr stark sein, aber wir müssen auch sehr mutig sein. Wir müssen morgen unsere Bestleistung abrufen.
Posch spielt mit Maske
Verteidiger Stefan Posch zog sich beim Sieg über Jordanien einen Kieferbruch zu, wird aber gegen Argentinien einsatzbereit sein, nachdem ihm in Los Angeles zweimal eine schützende Zahnspange angepasst wurde. Rangnick sagte, er sei „bereit, morgen zu spielen, genau wie jeder andere Spieler auch“ und werde entweder von Beginn an spielen oder im Laufe der Partie eingewechselt. Anfängliche Befürchtungen, der 29-jährige Mainzer Verteidiger könnte den Rest des Turniers verpassen, erwiesen sich als unbegründet.
Montagsspiele
Am 22. Juni sind vier Spiele angesetzt: Argentinien-Österreich in Arlington, Texas (13:00 Uhr EDT), Frankreich-Irak in Philadelphia (17:00 Uhr), Norwegen-Senegal in East Rutherford, New Jersey (20:00 Uhr) und Jordanien-Algerien in Santa Clara, Kalifornien (23:00 Uhr). Alle Spiele werden in den USA auf den Fox-Sendern übertragen.
- Argentinien gegen Österreich in Arlington, Texas
- Frankreich gegen Irak in Philadelphia
- Norwegen gegen Senegal in East Rutherford, New Jersey
- Jordanien gegen Algerien in Santa Clara, Kalifornien

