Sicherheit · Fleurance

Macron und Brigitte sprechen mit Eltern der ermordeten Schülerin Lyhanna

Der französische Präsident Emmanuel Macron und First Lady Brigitte haben am Mittwoch mit den Eltern der elfjährigen Lyhanna telefoniert, nachdem ihr Mord nationale Empörung und eine Debatte über justizielle Versäumnisse ausgelöst hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20minutes, Notícias ao Minuto, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Fleurance · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 7.06.Laurent Carrié besucht Fleurance, trifft Eltern und Bürgermeister.
  2. 10.06.Präsident Macron und Brigitte Macron telefonieren mit Lyhannas Eltern.
  3. 12.06.Lyhannas Beerdigung findet im privaten Rahmen statt.

Diskretes Präsidenten-Engagement

Der französische Präsident Emmanuel Macron und First Lady Brigitte Macron haben am Mittwoch, den 10. Juni, ein Telefonat mit den Eltern von Lyhanna geführt, wie mehrere Quellen übereinstimmend einen Bericht von La Dépêche du Midi bestätigen. Der Kontakt wurde von Laurent Carrié, dem Stabschef des Präsidenten und ehemaligen Präfekten des Départements Gers, arrangiert. Carrié hatte die Stadt Fleurance am Sonntag, den 7. Juni, „fast inkognito“ besucht. Dort traf er Bürgermeister Grégory Bobatto und die Eltern, und es wurde vereinbart, dass Carrié an der Beerdigung am Freitag, den 12. Juni, teilnehmen würde. Der Élysée-Palast wollte die Unterstützung diskret halten, um nicht den Eindruck zu erwecken, die Situation zu instrumentalisieren.

„Das Gespräch war lang und emotional.“

La Dépêche du Midi

Die Familie wird laut der Zeitung „seit den ersten Tagen der Affäre“ von der Präsidentschaft begleitet, der Ansatz war jedoch bewusst zurückhaltend.

Die Tragödie und der Tatverdächtige

Lyhanna, eine elfjährige Schülerin aus Fleurance, wurde zuletzt am 29. Mai gesehen, als sie vor ihrer Schule in ein Auto von Jérôme Barella stieg, dem 41-jährigen Vater einer ihrer Freundinnen. Barella wurde am folgenden Tag festgenommen und am 1. Juni wegen Entführung unter formelle Untersuchungshaft gestellt. Ihre Leiche wurde am 4. Juni in einem landwirtschaftlichen Silo entdeckt. Barella, der zunächst bestritten hatte, das Kind transportiert zu haben, bevor er mit Überwachungsvideo konfrontiert wurde, befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

Spätere Enthüllungen zeigten, dass Barella bereits mehrfach Gegenstand früherer Anzeigen war. Eine Vergewaltigungsanzeige aus dem Jahr 2017 wurde eingestellt, und Anzeigen aus den Jahren 2022 und 2025 wurden entweder archiviert oder befanden sich noch in der Untersuchung, erklärte die Staatsanwältin von Auch, Clémence Meyer.

Forderungen nach Justizreform

Im Anschluss an die Tötung räumte Macron „offensichtliche Funktionsstörungen“ in den öffentlichen Diensten ein, mahnte jedoch, nicht mit „Demagogie“ oder „Überstürzung“ zu handeln.

„Auf eine Tragödie antwortet man nicht mit Geschrei.“

Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich

Er wies auch Behauptungen zurück, der Justiz seien Mittel entzogen worden, und verwies auf Haushaltserhöhungen während seiner beiden Amtszeiten. Der Anwalt der Eltern, François Roujou de Boubée, wies diese Verteidigung zurück.

„Die Mittel, die wir der Justiz geben, und ihre Wirksamkeit – ja, Herr Präsident, das ist der eigentliche Kern des Problems.“

François Roujou de Boubée, Anwalt von Lyhannas Eltern

Nationale Betroffenheit

Der Fall hat in ganz Frankreich immense Emotionen ausgelöst. Bürgermeister Bobatto, der angesichts der Größe einer Geschichte, deren Medienecho weit über die Region hinausging, gesagt hatte, er habe sich „allein“ gefühlt, gehörte zu denen, die das diskrete, aber direkte Engagement der Präsidentschaft begrüßten.

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