Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung das Meta-Pixel, um Anmeldungen und Käufe aus unserer Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern. Datenschutzerklärung

Suche⌘K
StartFür SieLiveBriefFragen
KarteMärkteSträngeSoundsFilme
InlandGeopolitikWirtschaftGesellschaftWissenschaft & TechnikInfrastrukturSportKulturLifestyle
Pollar unterstützenBenachrichtigungen
DatenschutzNewsroom
StartBriefLiveSträngeSuche
Artikel anhören5 Min., gelesen von einer synthetischen Stimme

Kurz gefasst

  • Bis zum 18. Oktober war die Zahl der Festnahmen auf 2.000 gestiegen, und landesweit wurden mehr als 600 Polizisten und Feuerwehrleute verletzt, wie aus dem Bericht von Premierminister Sébastien Lecornu hervorgeht.

  • Schwarz gekleidete Angreifer setzten das historische Rathaus von Limoges mit Mörsergeschossen und einem 200 Kilogramm schweren Rammbock in Brand, sagte der Bürgermeister.

  • Der Premierminister soll ab dem 19. Oktober einen Krisenstab leiten, während der Justizminister die Staatsanwaltschaft zu äußerster Strenge gegen die Verantwortlichen aufgefordert hat.

ParisLimogesBordeaux
Paris, Limoges, Lyon, Marseille · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 17.10.Proteste in mindestens 110 französischen Städten eskalieren, an mehreren Orten kommt es zu Plünderungen und Brandanschlägen
  2. 18.10.Macron wendet sich live an die Nation, während die Zahl der Festnahmen 2.000 erreicht
  3. 19.10.Der Premierminister soll die Leitung eines Krisenstabs übernehmen

Gewalt breitet sich in französischen Städten aus

Demonstrationen am 17. Oktober gegen Haushaltskürzungen, Lebenshaltungskosten und Ungleichheit eskalierten an mehreren Orten, nach Wochen von Protesten, die überwiegend von Gymnasiasten getragen wurden. Beschäftigte des Gesundheitswesens, Landwirte, Lehrkräfte und Gewerkschafter schlossen sich den Märschen in mindestens 110 Städten und Gemeinden an. Einer Zählung zufolge lag die Zahl der friedlichen Demonstranten an diesem Tag bei mehr als 800.000. Die meisten Aktionen blieben friedlich, doch an vielen Orten stießen Polizeikräfte mit gewaltbereiten Randalierern zusammen, während Plünderer das Chaos ausnutzten. In Paris wurden die Schaufenster eines Supermarkts zertrümmert, und Jugendliche griffen nach Lebensmitteln und Erfrischungsgetränken, während das Personal hilflos zusah. Öffentliche Gebäude, Luxusgeschäfte und Supermärkte wurden beschädigt, das Tourismusbüro in Lyon zerstört, und die schwersten Angriffe waren Brandanschläge auf historische Gebäude.

Festnahmen, Verletzte und der Bericht des Bürgermeisters

Bis zum 18. Oktober war die Zahl der Festnahmen auf 2.000 gestiegen, und mehr als 600 Polizisten und Feuerwehrleute waren verletzt worden. Premierminister Sébastien Lecornu bezeichnete die Gewalt als äußerst schwerwiegend und sagte, es sei ein Wunder, dass niemand getötet worden sei. Der Bürgermeister von Limoges sagte, schwarz gekleidete Personen hätten den Angriff auf das historische Rathaus geplant und dabei Mörsergeschosse und einen 200 Kilogramm schweren Rammbock mitgeführt. Er sagte, er habe unter den Angreifern Fahnen anarchistischer Bewegungen und der antikapitalistischen NPA-Partei gesehen. Politiker rechter und zentristischer Parteien sagen, die Polizei sei auf Angriffe an mehreren Orten in Limoges zur gleichen Zeit nicht vorbereitet gewesen.

Politische Schuldzuweisungen wegen der Ausschreitungen

Lecornu sagte, die Gruppen von Randalierern seien eindeutig von der extremen Linken angestachelt worden. Marine Tondelier, die Präsidentschaftskandidatin der Grünen, warf Innenminister Laurent Nuñez vor, die bedrohliche Atmosphäre unterschätzt zu haben, und forderte seinen Rücktritt. Jean-Luc Mélenchon, Vorsitzender von La France Insoumise, war am 17. Oktober bei der Protestkundgebung in Paris und vertrat die Auffassung, die Polizei suche in Wahrheit die Konfrontation. Seine Partei hatte die wochenlangen Schülerproteste, die der Gewalt vorausgingen, nachdrücklich unterstützt. Rechte und zentristische Politiker konzentrieren sich darauf, dass die Polizei überrumpelt wurde, während die extreme Linke der Polizei vorwirft, Zusammenstöße zu provozieren.

Macrons Ansprache und die Reaktion der Regierung

In einer am Abend des 18. Oktober live im Fernsehen übertragenen Ansprache sagte Macron, er könne sich die Gewalt nicht erklären, und nichts rechtfertige sie. Er machte Aufwiegler aus extremistischen linken Randgruppen, unterstützt von Kriminellen, für die Welle von Plünderungen und Zerstörung verantwortlich. Er versprach Unterstützung für Rettungskräfte, Bürgermeister und Ladenbesitzer, die in schwierige Lage geraten seien, und sagte, der Staat werde sie nicht im Stich lassen. Der Premierminister soll ab dem 19. Oktober einen Krisenstab leiten, um die Hilfe zu beschleunigen, und der Justizminister hat die Staatsanwaltschaft aufgefordert, äußerste Strenge walten zu lassen. Macron wies seine Regierung an, alle notwendigen Lehren zu ziehen, und er drängte Parteien, Berufsverbände und Gewerkschaften, die Gewalt vor den in sechs Monaten anstehenden Wahlen unmissverständlich zu verurteilen.

Behauptungen über ausländische Verstärkung

Französische und belgische Experten haben die Möglichkeit einer ausländischen Einflussnahme auf die Unruhen ins Spiel gebracht. Frederik Dhondt, Professor an der VUB, sagt, Extremisten wollten den Eindruck erwecken, Frankreich stehe in Flammen, sei unsicher und am Rand des Abgrunds. Trump hat behauptet, ganz Frankreich brenne, und die Einwanderung habe das Land zerstört. Russische Presseagenturen haben die Ausschreitungen als Pogrome bezeichnet. Die Ermittler müssen noch klären, ob ausländische Aufwiegler physisch beteiligt waren, und ein im November 2025 festgenommener Russe, der am Pariser Triumphbogen pro-russische Plakate anbrachte, wird als Präzedenzfall für solche Aktivitäten angeführt.

Weiter in der heutigen Ausgabe

Foto: President.gov.ua, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)Selenskyj wirft Trump vor, die Ukraine zur Kapitulation zu drängenSelenskyj sagte gegenüber Bloomberg, Trump dränge die Ukraine zur Kapitulation, und schlug vor, Angriffe auf russische Raffinerien auszusetzen – im Tausch gegen Patriot-Raketen.Konflikte · vor 2 Std.
Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenProteste in Frankreich treiben Lecornu nach 1.200 Festnahmen zum DurchgreifenLive · 3 ThemenFrankreich: Sicherheitsmaßnahmen vor Protesten

Quellen und Kontext

  • De Standaardvor 3 Std.Macron: „Wir werden allen antworten, die die Französische Republik stürzen wollten“Macron: "Al wie de Franse Republiek wilden omverwerpen, zullen we van antwoord dienen · Original auf Niederländisch
  • AD.nlvor 3 Std.Präsident Emmanuel Macron äußert sich scharf gegen französische Randalierer: „Nichts kann dies erklären, es gibt keine Entschuldigung“President Emmanuel Macron spreekt zich hard uit tegen Franse relschoppers: 'Niets kan dit uitleggen, er is geen excuus' · Original auf Niederländisch
  • Trouwvor 4 Std.Links und rechts sehen Chancen im Nachgang des Chaos in FrankreichLinks én rechts zien kansen in nasleep van de chaos in Frankrijk · Original auf Niederländisch
  • Trouwvor 4 Std.Während Frankreich brennt, zeigen rechts und links mit dem Finger aufeinanderTerwijl Frankrijk brandt, wijzen rechts en links naar elkaar · Original auf Niederländisch
Emmanuel Macron
Präsident Frankreichs, der sich am Abend des 18. Oktober an die Nation wandte
Sébastien Lecornu
Französischer Premierminister, der die Gewalt beschrieb und einen Krisenstab leiten soll
Laurent Nuñez
Französischer Innenminister, dem Marine Tondelier vorwarf, die Bedrohung unterschätzt zu haben
Marine Tondelier
Präsidentschaftskandidatin der Grünen, die den Rücktritt des Innenministers forderte
Jean-Luc Mélenchon
Vorsitzender von La France Insoumise, der die Auffassung vertrat, die Polizei suche die Konfrontation
Donald Trump
Präsident der Vereinigten Staaten, der behauptet hat, Frankreich brenne

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen

Veröffentlicht gestern um 21:26.

Fehler im Text melden

Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

Gewalt breitet sich in französischen Städten ausGewalt breitet sich in französischen Städten ausFestnahmen, Verletzte und der Bericht des BürgermeistersFestnahmen, Verletzte und der Bericht des BürgermeistersPolitische Schuldzuweisungen wegen der AusschreitungenPolitische Schuldzuweisungen wegen der AusschreitungenMacrons Ansprache und die Reaktion der RegierungMacrons Ansprache und die Reaktion der RegierungBehauptungen über ausländische VerstärkungBehauptungen über ausländische Verstärkung

Auf Grundlage von Berichten von

De Standaard, AD.nl, Trouw, De Morgen

Liste der Quellen

Sicherheit · Paris, Limoges und Lyon

Macron verspricht nach Ausschreitungen und Plünderungen in französischen Städten Gerechtigkeit

Bis zum 18. Oktober hatte die Polizei 2.000 Festnahmen vorgenommen, und mehr als 600 Polizisten und Feuerwehrleute wurden verletzt, nachdem die Gewalt am 17. Oktober mindestens 110 französische Städte erfasst hatte.

Paris
Limoges
Lyon
Bordeaux

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von De Standaard, AD.nl, Trouw und weiteren Medien. Veröffentlicht gestern um 21:26.

Eigene Frage stellen
Welche Gruppen wurden von Premierminister Sébastien Lecornu für die Gewalt verantwortlich gemacht?
Wie viele Personen wurden bis zum 18. Oktober festgenommen?
So entsteht er