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Kurz gefasst

  • Witkoff nannte Putin am Mittwoch, 21. Oktober, in Sankt Petersburg einen Humanisten; der republikanische Senator Thom Tillis nannte die Äußerung peinlich und ungeheuerlich, der demokratische Senator Richard Blumenthal kritisierte sie ebenfalls.

  • Die Downing Street erklärte, sie erkenne die Charakterisierung nicht an, und Schottlandminister Douglas Alexander sagte gegenüber LBC, Großbritannien sehe in Putin den Staatschef, der die Ukraine völkerrechtswidrig überfallen habe.

  • Moskau stimmte grundsätzlich der Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit der Ukraine und den USA zu; inews berichtete über Pläne für dreiseitige technische Gespräche, an denen die Spitzenvertreter voraussichtlich nicht teilnehmen würden.

  • Selenskyy sagte, am Donnerstag, 22. Oktober, hätten drei Wellen ballistischer Angriffe Kiew getroffen; inews berichtete über zwei bestätigte Tote und 34 Verletzte landesweit, darunter fünf Kinder.

Lob für Putin nach einer Gefangenenfreilassung

Steve Witkoff, der US-Sondergesandte für den Ukraine-Krieg, traf Wladimir Putin am Mittwoch, 21. Oktober, in Sankt Petersburg, während Washington auf eine neue Regelung drängte und Kiew zur Zustimmung aufforderte. Das Treffen fiel mit der Freilassung einer 74-jährigen pensionierten US-Lehrkraft zusammen, die seit 2022 in russischer Haft festgehalten worden war. In einem vom russischen Staatsfernsehen verbreiteten und auf X veröffentlichten Videoclip wandte sich Witkoff direkt an den russischen Präsidenten.

„Sie sprechen so viel darüber, dass mein Präsident, Präsident Trump, ein Humanist sei. Sie sind ebenfalls ein Humanist, Sir, und ich zolle Ihnen dafür Respekt. Ich würdige das.“

Steve Witkoff, US-Sondergesandter

Die Äußerung löste im In- und Ausland rasch Kritik aus. Auf die Frage im Weißen Haus nach dem „humanitären“ Kommentar verwies Trump auf die Freilassung und sagte, er wolle sich nicht in die eine oder andere Richtung äußern. inews berichtete, dass kein russischer oder prorussischer Häftling gegen die Lehrkraft ausgetauscht wurde und dass innerhalb von 24 Stunden nach deren Freilassung eine deutsche Medienschaffende wegen Spionage festgenommen wurde.

London weist die Beschreibung zurück

Die Downing Street wies die Charakterisierung innerhalb von Stunden nach Bekanntwerden der Äußerungen zurück. Ein Sprecher sagte, die Regierung erkenne sie nicht an, und verwies auf die Zahl der Menschen, die Putin getötet habe – sowohl Ukrainer als auch Russen, die an die Front geschickt worden seien. Der Sprecher fuhr fort:

„Er lässt Kinder und alte Menschen ohne Wärme und Heizung auskommen und nimmt systematisch kritische nationale Infrastruktur ins Visier.“

Sprecher der Downing Street

Der Sprecher verwies zudem auf den ukrainischen Außenminister, der gesagt habe, die Bewohner Kiews hätten in jener Nacht gehört, wie russische Humanität wirklich klingt. Auf die Frage, ob die Regierung dieselbe Position auch direkt gegenüber der US-Regierung vertreten werde, sagte der Sprecher, Großbritannien stehe mit seinen Partnern zur Ukraine im regelmäßigen Austausch und werde dies fortsetzen. Schottlandminister Douglas Alexander sagte am selben Tag gegenüber LBC, Großbritannien sehe in Putin den Staatschef, der die Ukraine völkerrechtswidrig überfallen habe und dessen Regierung für versuchte Attentate auf britischem Boden verantwortlich sei.

„Wir erkennen die Beschreibung Wladimir Putins als Humanist schlicht nicht an.“

Douglas Alexander, Schottlandminister

Premierminister Andy Burnham und der finnische Präsident Alexander Stubb sprachen am Mittwochabend miteinander, und die Downing Street erklärte, beide hätten betont, wie wichtig es sei, den Schwung zu erhalten, damit Russlands Angriffe enden. Burnham hatte in der Vorwoche Wolodymyr Zelenskyy in der Downing Street empfangen.

Überparteiliche Kritik in Washington

Der republikanische Senator Thom Tillis veröffentlichte in den sozialen Medien eine Wörterbuchdefinition von „humanitär“ und nannte Witkoffs Äußerung peinlich und ungeheuerlich. Senator John Cornyn nannte Putin einen eiskalten Killer, und Senatorin Joni Ernst sagte, Putin sei kein amerikanischer Freund und gewiss kein Humanist. Der demokratische Senator Richard Blumenthal kritisierte, was er als erbärmliche Anbiederung Witkoffs bezeichnete. Die Washington Post berichtete, der Gegenwind komme, während Trump vor den Zwischenwahlen Erfolge suche und die Republikaner mit niedrigen Zustimmungswerten für den Präsidenten und Wählerfrust über die Inflation kämpften.

Gespräche vereinbart, Angriffe gehen weiter

Nach Witkoffs Treffen stimmte Moskau grundsätzlich der Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit der Ukraine und den Vereinigten Staaten zu. Trump hatte gesagt, Russland und die Ukraine stünden „vielleicht jetzt so nah wie nie“ einer Beendigung des Krieges. inews berichtete über eine Vereinbarung, dreiseitige technische Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA abzuhalten, erwartete aber, dass die Spitzenvertreter fernbleiben und Selenskyys Regierung wahrscheinlich nicht teilnehmen werde.

Russlands Angriffe pausierten nicht. Der Guardian berichtete über einen Drohnenangriff auf Charkiw, während Putin und Witkoff sprachen, und The Independent zitierte Selenskyys Darstellung eines Drohnenangriffs in der Region Charkiw, bei dem etwas mehr als 24 Stunden vor Witkoffs Äußerungen sechs Menschen getötet wurden, darunter Kinder. Am Donnerstag, 22. Oktober, sagte Selenskyy, drei Wellen ballistischer Angriffe hätten Kiew getroffen, und inews berichtete über zwei bestätigte Tote und 34 Verletzte landesweit, darunter fünf Kinder, bei Angriffen in der Nacht.

In diesem Text

  1. 1Lob für Putin nach einer GefangenenfreilassungLob für Putin nach einer Gefangenenfreilassung
  2. 2London weist die Beschreibung zurückLondon weist die Beschreibung zurück
  3. 3Überparteiliche Kritik in WashingtonÜberparteiliche Kritik in Washington
  4. 4Gespräche vereinbart, Angriffe gehen weiterGespräche vereinbart, Angriffe gehen weiter

Auf Grundlage von Berichten von

The Guardian, Washington Post, Evening Standard, Bloomberg Business, LBC, inews.co.uk, The Independent

Liste der Quellen
Sankt Petersburg
Sankt Petersburg
Sankt Petersburg, London, Kiew, Charkiw · Russland, Vereinigtes Königreich, Ukraine

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Die USA unter Trump: zweite Amtszeit

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  1. 22.10Britische Regierung lehnt Witkoffs Beschreibung Putins als humanitär ab
  2. 22.10Europäisches Parlament verleiht Sacharow-Preis an IStGH nach US-Sanktionen gegen das Gericht
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Quellen und Kontext

  • The Guardianvor 2 Std.Downing Street weist Witkoffs Beschreibung von Putin als „Humanitärer“ zurückDowning Street rejects Witkoff's description of Putin as a 'humanitarian' · Original auf Englisch
  • Washington Postvor 3 Std.Witkoff sieht sich nach Lob für Putin als „Humanitärer“ mit Gegenwind konfrontiertWitkoff faces backlash for praising Putin as a 'humanitarian' · Original auf Englisch
  • Evening Standardvor 6 Std.Downing Street weist amerikanische Beschreibung von Wladimir Putin als „Humanitärer“ zurückDowning Street rejects American description of Vladimir Putin as 'humanitarian' · Original auf Englisch
  • Bloomberg Businessvor 7 Std.Großbritannien weist Witkoffs Charakterisierung von Putin als „Humanitärer“ zurückUK Rejects Witkoff's Characterization of Putin as 'Humanitarian' · Original auf Englisch
Steve Witkoff
US-Sondergesandter, der Putin bei Gesprächen in Sankt Petersburg als Humanisten lobte
Vladimir Putin
Russischer Präsident, dessen Freilassung einer US-Bürgerin oder eines US-Bürgers Witkoffs Äußerung auslöste
Donald Trump
US-Präsident, der sagte, Russland und die Ukraine stünden vielleicht so nah wie nie einer Beendigung des Krieges
Douglas Alexander
Schottlandminister, der die Beschreibung Putins als Humanist zurückwies
Andy Burnham
Premierminister, der am Mittwochabend mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb sprach
Volodymyr Zelenskyy
Ukrainischer Präsident, der über ballistische Angriffe auf Kiew berichtete
Thom Tillis
Republikanischer Senator, der Witkoffs Äußerung kritisierte
John Cornyn
Republikanischer Senator, der Putin einen eiskalten Killer nannte
Joni Ernst
Republikanische Senatorin, die sagte, Putin sei gewiss kein Humanist
Richard Blumenthal
Demokratischer Senator, der Witkoffs Anbiederung kritisierte
Alexander Stubb
Finnischer Präsident, der am Mittwochabend mit Andy Burnham sprach

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Veröffentlicht heute um 18:40.

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Konflikte · Sankt Petersburg, London und Kiew

Großbritannien weist Witkoffs „humanitäres“ Lob für Putin zurück, während Russland US-Lehrkraft freilässt

Die Downing Street erklärte, sie erkenne die Beschreibung Wladimir Putins als Humanist nicht an, nachdem der US-Gesandte Steve Witkoff den Begriff am Mittwoch, 21. Oktober, bei Gesprächen in Sankt Petersburg verwendet hatte – an dem Tag, an dem Russland eine Person mit US-Staatsangehörigkeit freiließ.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Guardian, Washington Post, Evening Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 18:40.

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