Regisseur Lee Chang-dong feierte am 6. September 2026 die Premiere von „Possible Love“ in der Sala Grande, die eine sechs- bis siebenminütige Ovation hervorrief.
Der Film zeigt Jeon Do-yeon, die für Lees Film „Secret Sunshine“ aus dem Jahr 2007 in Cannes gewann, und Sul Kyung-gu aus „Peppermint Candy“ (1999) und „Oasis“ (2002).
Der Korean Film Council wählte das Drama als offiziellen südkoreanischen Beitrag für die Kategorie „Bester internationaler Film“ bei den Academy Awards aus.
Netflix plante einen US-Kinostart am 23. Oktober 2026, gefolgt von der weltweiten Streaming-Verfügbarkeit am 6. November 2026.
Der südkoreanische Regisseur Lee Chang-dong präsentierte seinen Spielfilm „Possible Love“ am Sonntagabend, dem 6. September 2026, bei den Filmfestspielen von Venedig. Die Vorführung fand im Kino Sala Grande statt und markierte die Rückkehr des Regisseurs in den Wettbewerb von Venedig nach 24 Jahren, nachdem er 2002 für „Oasis“ den Silbernen Löwen gewonnen hatte. Das Publikum und die Kritiker begrüßten die Vorführung mit einer stehenden Ovation, die je nach Quelle zwischen sechs und sieben Minuten dauerte. Das Festivalpersonal beendete den Applaus nach sechs Minuten, um die Besetzung zum Ausgang zu geleiten und den Saal für die anschließende Premiere zu räumen.
Die Darsteller Jeon Do-yeon, Sul Kyung-gu, Cho Yeo-jeong und Zo In-sung umarmten sich und weinten während der Ovation, bevor sie sich neben Lee verbeugten. Der Film ist Lees erste Regiearbeit seit acht Jahren, nach seinem Psychothriller „Burning“ aus dem Jahr 2018.
Gemeinsam mit Lees „Burning“-Koautorin Oh Jung-mi geschrieben, dreht sich „Possible Love“ um zwei Ehepaare aus unterschiedlichen sozialen Schichten, deren Wege sich nach einer Beerdigung kreuzen. Die Handlung folgt Ho-seok (Sul Kyung-gu), einem Arbeiter, der traumatisiert ist und nach dem Verlust seines Arbeitsplatzes in einer Fabrik infolge eines Streiks Schwierigkeiten hat, zu kommunizieren. Ho-seok lebt ruhig mit seiner optimistischen Frau Mi-ok (Jeon Do-yeon) und ihrem kleinen Sohn Cheol. Ihr Leben verändert sich, als sie Ye-ji (Cho Yeo-jeong), eine Dokumentarfilmerin, die über entlassene Arbeiter berichtet, und ihren wohlhabenden Ehemann Sang-woo treffen. Es entstehen Spannungen zwischen beiden Haushalten, nachdem Mi-ok zustimmt, an Ye-jis Dokumentarfilmprojekt teilzunehmen.
Lee basierte die Prämisse auf Massenentlassungen, die vor einigen Jahren bei einem südkoreanischen Mischkonzern stattfanden, obwohl er die Arbeit am Drehbuch zunächst unterbrach, um seine Rolle bei der Adaption des Themas in Fiktion zu hinterfragen.
„Ich begann mich zu fragen: Bin ich es wert, eine solche Geschichte zu erzählen? Ich meine, habe ich das Recht? Es gab bereits Dokumentarfilme zu diesem Thema. Könnte ich es wirklich rechtfertigen, dies in einen dramatischen Film zu verwandeln? Ich konnte keine klare Antwort auf diese Frage finden, also legte ich das Projekt auf Eis.“
„Possible Love“ vereint Lee mit Hauptdarstellern aus seinen früheren Produktionen. Jeon gewann 2007 bei den Filmfestspielen von Cannes den Preis als beste Schauspielerin für Lees „Secret Sunshine“, während Sul 1999 die Hauptrolle in „Peppermint Candy“ und 2002 in „Oasis“ spielte. Sie spielen neben Cho, bekannt aus Bong Joon-hos „Parasite“, und Zo, bekannt aus „Escape From Mogadishu“ und „Moving“. In drei Jahrzehnten hat der ehemalige südkoreanische Kulturminister sechs Spielfilme fertiggestellt, darunter „Green Fish“ und „Poetry“. Lee sprach während der Festivaldiskussionen über die langen Abstände zwischen seinen Projekten.
„Ich bin nicht der Typ Filmemacher, der einfach so Filme machen kann. Bevor ich einen Film beginne, muss ich sicher sein, was er bedeutet – für mich, für das Publikum und für das Kino selbst. Deshalb hat die Entstehung von „Possible Love“ so lange gedauert.“
Der Film ist eine Koproduktion von Anonymous Content, NOWFILM und Pinehouse Film, mit Finanzierung und weltweitem Vertrieb durch Netflix. Der Korean Film Council wählte „Possible Love“ als offiziellen südkoreanischen Beitrag für die Kategorie „Bester internationaler Film“ bei den Academy Awards aus. Nach der Premiere in Venedig sind weitere Festivalvorführungen in Toronto und New York geplant. Netflix plante einen Oscar-qualifizierenden Kinostart ab dem 23. Oktober 2026 in den Vereinigten Staaten, bevor der Titel am 6. November 2026 weltweit zum Streamen verfügbar sein wird.
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Pollar unterstützenFilm & Medien · Venedig und Seoul
Der südkoreanische Filmemacher Lee Chang-dong hat am Sonntag sein Drama „Possible Love“ bei den Filmfestspielen von Venedig uraufgeführt – sein erster Spielfilm seit acht Jahren und Südkoreas offizieller Oscar-Beitrag.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Hollywood Reporter, Deadline und Variety. Veröffentlicht .