Am Samstag, 17. Oktober 2026, ging im Gebiet um die Laguna del Inca nahe dem Skizentrum Portillo in den Anden Zentralchiles eine Lawine nieder. Nach Angaben der chilenischen Nationalpolizei riss der Schnee die sieben beteiligten Personen in eine Lagune. Der Regionaldelegierte für Valparaíso, Manuel Millones, gab den Zeitpunkt des Abgangs mit etwa 14:45 Uhr Ortszeit an und sprach zunächst von vier Toten und vier weiteren Verletzten, einer davon schwer. Spätere Berichte unter Berufung auf die nationale Katastrophenschutzbehörde Senapred nannten mindestens drei Tote und vier Verletzte. Die Verletzten wurden in ein Gesundheitszentrum in der Stadt Los Andes gebracht, rund 80 Kilometer von Santiago entfernt.
Von den Behörden zitierte Medienberichte besagen, dass alle Opfer chilenische Staatsangehörige sind, die an einem nicht genehmigten Ausflug in einen gesperrten Sektor teilnahmen. Millones sagte dem Sender 24 Horas, die Gruppe sei auf eigene Faust zu dem Ort gegangen und habe nicht aus Gästen des Skizentrums Portillo bestanden, dessen Saison am 12. Oktober endete. Das Hotel der Anlage hatte an diesem Wochenende keine Gäste. Die Gruppe war in den schneebedeckten Bergen nahe der Laguna del Inca, einem Hochgebirgssee auf etwa 2.800 Metern, beim Aufstieg, als die Lawine sie traf. Millones beschrieb auch den Zustand einiger der Verletzten in drastischen Worten.
„Es gibt Menschen in einer äußerst kritischen Situation.“
Senapred hatte für die Anden eine frühe vorbeugende Warnung vor Wetterereignissen herausgegeben, insbesondere für die Gemeinde Los Andes; die Warnung hinderte Menschen jedoch nicht an Aktivitäten im Freien. Christian Cardemil, der Direktor der Behörde für Valparaíso, sagte, das Skizentrum sei an diesem Wochenende nicht in Betrieb gewesen. Er rief die Einwohner dazu auf, die geltenden Warnungen überall zu beachten, und warnte, dass das Zusammenspiel mehrerer Faktoren Risiken schaffen könne, auch wenn der Zugang zu einem Ort nicht gesperrt sei.
„Wir müssen verstehen, welche Auswirkungen die verschiedenen Variablen haben, wenn sie zusammenkommen, und welche potenziellen Risiken bestehen, die den Zugang zu einem Ort nicht zwangsläufig verhindern.“
Der Bürgermeister von Los Andes, Manuel Rivera, sagte, die Schneehöhe in Portillo habe neun bis zehn Meter erreicht, ein Wert, den er als Rekordhoch bezeichnete. Der Ausflug fand am frühen Nachmittag statt, wenn das Schmelzwasser nach steigenden Temperaturen am schnellsten abfließt. Der Lawinenabgang folgte auf einen heißen Tag, der die große Schneeansammlung an den Hängen noch verstärkte.
Rivera sagte dem Sender TVN, menschliche Fahrlässigkeit liege dem Unglück zugrunde. Nach seiner Darstellung hielten sich die Besucher trotz Warnungen in einer Sperrzone auf und wählten einen Zeitpunkt, an dem die Schneeschmelze am stärksten war. Diese Aussagen weisen die Verantwortung den Personen zu, die das Gebiet betraten, und nicht dem für die Saison geschlossenen Skigebiet. Die bisher gemeldeten Zahlen von Toten und Verletzten entsprechen den am Samstag, 17. Oktober, verfügbaren Angaben; der Zustand der als schwer verletzt beschriebenen Person wurde in den hier geprüften Berichten nicht aktualisiert.
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Pollar unterstützenSicherheit · Portillo, Los Andes und Santiago
Die Lawine ereignete sich am Samstag, 17. Oktober, nahe dem Skizentrum Portillo in den chilenischen Anden und forderte mindestens drei Tote und vier Verletzte. Die Behörden erklären, die Opfer seien in einem gesperrten Gebiet unterwegs gewesen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, Bloomberg Business, Der Tagesspiegel und weiteren Medien. Veröffentlicht .