Der US-Gesandte Steve Witkoff traf Wladimir Putin am 21. Oktober in St. Petersburg rund drei Stunden lang und brachte nach eigenen Angaben einige Dokumente und Ideen für eine Friedensvereinbarung mit.
Juri Uschakow sagte, Moskau sei grundsätzlich bereit für dreiseitige Gespräche mit der Ukraine und den USA Mitte November, die erste derartige Runde seit Februar, bezeichnete die europäischen und ukrainischen Vorschläge aber als substanzarm.
Wolodymyr Selenskyj sagte am Mittwoch, 21. Oktober, gegenüber Fox News, das Einfrieren der Frontlinie könne ein erster Schritt zu einem Waffenstillstand sein und sei das Minimum, das Kiew von Russland erwarte.
Donald Tusk verurteilte die Entscheidung des Regionalparlaments von Lwiw, das Jahr 2027 den nationalistischen Untergrundkämpfern des Zweiten Weltkriegs zu widmen; der Initiator dieser Entscheidung wurde in Polen zur unerwünschten Person erklärt.
Der US-Gesandte Steve Witkoff hat am Mittwoch, 21. Oktober, Wladimir Putin in St. Petersburg getroffen. Das Gespräch im Konstantin-Palast dauerte rund drei Stunden. Witkoff sagte, er habe "einige Dokumente" und "Ideen" für eine Friedensvereinbarung mitgebracht, und Putin könne die Vorschläge in Ruhe lesen. Die einleitenden Worte wurden im russischen Staatsfernsehen übertragen. Witkoff hatte zuvor mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen; ein Vertreter der US-Regierung erklärte, Kiew habe bei einem Treffen in Oslo neue Vorschläge vorgelegt, an dem auch die Regierungschefs Norwegens und Finnlands sowie Vertreter der EU und der NATO teilnahmen. Nach Angaben des Vertreters umfassten die Vorschläge Sicherheitsgarantien, einen Wirtschaftsplan für die Zeit nach dem Krieg und eine breitere europäische Sicherheitsarchitektur.
Der Kreml-Berater Juri Uschakow sagte, Moskau sei "grundsätzlich" bereit, Mitte November Gespräche mit der Ukraine und den Vereinigten Staaten zu führen, bei denen es um die Sicherheit Russlands und der Ukraine nach dem Ende des Konflikts gehen solle. Die letzten Gespräche dieser Art fanden im Februar statt. Uschakow sagte, die Vorschläge der Europäer und der Ukraine, die Witkoff übermittelt habe, würden "nicht viel Substanz" enthalten. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte gegenüber russischen Staatsmedien, Donald Trump meine es ernst mit seinem Wunsch nach einer friedlichen Lösung, und der Kreml erklärte, Putin und Witkoff hätten einen "konkreten Rahmen" für die dreiseitigen Gespräche erörtert.
Selenskyj sagte am Mittwoch gegenüber Fox News, das Einfrieren der Frontlinie könne ein erster Schritt zu einem Waffenstillstand sein, und bezeichnete dies als das Minimum, das Kiew heute von Moskau erwarte. Auf die Frage, ob er eine Vereinbarung akzeptieren würde, die die Front nach dem russischen Einmarsch auf den derzeitigen Linien einfriert, sagte er, die Ukraine werde dann den US-Präsidenten und die europäischen Regierungschefs um Sicherheitsgarantien bitten. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, Deutschland und die Europäer seien jederzeit zu Gesprächen bereit, und wies die Vorstellung einer ukrainischen Kapitulation zurück:
„Aber eine Kapitulation, oder auch eine bedingungslose Kapitulation der Ukraine, ist ausgeschlossen.“
Merz argumentierte, ein solches Ergebnis käme einer Kapitulation aller gleich, und sagte, Deutschland werde die Ukraine deshalb im eigenen Interesse weiter unterstützen.
Die NATO verstärkt ihre militärische Präsenz in der Region des Schwarzen Meeres, während russische Angriffe auf ukrainische Exportrouten zunehmen. Die Bündnisstaaten würden zusätzliche Seeaufklärungsflugzeuge, Radarsysteme, Drohnen und Teams zur Beseitigung von Kampfmitteln bereitstellen, zudem würden zusätzliche Aufklärungskräfte mobilisiert, sagte ein Sprecher am militärischen Hauptquartier der Allianz in Mons. In Brüssel forderte ein Sprecher der EU-Kommission SpaceX auf, die Dienste für die Ukraine wieder vollständig bereitzustellen, nachdem Berichte über eine Drosselung von Starlink bekannt geworden waren; diese Berichte seien äußerst beunruhigend. Die Ukraine brauche die Konnektivität, um Soldaten zu vernetzen, Bürger zu schützen und die Drohnen zu steuern, die sie zur Verteidigung ihres Territoriums benötige, sagte der Sprecher. In Polen reagierte Donald Tusk verärgert, nachdem das Regionalparlament in Lwiw beschlossen hatte, das Jahr 2027 den nationalistischen Untergrundkämpfern des Zweiten Weltkriegs zu widmen. Gegenüber der Nachrichtenagentur PAP sagte Tusk, der Schritt schade der Ukraine und spiele ihren Feinden in die Hände.
Russland kündigte für Donnerstag, 22. Oktober, seine erste Diesel-Lieferung in die Vereinigten Staaten an. Vize-Regierungschef Alexander Nowak sagte, der Tanker habe eine Ladekapazität von 40.000 Tonnen. Der Sicherheitsexperte Frank Umbach sieht Putin in der stärksten Verhandlungsposition und verweist auf die jüngsten Zugeständnisse der Trump-Regierung an Russland und den wachsenden Druck auf die Ukraine. Selenskyj schrieb auf X nach seinen Gesprächen mit Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre in Oslo, viel hänge davon ab, ob die US-Seite etwas Neues von Putin höre, das auf Frieden statt auf die Fortsetzung des Krieges hindeute. Der nächste konkrete Termin in der Berichterstattung ist die vorgeschlagene Gesprächsrunde Mitte November, zu der Moskau nach eigenen Angaben grundsätzlich bereit ist.
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Der US-Gesandte Steve Witkoff hat am Mittwoch, 21. Oktober, rund drei Stunden mit Wladimir Putin in St. Petersburg verbracht und Vorschläge für eine Friedenslösung mitgebracht. Anschließend erklärte der Kreml, Moskau sei grundsätzlich bereit, Mitte November dreiseitige Gespräche mit der Ukraine und den USA wieder aufzunehmen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, Focus und Handelsblatt. Veröffentlicht .