
Jugendgericht in Serres verurteilt 16-Jährigen wegen vorsätzlicher Tötung des 17-jährigen Angelos zu maximaler zehnjähriger Haftstrafe
Ein Jugendgericht in Serres hat einen 16-jährigen Jungen wegen vorsätzlicher Tötung mit Eventualvorsatz für die tödliche Prügelattacke auf den 17-jährigen Angelos am Vorabend von Theophanie 2026 für schuldig befunden und die Höchststrafe von zehn Jahren Jugendstrafe verhängt.
Die Tat
Am Vorabend von Theophanie, dem 5. Januar 2026, wurde der 17-jährige Angelos in Serres in Nordgriechenland zu Tode geprügelt. Der Vorfall führte zur Festnahme eines 16-jährigen Tatverdächtigen, dem vorsätzliche Tötung vorgeworfen wurde.
Das Urteil
Am 27. Juni 2026 verurteilte das Dreier-Jugendgericht in Serres den 16-Jährigen wegen vorsätzlicher Tötung mit Eventualvorsatz gemäß Artikel 299 des griechischen Strafgesetzbuches. Das Gericht verhängte die für Minderjährige maximal zulässige Strafe: zehn Jahre Haft. Der Staatsanwalt hatte einen Schuldspruch wegen desselben Delikts beantragt.
Aussage des Angeklagten
In seiner Entschuldigung räumte der Angeklagte ein, Angelos geschlagen zu haben, behauptete jedoch, die Schläge seien nicht tödlich gewesen.
Das Gericht befand jedoch, dass seine Handlungen die Schwelle zur vorsätzlichen Tötung mit Eventualvorsatz überschritten.Ich wollte ihn treffen, aber nicht töten.
Rechtlicher Kontext
Die Höchststrafe für einen Minderjährigen, der in Griechenland wegen vorsätzlicher Tötung verurteilt wird, beträgt zehn Jahre Haft. Das Dreier-Jugendgericht verhängte die Höchststrafe, was die Schwere der Prügelattacke und ihrer Folgen widerspiegelt.
- Der 17-jährige Angelos wird am Vorabend von Theophanie in Serres tödlich geprügelt
- Das Dreier-Jugendgericht verurteilt den 16-Jährigen wegen vorsätzlicher Tötung und verhängt eine zehnjährige Haftstrafe


