Diplomatie · Rom, Washington und Paris

Diplomatische Gespräche zwischen Israel und dem Libanon in Rom aufgrund von Terminkonflikten auf Oktober verschoben

Vermittler der USA haben die nächste Runde der formellen Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon in Rom auf Oktober verschoben und für nächste Woche Botschaftergespräche in Washington arrangiert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rts.ch, ANSA.it, Reuters und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom, Washington, Paris · Italien, Vereinigte Staaten, Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 10. September 2026Israelische Luftangriffe zerstören Hisbollah-Tunnel im Südlibanon und verursachen ein Beben der Stärke 4,1
  2. 11. September 2026US-Behörden geben die Verschiebung der Rom-Gespräche auf Oktober bekannt
  3. Oktober 2026Dritte formelle Runde der bilateralen Verhandlungen soll in Rom stattfinden

Verschiebung der Rom-Verhandlungen

Eine geplante Runde diplomatischer Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon in Rom wurde nach Angaben eines US-Außenministeriumsbeamten, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, auf Oktober verschoben. Die formelle Sitzung in der italienischen Hauptstadt war für nächste Woche angesetzt, um die vermittelten Gespräche zwischen den beiden Regierungen fortzusetzen. Zahlreiche Terminkonflikte verhinderten, dass die wichtigsten Delegationen in Rom zusammenkamen, darunter die administrativen Vorbereitungen für die Ende September stattfindende Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York, die bevorstehenden jüdischen Feiertage und eine in Paris organisierte internationale Konferenz zur Unterstützung der libanesischen Streitkräfte. Trotz der Verschiebung der Rom-Sitzung wird der diplomatische Austausch über sekundäre Kanäle fortgesetzt. Die libanesischen und israelischen Botschafter in den USA sollen sich nächste Woche im Außenministerium in Washington treffen, um die jüngsten Entwicklungen zu prüfen und weiter an den früheren bilateralen Verpflichtungen zu arbeiten.

Bedingungen der Rahmenvereinbarung vom Juni

Die bilateralen Gespräche sind um den Trilateralen Rahmen herum strukturiert, eine Ende Juni zwischen Israel und dem Libanon geschlossene Vereinbarung, die sich technisch gesehen noch im Kriegszustand befinden. Gemäß den Bedingungen des Rahmens ist geplant, dass die israelischen Streitkräfte einen schrittweisen Abzug aus dem besetzten Gebiet im Südlibanon durchführen. Im Gegenzug sollen die libanesischen Streitkräfte in bestimmte Testgebiete, sogenannte Pilotzonen, entsandt werden. Eine Kernbedingung des Rahmens ist die vollständige Entwaffnung der Hisbollah, der pro-iranischen Milizorganisation.

„Das Abkommen bleibt der einzig gangbare Mechanismus, um die Souveränität des Libanon und die Sicherheit Israels wiederherzustellen.“

US-Außenministerium

Eskalation im Südlibanon

Die diplomatische Initiative folgt auf monatelange Feindseligkeiten, die Ende Februar begannen, als die USA und Israel eine Militärkampagne gegen den Iran starteten. Die Hisbollah griff daraufhin in den Konflikt ein, indem sie Raketensalven auf israelisches Gebiet abfeuerte. Während eine umfassendere diplomatische Verständigung zwischen Washington und Teheran Ende Juni dazu beitrug, eine vorübergehende Ruhepause zu schaffen und den israelisch-libanesischen Rahmen zu ermöglichen, wurden die militärischen Handlungen in den letzten Tagen wieder aufgenommen. Die Hisbollah hat wiederholt ihre Ablehnung der Rahmenbedingungen erklärt und sich geweigert, ihre Waffen abzugeben oder ihre militärischen Positionen im Südlibanon aufzulösen.

Als Reaktion darauf haben israelische Streitkräfte eine aktive Bombardierungskampagne auf libanesischem Territorium aufrechterhalten. Am 10. September zerstörten israelische Angriffe einen von der Hisbollah im Südlibanon errichteten unterirdischen Tunnelkomplex. Die daraus resultierende Explosion verursachte Bodenerschütterungen, die vom United States Geological Survey mit einer Stärke von 4,1 gemessen wurden, vergleichbar mit einem kleinen Erdbeben.

Diplomatischer Fahrplan bis Oktober

Im Laufe des Sommers absolvierten israelische und libanesische Delegationen zwei Gesprächsrunden in Rom unter der Vermittlung der USA. Mitte August kündigte Washington an, dass eine dritte Runde Anfang September in der italienischen Hauptstadt stattfinden würde. Obwohl diese Sitzung nun auf Oktober verschoben wurde, will das Außenministerium die bevorstehenden Botschaftergespräche in Washington nutzen, um die Fortschritte im Juni-Rahmen zu bewahren, bevor die Delegationen nach Rom zurückkehren.

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