Israel warnt USA vor neuem iranischem Mordkomplott gegen Trump – Waffenruhe steht auf der Kippe
Israel hat mit den USA Geheimdienstinformationen über einen angeblichen iranischen Plan zur Ermordung von Präsident Donald Trump geteilt – inmitten einer fragilen Waffenruhe und erneuter Militärschläge.
Die Geheimdienstwarnung
Israel hat kürzlich neue Geheimdienstinformationen mit den USA geteilt, die auf einen neuen iranischen Plan zur Ermordung von Präsident Donald Trump hindeuten, so mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Einzelheiten des angeblichen Komplotts waren zunächst nicht klar, und US-Beamte hatten die Informationen noch nicht überprüft. Einige Beamte deuteten an, dass die Warnung als Mittel gesehen werden könnte, um die Trump-Administration zur israelischen Perspektive auf den Krieg zu bewegen. Der Iran hat seit langem Rache für Qassem Soleimani geschworen, den General der Islamischen Revolutionsgarden, der während Trumps erster Amtszeit bei einem US-Angriff getötet wurde.
Trumps Reaktion
Präsident Trump äußerte sich zu der Bedrohung in Kommentaren gegenüber Reportern an Bord der neuen Air Force One.
Das Weiße Haus verwies auf diese Äußerungen, als es nach dem israelischen Geheimdiensthinweis gefragt wurde.Sie wollen den US-Führer ausschalten – mich. Ich stehe auf jeder Liste. Ich habe heute Morgen gesehen, dass ich auf jeder einzelnen ihrer Listen stehe. Und bisher hatte ich wohl etwas Glück, aber vielleicht hält das nicht lange an. Das sind böse, kranke Menschen. Und wir müssen diesen Krebs ausrotten. Diesen Krebs. Wissen Sie, was man tut? Man muss Krebs frühzeitig herausschneiden. Und so fühle ich mich.
Waffenruhe in der Schwebe
Die am 18. Juni zwischen den USA und dem Iran in Kraft getretene Absichtserklärung befindet sich nun in einer Art Schwebezustand – nicht offiziell tot, aber mit kaum Lebenszeichen. Ein zweitägiger Austausch von Luftangriffen und die Wiedereinführung von US-Ölsanktionen haben die Waffenruhe brüchig gemacht. Technische Gespräche zwischen den beiden Nationen werden fortgesetzt, und ein US-Beamter erklärte, Washington bleibe der Suche nach einer Lösung verpflichtet.
Militärischer und wirtschaftlicher Druck
Amerikanische und iranische Streitkräfte haben sich im Nahen Osten gegenseitig mit Angriffen überzogen, und die USA befinden sich erneut in erhöhter Alarmbereitschaft. Der Iran hat in den letzten 24 Stunden rund 11 Millionen Barrel Rohöl ausgeführt, wobei fünf Supertanker und ein Suezmax-Tanker seine Häfen verließen, während Präsident Trump mit der Wiedereinführung einer Blockade drohte. Die Ölexporte erfolgen vor dem Hintergrund der Eskalation der Kämpfe.
Ölmärkte stabil
West Texas Intermediate wurde nahe 72 Dollar pro Barrel gehandelt, nachdem es am Donnerstag um fast 2% gefallen war, während Brent über 76 Dollar schloss. Das Öl beruhigte sich am Ende einer volatilen Woche, während Händler das Risiko für die Lieferströme aus dem Konflikt bewerteten.
- 18. Juni: Die Absichtserklärung zwischen USA und Iran tritt in Kraft.
- 8.-9. Juli: Zweitägiger Austausch von Luftangriffen zwischen US- und iranischen Streitkräften.
- 9. Juli: Israel teilt Geheimdienstinformationen mit den USA über angebliches iranisches Komplott zur Ermordung Trumps.
- 9. Juli: Iran führt in 24 Stunden 11 Millionen Barrel Rohöl aus.


