
Inter-Präsident Giuseppe Marotta schließt Transfer von Lautaro Martínez zum FC Barcelona aus
Vor Inters Serie-A-Auftakt gegen Monza am 22. August 2026 erklärte Giuseppe Marotta, der Verein werde unter keinen Umständen über den Verkauf von Kapitän Lautaro Martínez an den FC Barcelona verhandeln.
Ablehnung der Barcelona-Transfergerüchte
Inter-Präsident Giuseppe Marotta schloss einen Abgang von Mannschaftskapitän Lautaro Martínez nach gemeldetem Transferinteresse des FC Barcelona aus. In einem Interview mit DAZN vor dem Serie-A-Auftakt des Vereins am Samstag, den 22. August 2026, erklärte Marotta, dass es keine Bedingungen gebe, unter denen der argentinische Stürmer den Verein verlassen würde. Barcelona hatte Berichten zufolge Martínez ins Visier genommen, um sich in der Schlussphase des Sommer-Transferfensters einen etablierten Stürmer zu sichern. Marotta ging direkt auf die Berichte ein, um Inter-Anhänger zu beruhigen, dass der Verein nicht mit der spanischen Seite verhandle. Der Präsident betonte, dass der Kapitän die aktuelle Geschichte von Inter repräsentiere, und bestätigte, dass Martínez nicht zum Verkauf stehe und weiterhin für die italienischen Meister kämpfen werde.
Lautaro ist unser Kapitän, er repräsentiert die aktuelle Geschichte von Inter. Es gibt absolut keine Bedingungen, unter denen er Inter verlassen könnte, wir wollen ihn auf keinen Fall und für nichts abgeben, wir sollten nicht einmal darüber reden.
Aussagen vor dem Spiel aus dem San Siro
Die Transfergerüchte kamen auf, als Inter sich darauf vorbereitete, den nationalen Ligaspielplan im San Siro zu eröffnen. Cheftrainer Cristian Chivu ging während seiner Pressekonferenz vor dem Spiel erstmals auf die Gerüchte um Martínez ein und wies Andeutungen eines späten Transfers zurück. Marotta bekräftigte die Haltung des Trainers in seinem Interview vor dem Spiel und versuchte, die Unsicherheit um den argentinischen Stürmer zu beenden. Die Vereinsführung wollte die volle Konzentration auf das Spielfeld lenken, während sich die Mannschaft darauf vorbereitete, am Samstag Monza zu empfangen.
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Marktstrategie in der letzten Fensterphase
Marotta sprach auch über die Möglichkeit weiterer Zugänge, während der Sommermarkt in seine letzten Tage geht. Auf die Frage nach einer möglichen zusätzlichen Verstärkung des Kaders erklärte der Präsident, dass der Verein aufmerksam für späte Gelegenheiten bleibe und jede Entscheidung mit Cheftrainer Chivu abstimme. Marotta betonte, dass der bestehende Kader bereits in seiner jetzigen Zusammensetzung sehr wettbewerbsfähig sei, was bedeute, dass Inter sich nicht unter Druck gesetzt fühle, reaktive Schritte zu unternehmen. Der Verein beabsichtige, mögliche Verpflichtungen nur dann zu verfolgen, wenn sich eine vorteilhafte Marktsituation ergebe, die den technischen Anforderungen des Trainers entspreche.
Titelverteidigung und Saisonziele
Inter geht als Titelverteidiger des Scudetto in die Serie-A-Saison und trifft zum Auftakt im San Siro auf Monza. Marotta umriss die Erwartungen für das Jahr und stellte fest, dass die Verteidigung der Ligatrophäe in jedem Spiel höhere Maßstäbe erfordere. Der Präsident erklärte, dass gegnerische Mannschaften mit erhöhter Entschlossenheit gegen den amtierenden Meister antreten würden. Inter wolle dieser Herausforderung begegnen, indem es sich auf die Siegerkultur, die kollektive Motivation und die strukturelle Kontinuität stütze, die in den letzten Jahren aufgebaut wurden.
Sicherlich müssen wir die Messlatte höher legen, wir sind Titelverteidiger und die Gegner werden mit größerer Entschlossenheit gegen uns spielen. Wir starten mit denselben Motivationen und denselben Zielen und mit der Stärkung der Siegerkultur, die uns in den letzten Jahren ausgezeichnet hat.


