
Europäische Hitzewelle verlagert sich nach Griechenland, Temperaturen erreichen 38°C, aber vermeiden 40er
Die Hitzewelle, die Europa versengt hat, zieht in Richtung Balkan, aber Meteorologen sagen, dass Griechenland Temperaturen um 38°C erreichen wird, statt der extremen 40er, wobei starke Ägäiswinde die Brandgefahr hoch halten.
Bedingungen am Sonntag
Am Sonntag fegten starke nord-nordöstliche Winde über die Ägäis und erreichten 7 bis 8 Beaufort, während die Temperaturen im westlichen Festland auf 36°C stiegen. Der Griechische Nationale Wetterdienst (EMY) meldete meist klaren Himmel, mit einigen Nachmittagswolken und vereinzelten Schauern in den nordwestlichen Bergen und auf Kreta. Die Kombination aus Hitze und böigen Winden erhöhte die Waldbrandgefahr im ganzen Land.
Hitzewelle zieht nach Osten
Eine Hitzewelle, die Europa erfasst hatte, verlagert sich nun in Richtung Balkan, aber Griechenland wird nicht die extremen Temperaturen über 40°C erleben, die andere Länder trafen. Laut EMY-Meteorologin Anastasia Tyraski war der windigste Tag der Sonntag, ab Montag wird eine allmähliche Abschwächung erwartet. Ab Montagabend treibt eine warme Luftmasse die Temperaturen auf 37°C, örtlich bis zu 38°C in den westlichen und nördlichen Regionen.
Steigende Temperaturen im Laufe der Woche
Zwischen Dienstag, dem 30. Juni, und Donnerstag, dem 2. Juli, werden die Höchsttemperaturen 38°C erreichen, zunächst in nördlichen Landesteilen und dann auf das zentrale, südliche und östliche Festland übergreifen. Die Hitze wird sich mit lokalen Gewittern verbinden, was voraussichtlich eine extreme Hitzewelle mit 40°C verhindert. Küsten- und Inselgebiete bleiben kühler, mit Höchstwerten um 33-35°C.
- Starke Winde bis 8 Beaufort; Temperaturen bis zu 36°C, vereinzelte Bergschauer
- Winde lassen allmählich nach; Hitzewelle nähert sich, Temperaturen steigen lokal auf 37-38°C
- Höhepunkt der Hitze beginnt; 38°C im nördlichen Festland, breitet sich nach Süden aus
- Weit verbreitet 38°C im zentralen und südlichen Festland; örtliche Gewitter
- Hitze hält bei 38°C an; langsamer Rückgang nach Anfang Juli erwartet
Brandgefahr und Expertenwarnungen
Theodoros Kolydas, Direktor des EMY, warnte, dass die kommenden zwei Wochen in Großstädten wie Athen, Thessaloniki und Larissa „tropische Eigenschaften“ mit sich bringen werden, wo der städtische Wärmeinseleffekt die Belastung verstärkt. Die Brandgefahr bleibt aufgrund der starken Nordwinde und der Trockenheit hoch.
Die kommenden zwei Wochen werden sich mit rein tropischen Eigenschaften entfalten.


