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Makroökonomie · London

Schatzkanzler John Healey schließt Erhöhung der Kapitalgewinnsteuer im Haushalt vom 28. Oktober aus

Die Entscheidung kommt den Warnungen der Wirtschaft entgegen, stellt Healey aber gegen Labour-Kräfte, die Kapitalgewinne näher an den Einkommensteuersätzen besteuern wollten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, LBC, Evening Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 07:09. So entsteht er

Artikel anhören4 Min., gelesen von einer synthetischen Stimme

Kurz gefasst

  • Schatzkanzler John Healey wird die Sätze der Kapitalgewinnsteuer im Haushalt vom 28. Oktober nicht erhöhen – eine Entscheidung, die hochrangige Regierungsvertreter am Montagabend, dem 19. Oktober, bestätigten.

  • Wirtschaftsführer warnten, eine Erhöhung könne das Vertrauen beschädigen und Unternehmer zur Auswanderung bewegen; die Faustregel des Finanzministeriums setzt den einnahmemaximierenden Satz der Kapitalgewinnsteuer bei 24 Prozent an.

  • Louise Haigh und Verteidigungsminister Wes Streeting befürworteten eine höhere Kapitalgewinnsteuer, und Streeting verlangte im Mai eine „Vermögensteuer, die funktioniert“.

  • Die FT schätzt, dass der Iran-Krieg ein Loch von fast 12 Mrd. Pfund in die Staatsfinanzen gerissen hat; die HMRC bezifferte die Kosten einer Anhebung des Spitzensatzes um 10 Punkte auf 3,6 Mrd. Pfund im Jahr 2028/29.

Foto: Richard Townshend, CC BY 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 19. Oktober 2026, MontagabendHochrangige Regierungsvertreter bestätigen, dass Healey die Sätze der Kapitalgewinnsteuer im Haushalt nicht erhöhen wird
  2. 20. Oktober 2026Kemi Badenoch hält eine Rede vor dem Haushalt und fordert Ausgabenkürzungen
  3. 28. Oktober 2026Haushalt angesetzt

Eine am Montagabend bestätigte Entscheidung

Schatzkanzler John Healey wird die Sätze der Kapitalgewinnsteuer in seinem ersten Haushalt unverändert lassen, der für Mittwoch, den 28. Oktober, angesetzt ist. Hochrangige Regierungsvertreter bestätigten die Entscheidung am Montagabend, dem 19. Oktober, nachdem The Times zuerst darüber berichtet hatte. Healey hatte bereits ausgeschlossen, die Kapitalgewinnsteuer auf das Niveau der Einkommensteuer zu bringen – ein Schritt, den er nach Angaben der Financial Times in der Vorwoche verworfen hatte. Er hat einen stetigen Haushalt versprochen, eingedenk des Gegenwinds, der auf einige Steuererhöhungen seiner Vorgängerin Rachel Reeves folgte.

Druck aus den Reihen der Labour-Partei

Mehrere prominente Labour-Stimmen hatten auf eine Erhöhung gedrängt und argumentiert, Gewinne aus dem Verkauf von Vermögenswerten sollten näher an den Einkommen besteuert werden. Louise Haigh hatte eine höhere Besteuerung von Kapitalgewinnen gefordert, bevor sie unter Andy Burnham erste Staatssekretärin wurde. Verteidigungsminister Wes Streeting verlangte im Mai eine „Vermögensteuer, die funktioniert“ – kurz nachdem er als Minister in der Regierung von Keir Starmer zurückgetreten war. Burnham wurde im Juli Premierminister. Die FT nannte zudem Dale Vince, einen Labour-Spender, den früheren Labour-Vorsitzenden Lord Neil Kinnock und den Thinktank IPPR unter den jüngsten Befürwortern eines höheren Satzes.

Warnungen der Wirtschaft und die Frage der Einnahmen

Wirtschaftsführer warnten, eine Erhöhung könne das Vertrauen beschädigen und Unternehmer zur Auswanderung bewegen. Beamte des Finanzministeriums argumentierten, Vermögende würden ihr Verhalten ändern, indem sie das Vereinigte Königreich verließen oder Vermögensverkäufe aufschieben, was die Einnahmen verringern würde. Die Faustregel des Finanzministeriums setzt den einnahmemaximierenden Satz der Kapitalgewinnsteuer bei 24 Prozent an; darüber würde der Fiskus Geld verlieren. Die HMRC schätzte 2025, dass eine Anhebung des Spitzensatzes um 10 Prozentpunkte die Einnahmen im Jahr 2028/29 um 3,6 Mrd. Pfund senken würde, teils wegen dieser Verhaltenseffekte. Lord Jim O'Neill, ein ehemaliger Berater Burnhams, brachte das wirtschaftliche Argument auf den Punkt:

„Eine Erhöhung der Kapitalgewinnsteuer würde der Wirtschaft ein ganz falsches Signal senden“

Jim O'Neill, Lord Jim O'Neill

Haushaltszwänge und aktuelle Steuersätze

Healeys Spielraum ist enger als zuvor. Die FT schätzt, dass der Iran-Krieg ein Loch von fast 12 Mrd. Pfund in die britischen Staatsfinanzen gerissen hat, und höhere Kreditkosten sowie steigende Inflation dürften den zuvor prognostizierten fiskalischen Spielraum von 23,6 Mrd. Pfund geschmälert haben. Berichte aus der vergangenen Woche deuteten auf einen höheren Satz auf Bankgewinne als größte Einnahmemaßnahme des Haushalts hin – Geld, das in die Unterstützung bei den Lebenshaltungskosten fließen soll. Nach geltenden Regeln zahlen Steuerzahler im Spitzensatz 24 Prozent auf Gewinne aus Vermögensverkäufen, gegenüber bis zu 45 Prozent auf Einkommen; Steuerzahler im Grundtarif zahlen 18 Prozent auf Gewinne und 20 Prozent auf Einkommen.

Steuerzahler im Grundtarif: Kapitalgewinnsteuer vs. Einkommensteuer%
Kapitalgewinnsteuer18%
Einkommensteuer20%
Kapitalgewinnsteuer
18 %
Einkommensteuer
20 %

Daten aus dem Artikeltext

Opposition und öffentliche Stimmung

Die konservative Parteichefin Kemi Badenoch will in einer Rede vor dem Haushalt am Dienstag, dem 20. Oktober, die Regierung zu Ausgabenkürzungen und geringerer Kreditaufnahme drängen. Sie will ein Paket von Ausgabenkürzungen im Umfang von 70 Mrd. Pfund, einschließlich Sozialausgaben und Personalstand im öffentlichen Dienst, als Ausgangspunkt nennen. Sie will Burnham und Healey auffordern, innerhalb ihrer Verhältnisse zu wirtschaften. Eine Ipsos-Umfrage unter 1.077 Briten zwischen dem 9. und 12. Oktober ergab, dass 67 Prozent finden, Healey mache seine Arbeit weder gut noch schlecht. Dieselbe Erhebung ergab, dass 65 Prozent der Bevölkerung eine wie auch immer geartete Steuererhöhung im Haushalt erwarten.

Ipsos-Umfrage vor dem Haushalt, 9. bis 12. Oktober 2026%
Erwarten eine Steuererhöhung im Haushalt65%
Sagen, Healey mache seine Arbeit weder gut noch schlecht67%
Erwarten eine Steuererhöhung im Haushalt
65 %
Sagen, Healey mache seine Arbeit weder gut noch schlecht
67 %

Daten aus dem Artikeltext

Weiter in der heutigen Ausgabe

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Fragen zu diesem Text

Eigene Frage stellenWie hoch ist die Faustregel des Finanzministeriums für den Steuersatz?Wie hoch schätzte HMRC die Kosten einer Erhöhung um 10 Prozentpunkte ein?

Quellen und Kontext

  • BBCvor 5 Std.Kanzler weist Forderungen nach Erhöhung der Kapitalertragsteuer im Haushalt zurückChancellor rejects calls to raise Capital Gains Tax in Budget · Original auf Englisch
  • LBCvor 6 Std.Healey weist Forderungen nach Erhöhung der Kapitalertragsteuer im Haushalt zurückHealey rejects calls to raise capital gains tax at the Budget | LBC · Original auf Englisch
  • Evening Standardvor 7 Std.Healey weist Forderungen nach Erhöhung der Kapitalertragsteuer im Haushalt zurückHealey rejects calls to raise capital gains tax at the Budget · Original auf Englisch
  • Financial Times Newsvor 8 Std.Healey schließt Erhöhung der Kapitalertragsteuer im Haushalt ausHealey rules out increasing capital gains tax in the Budget · Original auf Englisch
John Healey
Schatzkanzler, der eine Erhöhung der Kapitalgewinnsteuer im Haushalt ausschließt
Andy Burnham
Premierminister seit Juli, in dessen Regierung Healey dient
Louise Haigh
Erste Staatssekretärin, die zuvor eine höhere Kapitalgewinnsteuer befürwortet hatte
Wes Streeting
Verteidigungsminister, der eine funktionierende Vermögensteuer forderte
Kemi Badenoch
Konservative Parteichefin, die in einer Rede vor dem Haushalt Ausgabenkürzungen anmahnen will
Jim O'Neill
Lord Jim O'Neill, ehemaliger Berater Burnhams und Goldman-Sachs-Manager, der vor einer Erhöhung der Kapitalgewinnsteuer warnte
Rachel Reeves
Frühere Schatzkanzlerin, deren Steuererhöhungen Kritik auslösten
Keir Starmer
Früherer Premierminister, in dessen Regierung Streeting Minister war
London
London · Vereinigtes Königreich

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Veröffentlicht heute um 07:09.

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Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

  1. 1Eine am Montagabend bestätigte EntscheidungEine am Montagabend bestätigte Entscheidung
  2. 2Druck aus den Reihen der Labour-ParteiDruck aus den Reihen der Labour-Partei
  3. 3Warnungen der Wirtschaft und die Frage der EinnahmenWarnungen der Wirtschaft und die Frage der Einnahmen
  4. 4Haushaltszwänge und aktuelle SteuersätzeHaushaltszwänge und aktuelle Steuersätze
  5. 5Opposition und öffentliche StimmungOpposition und öffentliche Stimmung

Wo

London

Auf Grundlage von Berichten von

BBC, LBC, Evening Standard, Financial Times News, The Telegraph

Liste der Quellen