Makroökonomie · London
Schatzkanzler John Healey schließt Erhöhung der Kapitalgewinnsteuer im Haushalt vom 28. Oktober aus
Die Entscheidung kommt den Warnungen der Wirtschaft entgegen, stellt Healey aber gegen Labour-Kräfte, die Kapitalgewinne näher an den Einkommensteuersätzen besteuern wollten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, LBC, Evening Standard und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

- 19. Oktober 2026, MontagabendHochrangige Regierungsvertreter bestätigen, dass Healey die Sätze der Kapitalgewinnsteuer im Haushalt nicht erhöhen wird
- 20. Oktober 2026Kemi Badenoch hält eine Rede vor dem Haushalt und fordert Ausgabenkürzungen
- 28. Oktober 2026Haushalt angesetzt
Eine am Montagabend bestätigte Entscheidung
Schatzkanzler John Healey wird die Sätze der Kapitalgewinnsteuer in seinem ersten Haushalt unverändert lassen, der für Mittwoch, den 28. Oktober, angesetzt ist. Hochrangige Regierungsvertreter bestätigten die Entscheidung am Montagabend, dem 19. Oktober, nachdem The Times zuerst darüber berichtet hatte. Healey hatte bereits ausgeschlossen, die Kapitalgewinnsteuer auf das Niveau der Einkommensteuer zu bringen – ein Schritt, den er nach Angaben der Financial Times in der Vorwoche verworfen hatte. Er hat einen stetigen Haushalt versprochen, eingedenk des Gegenwinds, der auf einige Steuererhöhungen seiner Vorgängerin Rachel Reeves folgte.
Druck aus den Reihen der Labour-Partei
Mehrere prominente Labour-Stimmen hatten auf eine Erhöhung gedrängt und argumentiert, Gewinne aus dem Verkauf von Vermögenswerten sollten näher an den Einkommen besteuert werden. Louise Haigh hatte eine höhere Besteuerung von Kapitalgewinnen gefordert, bevor sie unter Andy Burnham erste Staatssekretärin wurde. Verteidigungsminister Wes Streeting verlangte im Mai eine „Vermögensteuer, die funktioniert“ – kurz nachdem er als Minister in der Regierung von Keir Starmer zurückgetreten war. Burnham wurde im Juli Premierminister. Die FT nannte zudem Dale Vince, einen Labour-Spender, den früheren Labour-Vorsitzenden Lord Neil Kinnock und den Thinktank IPPR unter den jüngsten Befürwortern eines höheren Satzes.
Warnungen der Wirtschaft und die Frage der Einnahmen
Wirtschaftsführer warnten, eine Erhöhung könne das Vertrauen beschädigen und Unternehmer zur Auswanderung bewegen. Beamte des Finanzministeriums argumentierten, Vermögende würden ihr Verhalten ändern, indem sie das Vereinigte Königreich verließen oder Vermögensverkäufe aufschieben, was die Einnahmen verringern würde. Die Faustregel des Finanzministeriums setzt den einnahmemaximierenden Satz der Kapitalgewinnsteuer bei 24 Prozent an; darüber würde der Fiskus Geld verlieren. Die HMRC schätzte 2025, dass eine Anhebung des Spitzensatzes um 10 Prozentpunkte die Einnahmen im Jahr 2028/29 um 3,6 Mrd. Pfund senken würde, teils wegen dieser Verhaltenseffekte. Lord Jim O'Neill, ein ehemaliger Berater Burnhams, brachte das wirtschaftliche Argument auf den Punkt:
„Eine Erhöhung der Kapitalgewinnsteuer würde der Wirtschaft ein ganz falsches Signal senden“
Haushaltszwänge und aktuelle Steuersätze
Healeys Spielraum ist enger als zuvor. Die FT schätzt, dass der Iran-Krieg ein Loch von fast 12 Mrd. Pfund in die britischen Staatsfinanzen gerissen hat, und höhere Kreditkosten sowie steigende Inflation dürften den zuvor prognostizierten fiskalischen Spielraum von 23,6 Mrd. Pfund geschmälert haben. Berichte aus der vergangenen Woche deuteten auf einen höheren Satz auf Bankgewinne als größte Einnahmemaßnahme des Haushalts hin – Geld, das in die Unterstützung bei den Lebenshaltungskosten fließen soll. Nach geltenden Regeln zahlen Steuerzahler im Spitzensatz 24 Prozent auf Gewinne aus Vermögensverkäufen, gegenüber bis zu 45 Prozent auf Einkommen; Steuerzahler im Grundtarif zahlen 18 Prozent auf Gewinne und 20 Prozent auf Einkommen.
- Kapitalgewinnsteuer
- 18 %
- Einkommensteuer
- 20 %
Daten aus dem Artikeltext
Opposition und öffentliche Stimmung
Die konservative Parteichefin Kemi Badenoch will in einer Rede vor dem Haushalt am Dienstag, dem 20. Oktober, die Regierung zu Ausgabenkürzungen und geringerer Kreditaufnahme drängen. Sie will ein Paket von Ausgabenkürzungen im Umfang von 70 Mrd. Pfund, einschließlich Sozialausgaben und Personalstand im öffentlichen Dienst, als Ausgangspunkt nennen. Sie will Burnham und Healey auffordern, innerhalb ihrer Verhältnisse zu wirtschaften. Eine Ipsos-Umfrage unter 1.077 Briten zwischen dem 9. und 12. Oktober ergab, dass 67 Prozent finden, Healey mache seine Arbeit weder gut noch schlecht. Dieselbe Erhebung ergab, dass 65 Prozent der Bevölkerung eine wie auch immer geartete Steuererhöhung im Haushalt erwarten.
- Erwarten eine Steuererhöhung im Haushalt
- 65 %
- Sagen, Healey mache seine Arbeit weder gut noch schlecht
- 67 %
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- BBCKanzler weist Forderungen nach Erhöhung der Kapitalertragsteuer im Haushalt zurückChancellor rejects calls to raise Capital Gains Tax in Budget · Original auf Englisch
- LBCHealey weist Forderungen nach Erhöhung der Kapitalertragsteuer im Haushalt zurückHealey rejects calls to raise capital gains tax at the Budget | LBC · Original auf Englisch
- Evening StandardHealey weist Forderungen nach Erhöhung der Kapitalertragsteuer im Haushalt zurückHealey rejects calls to raise capital gains tax at the Budget · Original auf Englisch
- Financial Times NewsHealey schließt Erhöhung der Kapitalertragsteuer im Haushalt ausHealey rules out increasing capital gains tax in the Budget · Original auf Englisch
- John Healey
- Schatzkanzler, der eine Erhöhung der Kapitalgewinnsteuer im Haushalt ausschließt
- Andy Burnham
- Premierminister seit Juli, in dessen Regierung Healey dient
- Louise Haigh
- Erste Staatssekretärin, die zuvor eine höhere Kapitalgewinnsteuer befürwortet hatte
- Wes Streeting
- Verteidigungsminister, der eine funktionierende Vermögensteuer forderte
- Kemi Badenoch
- Konservative Parteichefin, die in einer Rede vor dem Haushalt Ausgabenkürzungen anmahnen will
- Jim O'Neill
- Lord Jim O'Neill, ehemaliger Berater Burnhams und Goldman-Sachs-Manager, der vor einer Erhöhung der Kapitalgewinnsteuer warnte
- Rachel Reeves
- Frühere Schatzkanzlerin, deren Steuererhöhungen Kritik auslösten
- Keir Starmer
- Früherer Premierminister, in dessen Regierung Streeting Minister war
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