
Griechisches Rettungsteam reist von Thessaloniki nach Venezuela ab, um bei der internationalen Suche nach Tausenden Vermissten zu helfen
Ein 15-köpfiges Freiwilligen-Rettungsteam aus Thessaloniki ist auf dem Weg nach Caracas, fünf Tage nachdem zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 die Region verwüstet haben und Tausende unter Trümmern eingeschlossen sind.
Die Katastrophe
Ein Doppelerdbeben erschütterte Venezuela am Mittwoch, den 24. Juni, mit den Magnituden 7,2 und 7,5. Fünf Tage später sind die Rettungskräfte immer noch dabei, Überlebende aus eingestürzten Gebäuden zu bergen. Die Behörden schätzen, dass Tausende Menschen unter den Trümmern vermisst werden.
Die griechische Mission
Ein erfahrenes Team freiwilliger Retter aus Thessaloniki wurde mobilisiert, um zu helfen. Die Gruppe besteht aus 15 Personen, wobei ein Bericht von sechs griechischen Staatsbürgern spricht, die von speziell ausgebildeten Suchhunden, Drohnen mit Wärmebildkameras und Sonarortungsgeräten begleitet werden. Sie werden gemeinsam mit serbischen und türkischen Rettungsteams an den von den örtlichen Behörden bestimmten Einsatzstellen arbeiten.
Die griechische Mission wird unter anderem mit serbischen und türkischen Rettern an den von den zuständigen Behörden angegebenen Punkten operieren.
Reise und Logistik
Vor ihrer Abreise absolvierten die Freiwilligen die erforderlichen Impfungen und erledigten die Formalitäten. Ursprüngliche Pläne, über Istanbul zu fliegen, wurden nach Flugausfällen am Flughafen Istanbul geändert. Das Team wird nun am Dienstagnachmittag, den 30. Juni, von Athen nach Madrid reisen, bevor es nach Caracas weiterfliegt.
- Doppelerdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 treffen Venezuela.
- Das Rettungsteam aus Thessaloniki schließt die Vorbereitungen und Impfungen ab.
- Das Team reist aus Thessaloniki ab; der ursprüngliche Zwischenstopp in Istanbul wird gestrichen.
- Geplanter Flug von Athen nach Madrid, dann weiter nach Caracas.
Internationale Hilfe
Das in Thessaloniki ansässige Elite-Spezialmissionen-Team unter der Leitung von Präsident Miltos Benakis bringt spezielle Ausrüstung mit, die in der unmittelbaren Nachwirkung einer solchen Katastrophe selten verfügbar ist. Ihr Einsatz erweitert die wachsende internationale Kooperation, während das Zeitfenster für die Rettung von Überlebenden immer kleiner wird.


