
Griechenland sichert sich Bonitätsaufwertung von Scope und positiven Moody's-Ausblick
Scope Ratings hat Griechenlands Staatsbonität auf BBB+ angehoben, während Moody's seinen Konjunkturausblick auf positiv revidierte, was Premierminister Kyriakos Mitsotakis veranlasste, den Kurs der Volkswirtschaft zu verteidigen.
Doppelte Bonitätsmaßnahmen innerhalb von 24 Stunden
Die internationalen Ratingagenturen Moody's und Scope Ratings haben innerhalb von 24 Stunden am 18. September 2026 verbesserte Bewertungen der griechischen Wirtschaft bekannt gegeben. Moody's revidierte seinen Staatsausblick für Griechenland von stabil auf positiv und ebnete damit den Weg für künftige Ratingerhöhungen. Parallel dazu hob die europäische Ratingagentur Scope Ratings Griechenlands Staatsbonität auf BBB+ an und stufte griechische Staatspapiere damit weiter in den Investment-Grade-Bereich ein. Diese Entscheidungen folgen auf Jahre der Haushaltskonsolidierung, stetigem Bruttoinlandsproduktwachstum, strukturellen Wirtschaftsreformen und einem raschen Rückgang des Verhältnisses von Staatsverschuldung zur Wirtschaftsleistung. Internationale Ratingagenturen hatten griechische Staatsanleihen während der langen Finanzkrise zuvor im Non-Investment-Grade- oder Ramschstatus gehalten.
- Bonität Griechenlands auf BBB+ hochgestuft
- Konjunkturausblick Griechenlands auf positiv revidiert
- Premierminister Kyriakos Mitsotakis veröffentlicht Antwort auf die doppelten Aufwertungen
Stellungnahme des Premierministers
Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis reagierte am Morgen des 19. September 2026 auf die Ratingentscheidungen mit einer offiziellen Stellungnahme, die über soziale Medien veröffentlicht wurde. Mitsotakis erklärte, die gleichzeitigen Schritte beider Ratingfirmen bewiesen die Richtigkeit der wirtschaftspolitischen Agenda der Regierung. Er bezeichnete die doppelten Entscheidungen als Beleg für fiskalische Widerstandsfähigkeit und nachhaltige institutionelle Reformen in einer Phase turbulenter internationaler Marktbedingungen. Der Premierminister wies darauf hin, dass internationale Ratingfirmen ihre früheren negativen Bewertungen griechischer Staatsanleihen revidiert hätten.
Die neue doppelte Aufwertung der Aussichten der griechischen Wirtschaft durch Moody's und parallel dazu der Bonität des Landes durch Scope innerhalb von 24 Stunden bestätigt die Richtigkeit der verfolgten Wirtschaftspolitik sowie den stetigen und kontinuierlichen Fortschritt unserer Wirtschaft.
Politische Botschaft und öffentliche Zuschreibung
In seiner öffentlichen Botschaft stellte Mitsotakis die verbesserten Ratings als eine gemeinsame Errungenschaft dar, die in erster Linie der griechischen Bevölkerung und nicht allein der Regierung zustehe. Er warnte davor, dass politische Gegner, die den wirtschaftlichen Fortschritt schmälern wollten, die Opfer der griechischen Bürger im ganzen Land diskreditierten. Mitsotakis präsentierte Griechenland als einen Bereich politischer Kontinuität und fiskalischer Stabilität vor dem Hintergrund breiterer internationaler Instabilität und Marktunsicherheit. Er bekräftigte, dass Griechenland trotz widriger äußerer Bedingungen weiterhin wirtschaftliche Fortschritte mache.
Die gestrigen Aufwertungen bestätigen das Bild Griechenlands als eine Insel politischer und wirtschaftlicher Stabilität und sind ein weiteres Mosaiksteinchen eines nationalen Erfolgs. Diejenigen, die darauf beharren, ihn zu negieren oder zu annullieren, schaden nicht der Regierung, sondern den Protagonisten dieser gemeinsamen Anstrengung, nämlich den Bürgern selbst.
Inländische Lebenshaltungskosten und wirtschaftliche Ziele
Die griechische Regierung verband die verbesserte Staatsbonität mit langfristigen Lebensstandards und argumentierte, dass niedrigere Staatsanleihezinsen die Voraussetzungen für reale Einkommenssteigerungen schüfen. Mitsotakis skizzierte Verpflichtungen zur Verringerung der finanziellen Belastungen jüngerer Generationen, zur Förderung besser bezahlter Arbeitsplätze im Privatsektor und zur Ausweitung staatlicher Ressourcen zur Unterstützung von Haushalten und Unternehmen in wirtschaftlichen Drucksituationen. Kommentare in Griechenland wiesen auf den Kontrast zwischen makroökonomischen Daten und dem Lebenshaltungskostendruck für die Haushalte hin. Die Regierung bekräftigte ihren Plan, die Haushaltsdisziplin beizubehalten und gleichzeitig höhere Löhne und gezielte soziale Unterstützung anzustreben.
Und diese Glaubwürdigkeit und Stabilität ist die Grundlage für eine bessere Zukunft mit weniger Belastungen für unsere Kinder, damit Löhne und Einkommen steigen, mehr und bessere Arbeitsplätze entstehen und die Fähigkeit des Staates gestärkt wird, Haushalte und Unternehmen bei Bedarf zu unterstützen.


