
Sehr hohe Waldbrandgefahr für Thessaloniki und Kilkis am 13. Juli, warnt der Zivilschutz
Das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz versetzte die Feuerwehren in Teilbereitschaft, aktivierte die operative Einsatzbereitschaft der Stufe 2 und verhängte für Montag, den 13. Juli, präventive Verkehrsverbote in Nationalparks.
Vorhersage der Brandgefahr
Das Generalsekretariat für Zivilschutz, das dem Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz untersteht, hat für Montag, den 13. Juli 2026, eine sehr hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4) für die Regionalbezirke Thessaloniki und Kilkis herausgegeben. Laut der Karte zur Vorhersage der Brandgefahr wird auch für mehrere Insel- und Festlandregionen eine hohe Gefahr (Stufe 3) prognostiziert. Die Warnung ist besonders bedeutsam, da die Region Zentralmakedonien in den letzten Tagen eine erhöhte Anzahl von Bränden verzeichnet hat, mit aufeinanderfolgenden Vorfällen, die einen erheblichen operativen Einsatz der Feuerwehr erforderten. Die Erfahrungen der letzten Tage zeigen, dass selbst eine kleine Zündquelle in Verbindung mit hohen Temperaturen, trockener Vegetation, starken Winden und intensiver menschlicher Aktivität innerhalb kürzester Zeit zu einem äußerst gefährlichen Brand eskalieren kann.
Aktivierte operative Maßnahmen
Die Behörden haben die Einsatzbereitschaft auf Stufe 2 erhöht, was verstärkte Luftaufklärungs- sowie Patrouillen von Feuerwehr, Polizei und Militär umfasst. Das Personal der Feuerwehr in diesen Regionalbezirken wurde in Teilbereitschaft versetzt, um den erhöhten Einsatzanforderungen gerecht zu werden, die sich aus der sehr hohen Brandgefahr ergeben können. Der Aktionsplan des Zivilschutzes für Waldbrandrisiken wurde umgesetzt, der unter anderem ein präventives Verkehrsverbot für Fahrzeuge und ein Verbot des Aufenthalts von Besuchern in Nationalparks, Wäldern und gefährdeten Gebieten vorsieht. Die zuständigen staatlichen Stellen sowie die Regional- und Kommunalbehörden der betroffenen Gebiete wurden benachrichtigt, um in erhöhter ziviler Schutzbereitschaft zu sein und sofort auf jeden Brandvorfall reagieren zu können.
Appell zur Vorsicht an die Bevölkerung
Das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz appellierte eindringlich an alle Bürger, größte Verantwortung zu zeigen und jegliche Aktivitäten im Freien zu unterlassen, die einen Brand verursachen könnten. Besondere Vorsicht ist geboten bei Maschinen, die Funken erzeugen, Grillen im Freien, dem Räuchern von Bienenstöcken und dem Wegwerfen brennender Zigaretten. Die Bürger werden daran erinnert, dass das Abbrennen von Feldern und Ernterückständen während der Brandsaison verboten ist.
An Tagen mit erhöhtem Risiko kann bereits eine kleine Nachlässigkeit schwerwiegende Folgen haben. Die Einhaltung der Präventionsmaßnahmen und die Vermeidung jeglicher gefährlicher Aktivitäten im Freien können einen Brandausbruch verhindern und entscheidend zum Schutz von Menschenleben, Eigentum und der natürlichen Umwelt beitragen.
Verhalten der Bürger im Brandfall
Wenn Bürger Rauch oder Feuer bemerken, werden sie aufgefordert, unverzüglich die Feuerwehr unter der Nummer 199 zu verständigen und den Anweisungen der zuständigen Behörden sowie etwaigen Meldungen des Notfallwarnsystems 112 Folge zu leisten. Weitere Informationen und Selbstschutzrichtlinien zu den Risiken von Waldbränden finden Sie auf der Website des Generalsekretariats für Zivilschutz, www.civilprotection.gr. Das Ministerium betonte, dass an Tagen mit erhöhtem Risiko die wirksamste Form des Schutzes die Prävention ist und dass bereits eine einzige kleine Handlung der Einhaltung einen entscheidenden Unterschied machen kann.


