
Giorgetti drängt auf Schuldenkontrolle und schlägt 5% Flat Tax auf Gehaltserhöhungen vor
In einer Rede auf dem UDC-Parteifest betonte Italiens Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti die Notwendigkeit, das Vertrauen der Märkte zu erhalten und die Staatsverschuldung zu kontrollieren, da die höheren Leitzinsen der EZB die Kreditkosten in die Höhe treiben.
Italiens Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti wandte sich per Videoübertragung an das UDC-Fest und erörterte den finanziellen Druck, der durch die Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank entsteht. Giorgetti stellte fest, dass höhere Kreditkosten Familien, Unternehmen und den Staat belasten, weshalb Schuldenmanagement und Marktvertrauen für die Platzierung von Anleihen unerlässlich seien.
In diesen Momenten, mit dem Anstieg der Zinssätze, versteht man, wie wichtig es ist, die Verschuldung unter Kontrolle zu halten und das Vertrauen der Märkte und Sparer zu haben, um sie zu platzieren.
Mit Blick auf das kommende Haushaltsgesetz forderte Giorgetti eine selektive Überprüfung der staatlichen Maßnahmen, um Doppelbegünstigungen für bestimmte Einkommensgruppen zu vermeiden, während andere ausgeschlossen bleiben. Er verwies auf die Mittelschicht und den demografischen Niedergang als zentrale Anliegen und bestätigte, dass die Regierungskoalition in den kommenden Wochen über einen vorgeschlagenen 5%igen Pauschalsteuersatz auf Gehaltserhöhungen für junge Arbeitnehmer diskutieren werde. Der Mechanismus erfordert die Zusammenarbeit der Arbeitgeber, bei der Unternehmen die Löhne erhöhen, im Austausch für einen niedrigeren staatlichen Steuersatz auf diese zusätzliche Vergütung.


