Binet sagte, das zweieinhalbstündige Treffen mit Lecornu habe keine Maßnahmen gebracht, und die Gewerkschaften setzten den 5. November als nächstes Streikdatum.
Die Pariser Polizeipräfektur verhängte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in mehreren Stadtvierteln eine Ausgangssperre, darunter an der Place de la République.
Aus Katar berief Macron die Nachrichtendienste für Donnerstag, den 22. Oktober, ein, um die Pannen des 17. Oktober aufzuarbeiten.
Die Menschenrechtsbehörde Défenseur des droits teilte mit, seit Beginn der Oberschulbewegung 46 Meldungen erhalten zu haben, mehr als zehn davon zu Vorfällen am Wochenende.
Sophie Binet, die Vorsitzende der CGT, sagte nach einem zweieinhalbstündigen Treffen mit Premierminister Sébastien Lecornu am Mittwoch, dem 21. Oktober, er habe als Antwort auf die Proteste „keine Maßnahmen“ angekündigt. CFDT-Generalsekretärin Marylise Léon, die ebenfalls an den Gesprächen teilnahm, sagte, die Regierung müsse soziale Antworten auf die langjährigen Erwartungen der Beschäftigten geben. Die Gewerkschaften beklagten zudem, dass die Oberschul- und Studierendenorganisationen, die seit Wochen für Ressourcen und eine Reform von Parcoursup mobilisieren, nicht nach Matignon eingeladen wurden. Diese Gruppen sollen am Montag, dem 26. Oktober, im Bildungsministerium empfangen werden.
„Unsere Forderungen wurden nicht berücksichtigt.“
Die CGT hatte den Protesttag vom 17. Oktober unterstützt, der in mehreren Städten in Ausschreitungen und Plünderungen mündete. Binet sagte, die Gewerkschaft werde am Samstag, dem 24. Oktober, wieder auf der Straße sein, um die Menschen zu begleiten und zu schützen, die an der von einer Gelbwesten-Koordination ausgerufenen Protestaktion „acte II“ gegen die Lebenshaltungskosten teilnehmen. Emmanuel Macron kündigte aus Katar heraus keine Maßnahmen zu Kaufkraft, Löhnen, Steuergerechtigkeit, öffentlichen Diensten oder Ressourcen für Schulen und Universitäten an. Stattdessen forderte er „Härte“ gegenüber den für die Gewalt Verantwortlichen und berief für Donnerstag, den 22. Oktober, ein Treffen mit den Nachrichtendiensten zu den Pannen des 17. Oktober ein. Die französische Menschenrechtsbehörde Défenseur des droits teilte am Dienstag mit, seit Beginn der Oberschulbewegung 46 Meldungen erhalten zu haben, von denen mehr als zehn Vorfälle vom Wochenende betreffen. Macron griff zudem „ausländische Staatschefs“ an, die seiner Darstellung nach auf dem Rücken Frankreichs Kampagnen führten, und nannte deren Äußerungen „inakzeptabel wie auch dumm“ – eine Anspielung auf Kommentare von Donald Trump und Benjamin Netanyahu zur Gewalt am Wochenende. Er verurteilte eine „ausländische Manipulation von Informationen“.
Eine Anordnung der Pariser Polizeipräfektur verhängte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in mehreren Stadtvierteln der Hauptstadt, darunter die Place de la République, eine neue Ausgangssperre. Es ist die dritte Nacht in Folge, in der diese Maßnahme ergriffen wird. Dieselbe Anordnung verbietet jede nicht angemeldete Versammlung am Abend und in der Nacht in der Nähe des Élysée-Palasts, der Nationalversammlung, des Senats, der Avenue des Champs-Élysées und der Bahnhöfe. Die Einschränkungen folgen auf die Gewalt und die Plünderungen des Wochenendes, die die soziale Mobilisierung begleiteten.
Die Intersyndicale hat den 5. November zu ihrem zentralen Datum gemacht, einem Tag der branchenübergreifenden Aktion, an dem die meisten Gewerkschaften die Beschäftigten des privaten und des öffentlichen Sektors zum Streik aufrufen. Binet sagte, der Streik müsse von diesem Datum an die Führung übernehmen, das sie als neuen Schritt der Mobilisierung bezeichnete.
„Die Zeit ist gekommen, einen neuen Schritt in der Mobilisierung zu gehen, der Streik muss übernehmen.“
Für den 24. Oktober bittet die CGT ihre Mitglieder, rote Westen zu tragen, damit junge Menschen ihre Rechte geltend machen können, und sie bittet die Mitglieder, bei Demonstrationen für Ordnung zu sorgen. Binet forderte Vollversammlungen in jedem Betrieb, um den Streik am 5. November und an den Tagen danach auszuweiten. Aus dem Arbeitsministerium hieß es, man werde die Gewerkschaften bald zur Kaufkraft treffen, doch Binet sagte, es sei keine konkrete Ankündigung erfolgt.
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CGT-Chefin Sophie Binet sagte, Premierminister Sébastien Lecornu habe nach den Gesprächen in Matignon keine Maßnahmen angekündigt, während die Pariser Polizei eine dritte Ausgangssperre in Folge verhängte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von rts.ch, AGI und 20minutes. Veröffentlicht .